Bob Blume
"(…) eine Axt für das gefrorene Meer in uns."

ENGLISH: The new German angst

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It is easier for a cannibal to enter the Kingdom of Heaven through the eye of a rich man’s needle that it is for any other foreigner to read the terrible German script. Mark Twain

 

 

 

 

German reality: „Better than I thought these new media“.

Replace “read” with “understand” and “script” with “educational system” and you’re immediately in the German discourse about digital education. This article tries to explain what is going on in Germany when it comes to progress in digital education. And it’s a call for help. 

The first thing I do when I enter the classroom is switch on my iPad. The structure of every lesson is saved on Evernote and most of the time the students have an insight into it. This way they know what, when and how to do it. Update: Since these statement seems to be unclear, here a tweet that sums up what I meant:

 

They are not in awe anymore and they know that they can use their mobile devices whenever it’s necessary. So, you might think, why bother to stress something that is so normal. Well, because we are talking about Germany, where time is seemingly standing still.

Using some German words that do not have an English equivalent (you can find more here), I want to tell you why this is so, and to ask for connecting to educators beyond Germany and the German language (This blog was one of the reasons for my article).

When I join in the #satchat, the #sunchat, or the #aussieED I sometimes get what Germans call Fernweh (distance pain). It is basically the desire to be somewhere else, somewhere, where people use smart devices to cooperate and achieve something meaningful.

However, as Lisa Rosa points out in her blog:

Sometimes, I have the impression that these debates I am in are not making any substantial progress.

I have to agree. This has more than one reason. Three are:

  1. Those supporters of the “digital revolution” who have been into the topic and regularly participate in German Twitter discussions such as #EDchatDE (by @tastenspieler and @herrlarbig) are increasingly tired of repeating the same thing over and over again. Sometimes this can lead to what I called “digital dogmas”(article in German), making it difficult to bring together supporters and critics of digital cooperation.
  2. The federal German educational structure makes it hard to boil down the different approaches to some fundamental goals. And (maybe as a result) there’s not enough governmental (financial and political) support.
  3. There is still a majority of German educators who seem to have given up before their Innerer Schweinehund (Inner Pig dog). If you ever had problems moving from your sofa to do sports, this is the animal (or spirit) Germans blame for it. For these educators, it is just simpler to dismiss the idea of using mobile devices. And they are successful. More and more German schools ban phones and other electronic devices out of their schools.

It doesn’t come as a surprise then, that the aforementioned blogger gets increasingly bored by the ever repeating discussions:

Couldn’t we say: OK,  first we learned the problems – this was the analytical work. Then we discussed the future we want to live in – this was normative work. And now it is time to make the third step and deal with the strategic questions which are only about how to make this future happen? Why always start from scratch?

And indeed, those in favour of a functional digital education are suffering exclusive German feeling: Weltschmerz (world pain). For many it seems as if it is possible that those conservative forces who hope for the internet to “go away in the future” will win the fight.

We can only hope that these people will get into Erklärungsnot (explaination poverty) in the near future, meaning that they come to the point when they have to admit that we are losing the ability to teach children by trying to stick to the past.

I am not going to be as rigorous as the quoted blogger. I will still blog in German. However, I am more than ever interested in the developments of countries who have accepted the fact that education needs to adapt to a society that is changing very fast.

Under these terms I want to start looking for new people and new ideas, and to seek them beyond Germany and beyond the German language.

So do I. I hope we’ll talk soon. Maybe you can help to overcome the new German angst. There are many who need this badly.

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METABLOG: Bin ich ein Blogger und wenn ja, wie viele

IMG_1135Ich beginne diesen Artikel zum zweiten Mal. Die erste Version hat nur noch die NSA. Ich bin nachdenklich. Die Naivität, mit der dieses Blog erschaffen wurde, ist weg. Das heißt nicht, dass ich nun Experte bin. Ganz im Gegenteil.

Es gibt Blogs von Experten, die einem sagen, was man machen muss. Was man darf. Es gibt Koch- und Lehrerblogs, politische Blogs… Was erzähle ich euch. Das Schöne am bloggen ist ja, dass man schreiben kann, was man will. Oder nicht?

Vielleicht ist man für die Diskussion der Blogosphäre ja auch zu unwissenschaftlich. Vielleicht ist man auch zu wissenschaftlich. Vielleicht gibt es ja Blogs, die viel älter sind. Oder jünger. Oder die, die einen schönen Spannungsbogen haben, den jeder verstehen kann.

IMG_1124Man kann auch Tipps lesen, was ein guter Blog haben muss: Er muss spezifisch sein. Innovativ. Humorvoll? Ja, aber bitte nur, wenn es ein Humor-Blog ist. Alles schön abtrennen. Oder ein Lehrerblog von einem Lehrer, der Lehrer ist. Alles schön isoliert.Die Themen? Untergliedert, untermauert, abgetrennt. Koch-Blog, Nagel-Blog, Musik-Blog, Bildungs-Blog, Literatur-Blog. Seid ihr noch da?

Manchmal trifft man jemanden, der sagt, er lese den Blog gerne. Nicht oft. Kommt aber vor. Dann freut sich der Blogger, wenn er darf. Warum? Weil ich mal hier, mal da hinschreibe, nur um mal zu schauen, wer da so ist.

Ich bin keiner der Experten. Ich habe keine Bücher veröffentlicht. Das hier ist ein Blog von jemandem, der einen Beruf hat. Man kann es lesen. Muss man aber nicht. Man kann die Kommentare lesen. Muss man aber nicht.

IMG_1130Wer es bis hierhin geschafft hat: Danke für’s Lesen. Also so generell. Und für die Kommentare. Das nächste Mal schreibe ich wieder was Wichtiges. Aber versprechen kann ich nichts.

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LOKAL: Einkaufszentrum in Freudenstadt: Für wen wird gebaut?

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Foto: Juergen Vejmelka

Was macht ein Freudenstädter, wenn er in eine andere Stadt kommt (außer die Sonne genießen)? Richtig, er rennt in den nächsten Media Markt und bestaunt die vielen technischen Neuerungen, von denen er nur aus dem Internet oder von Werbezetteln weiß.

Nun wurde entschieden, dass ein neues Einkaufszentrum nach Freudenstadt kommt (hier der kurze Schwabo-Artikel), das stolze 7000 Quadratmeter groß sein soll. Eine riesige Sache, fantastische Möglichkeiten. Oder nicht? Die Liste der Geschäfte verwundert den interessierten Freudenstädter dann doch ein wenig.

So wird Freudenstadt einen der deutschlandweit größten REWE-Filialen bekommen, obwohl es doch schon einen REWE gibt. Es wird ein C&A geben, die Erningst Family, ein DEPOT sowie Schuh-Mann, ein (weiterer) Müller ein (weiterer) Friseursalon und ein Kiosk.

Man kann von den beschriebenen Läden halten, was man will. Aber es scheint nicht so, als können die Freudenstädter in Zukunft sagen: Mensch, wir haben hier große Auswahl. Andersherum: Es scheint, als wäre das Ganze ab einer Altersgrenze von 55 gedacht worden (was nicht zu kritisieren wäre, wenn es auch Alternativen für jüngere Menschen und Jugendliche gäbe).

Wo ist der H&M? Wo ist der Media Markt? Der Saturn? Flush? New Yorker? Diese Liste ließ sich beliebig fortsetzen. Mal ganz davon abgesehen, müssten die Läden ja auch keine Ketten sein, sondern auch kleinere Läden, in denen jüngere Leute etwas zum Anziehen finden.

Deshalb ist die wichtigste Frage doch: Wer hat entschieden für wen hier gebaut wird?

Der Inhaber dieses Blogs würde gerne ein paar weitre Fragen an die Stadt richten. Ob diese dann beantwortet werden, ist eine andere Sache.

Deshalb der Aufruf an alle: Was würdet ihr gerne für eine Frage stellen? Die Fragen werden gesammelt und dann weiter verschickt. Ich bin gespannt.

Hier zum SCHMAUS, einem schönen neuen hippen Imbiss in FDS.

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LOKAL: SCHMAUS (Freudenstadt): Kleiner Laden, große Wirkung

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Neuer Laden eröffnet in Freudenstadt

Freudenstadt ist nicht Berlin. Freudenstadt ist nicht Freiburg. Alles kleiner. Manchmal macht das nichts, manchmal schon. Was ich an größeren Städten neben der Kultur und all den Sehenswürdigkeiten so schön finde, liegt aber nicht in der Größe. Ganz im Gegenteil.

Die coolen, kleinen Lädchen, in denen man auch chillen und mit gleichaltrigen reden kann und in denen es nicht immer das gleiche Essen gibt, sind es auch, die eine Stadt so schön machen. So etwas hat bisher in Freudenstadt gefehlt. Bisher.

IMG_0583Denn als ich heute die Schulstraße hinunter lief und bei der Nummer 5 stehen blieb, konnte ich mit Freude bestaunen, dass es ein solcher Laden tatsächlich nach Freudenstadt geschafft hat. Klein, aber fein. Hip, aber nicht aufdringlich. Und mit vielen leckeren Sachen, die man sich auch dann auf die Hand nehmen kann, wenn man mal keine Lust auf den immer gleichen McDonalds hat.

Ich persönlich würde mich so sehr freuen, wenn ein solcher Laden in dem Städtchen bleiben würde, dass ich das gemacht habe, was ich eigentlich nicht mache. Werbung auf dieser Seite (Die Betreiberin weiß bisher nichts darüber, wird aber per Mail informiert).

Geht doch einmal vorbei und überzeugt euch selbst. Solche Läden können wir gebrauchen. Nicht in Berlin. Nicht in Freiburg. Sondern im kleinen Freudenstadt.

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Nachtrag: Als ich heute Mittag in den Laden ging, um ein Sandwich zu essen, das übrigens köstlich schmeckte, war die sehr nette Besitzerin anwesend. Bei einem kleinen Plausch erfuhr ich von der aus Stuttgart stammenden Architektin, dass der gesamte Laden auf einem Gesamtkonzept beruht. So ist das Bild des Baums rechterhand eben von jener Tanne, aus deren Holz die Wand linkerhand gemacht wurde. Es soll also nicht nur um einen Gaumenschmaus gehen, sondern auch um einen Augen- und vielleicht bald auch um einen Ohrenschmaus.

Zusätzlich ist wohl auch geplant, die Gäste mit Wireless-Lan zu unterhalten. Ich kann nur sagen: Es war nicht das letzte Mal, dass ich da war.

P.S. Mir wurde mitgeteilt, dass viele von euch auf Grundlage dieser Empfehlung kamen. Das ist klasse!

Wie findet ihr den neuen Laden?

 

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BLOGPARADE: Mein Blog, Angela Merkel und eine #blogparade

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Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde: Aber es gibt etwas, das unsere Bundeskanzlerin und ich gemeinsam haben. Genau wie ihre im letzten Jahr geäußertes #Neuland (der Hashtag sorgte für eine lebhafte Diskussion in der Twittergemeinde) war die Bloggergemeinde und die Möglichkeiten der virtuellen Verknüpfung, die vor allem Twitter bietet, für mich eine ferne Insel.

Ich hatte zwar schon für meinen Blog geschrieben, aber die Texte blieben einsam auf Facebook, das ein paar Leser bescherte. Aber das war nicht alles. Ich war wohl zu viel damit beschäftigt, meine eigenen Sachen zu sehen, dass ich nicht über den Tellerrand hinausschaute. Jetzt gerade fühle ich mich wie in einem wunderbaren Dschungel, der alle möglichen Ideen, Ansichten und wundervolle Beobachtungsmöglichkeiten preisgibt.

Nachdem das Theater Heilbronn zu einer Blogparade aufgerufen hatte (dabei schreiben viele verschiedene Menschen zu einem Thema – ganz wie sie möchten und was für einen Stil sie haben –  war ich gefesselt, zumal das Theater einige Blogger zu einer Premiere einlud. Über diese Möglichkeit der Verknüpfung zeigen sich erst die vielen Möglichkeiten, die soziale Netze auf diesem Gebiet ermöglichen. Es gibt hervorragende Bücherrezensionen, von Bloggern geschriebene Theaterrezensionen, Blogs über die neuesten Filme, literarische Blogs oder auch jene beeindruckende Blogs, in denen Erfahrungen zu jedem möglichen Bereich ausgetauscht werden (der Blog des Lehrers Herr Mess ließ mich zunächst besonders stark im #Neuland sein, danke an dieser Stelle).

Insofern versuche ich gerade, den Schritt von Angela Merkel zu einem wenigstens etwas vernetztem Bürger zu machen. Das, was die meisten guten Blogs machen, zeigt ja nicht nur, dass ein paar Menschen ihre Gedanken nicht beisammen haben und sie unbedingt aufschreiben müssen. Das ist es, was die Bloggergemeinschaft von Angela Merkel unterscheidet. Es wird nicht in eine Richtung gezeigt, die alle aus der selben Perspektive betrachten, sondern es bilden sich ganz eigene, unterschiedliche Blickwinkel (bei einer #blogparare zum Thema Kreativität, geht es von Definitionen bis zu Gedichten, in einer anderen über die Kommunikation mit den Neuen Medien – von der Firma bis in die Schule).

Vielleicht ist es naiv und wieder einmal ein Beispiel für meine Unerfahrenheit in Sachen #Neuland, aber aufgrund dieses gerade in den letzten Monaten gewonnen Enthusiasmus, würde ich gerne eine #blogparade zum Thema

Der Blick des Blogs – warum ich/ wir Blogs schreiben (sollten)    veranstalten.

Die Perspektive des Textes würde ich gerne komplett offen halten. Ihr könnt ein Foto machen, ein Gedicht schreiben, einen persönlichen Bericht, Ansichten, ein Essay, Empfehlungen, Lieder (Youtube) – was auch immer euch zu diesem Thema einfällt.

Beiträge:

1. Nicole Gugger (@nicolegugger): Think of this as a window
Nicole Gugger nimmt die Blogparade zum Anlass, ihren neuen Blog vorzustellen. Klasse!

2. Stefanie Marquetant (@im_farbenrausch): Vorsicht Spiritualität
Der Blog als Möglichkeit, Erfahrungen und Erkenntnisse durch Meditation zu teilen.

3. Manuel Kaufmann: Frisch aus dem Ei gepellt.
Spannende Geschichten aus dem Unternehmen

4. Thomas Michl: Warum ich blogge
Vom Austausch über soziale Plattformen zum eigenen Blog

5. Klaus-P. Baumgardt: Warum ich schreibe
Blogs zwischen Austauschmöglichkeiten und Neo-Narzissmus

Goutierung: Ich kann mir als Anfänger nicht heraus nehmen, zu beurteilen, welches das gelungenste Werk ist, deshalb wäre es super, wenn wir einfach Twitter entscheiden lassen. Die Anzahl der Favoriten ergibt den Gewinner, allerdings…

gibt es (erstmal) nichts zu gewinnen außer ein hoffentlich interessiertes Publikum und die Chance, sich innerhalb der Blogs zu vernetzen. Gegenseitige Kommentare helfen sehr weiter, und ich denke jeder (nicht bekannte) Blogger weiß, wie selten die Menschen Kommentare schreiben (außer in Ausnahmen oder eben bei einer guten Vernetzung).

Wenn ihr einen Artikel schreibt, dann twittert ihn über @legereaude und die beiden Hashtags #blogparade #blogwinkel

Sobald die ersten Texte erscheinen, werde ich sie an dieser Stelle öffentlich machen und so schnell es geht weiterempfehlen.

Die #blogparade endet am 30.50.2014

Ich bin sehr gespannt, ob und wie alles funktioniert. Ich hoffe, die Idee gefällt.

 

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PERSÖNLICH: Bloggende Lehrer und andere Kuriositäten

Heute in der Schule musste ich doch mal nachfragen. In den letzten Tagen war mir aufgefallen, dass einige Schüler verschwörerisch grinsten oder leise flüsterten. Gut, das ist nichts Besonderes. Es kann auch daran liegen, dass man einen lustigen Pullover anhat oder einen falschen Satz gesagt hat. Was auch immer. Dieses Mal war es aber etwas anderes. Einige Schülerinnen und Schüler sind zum ersten Mal über den Blog gestolpert, der sie, gelinde gesagt, etwas verwirrte.

Was sind das überhaupt für Leute, die bloggen? Und ist ein bloggender Lehrer nicht irgendwie komisch?

Zu der ersten Frage kann man schwer eine eindeutige Antwort geben, da es so viele Blogs gibt, dass man schwer eine Übersicht bekommt. Es gibt Fashion-Blogs, in denen über Mode gesprochen wird, Spiele-Blogs, Rockmusik-Blogs und viele andere mehr. Was vielleicht alle Blogs gemeinsam haben, ist, dass dort Leute schreiben, die zwar keine Journalisten sind, aber gerne ihren Senf zu unterschiedlichen Themen loswerden wollen.

Dies ist natürlich auch bei bloggenden Lehrern der Fall, von denen es mehr gibt, als man denkt (hier der passende Artikel der Zeit). Der wohl bekannteste ist der von einer Lehrerin, die sich „Frau Freitag“ nennt, schon ein Buch veröffentlicht hat und über die Probleme und Freuden ihres Schulalltags schreibt. Auf einer Seite wie Kreidefressen.de, die von einem „Lehrer aus Bielefeld“ betrieben wird, gibt es eine lange Liste bloggender Lehrer. Auch bei diesen Blogs unterscheiden sich die Themen sehr stark.

Mein eigener Blog unterscheidet sich insofern von den gerade genannten, weil hier unterschiedliche Themen und unterschiedliche Textarten durcheinander gemischt werden. Mal gibt es eine Kurzgeschichte, mal ein Kommentar zu einer Fernsehshow oder auch völlig abgedrehte Gedichte.

Insofern ist es auch verständlich, dass ein Schüler mir sagte, man sei sich nicht sicher, ob ich die Texte, die ich schreibe, eigentlich selbst verstehen würde. Sicher bin ich mir da auch nicht. Was mich aber nicht daran hindert, aus Spaß an der Freude weiter zu schreiben.

Ob weitere Texte hinzukommen, die auch mit Schulthemen zu tun haben, hängt natürlich immer auch davon ab, ob eine Rückmeldung kommt oder eben nicht. Ich kann immer wieder nur bitten, doch auch Themen vorzuschlagen. Was wäre ein Thema, das man als Schüler gerne mal von einem bloggenden Lehrer lesen würde?

Ansonsten kann ich nur sagen: Der Blog ist öffentlich und man kann mir auch in der Realität gerne eine Frage dazu stellen. Wenn ihr diesen Text gelesen und Lust habt, fangt doch gleich damit an.

P.S. Die Gründe, warum ich kein Facebook-Profil habe, finden sich hier.

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PERSÖNLICH: Warum ich schreibe

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, warum ich eigentlich schreibe. Die Frage lässt sich einfach beantworten: Weil es mir Spaß macht.

So wie andere Leute gerne Fußball spielen, Ski fahren oder selber lesen hatte ich schon immer Spaß daran, selbst Texte zu verfassen und mit Wörtern herum zu spielen.

Aus diesem Grund sind die Texte auch so verschieden. Ich habe weder einen „Masterplan“ noch eine genaue Liste, die ich abarbeite.

Vielmehr kommen und gehen die Themen so, wie ich gerade Lust darauf habe. Man muss sich zugegebener Maßen darauf einstellen, da manche Texte ernst zu nehmen sind und manche eher mit einer gehörigen Prise Ironie versehen sind. Wenn man sich die Zeit zum Lesen nimmt, wird einem aber schnell klar, was ernst gemeint ist und was nicht.

Und falls dann doch noch etwas nicht passt oder kritisiert werden sollte, bitte ich jeden Leser, doch ein Feedback hier zu lassen, so dass ich darüber nachdenken und auch antworten kann.

Grüße an alle Leser und viel Spaß weiterhin.

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MENSCHEN: Ein Bisley anders – jetzt auch als Autor

Jeder Mensch braucht einen inneren Schweinehund – meiner heißt Sascha Bisley.

Es gibt zu viele Menschen, die gar nicht so viel Essen können, wie sie gerne kotzen würden. Sie kleben in ihrer selbstgebauten Fliegenfalle und gaffen das Licht an, während ihnen die Soße an den aufgespritzten Lippen herunterläuft. Man könnte glatt meinen, dass es nur noch Bushido gibt, über den man sich aufregen möchte. Gott sei Dank gibt es noch Sascha Bisley.

Mir ist es ein Gräuel erbärmliche Lobpreisungen auszustoßen, aber bei Bisley geht es nicht anders. Ich würde, könnte ich, seine Worte benutzen, aber ich fürchte doch die Konsequenzen dieser Offenheit.

Und da sind wir beim Thema. Bisley kann gar nicht anders, als die Dinge, die um ihn herum schief laufen, auszusprechen. Und dann auch noch pointiert und obszön. Die Inkarnation der trockenen Schimpftirade, die Fleischwerdung des überspitzten Mittelfingers, die Rache für Angela Merkel – und nicht zuletzt mein innerer Schweinehund.

Danke, dass du meine Zensur überwindest…

Wenn ihr auch mal wieder nicht so viel essen könnt, wie ihr gerne k****, guckt doch mal bei diesem Schweinehund vorbei. (Die Erfolgsfans können es auch einfach wegen des TAZ-Artikels machen…) Also, angucken!

Update: Es könnte sein, dass ihr bald ein Buch des Schweinehundes in der Hand haltet. Nicht lange fackeln, kaufen, lesen – und Lobpreisungen ausstoßen.

Update II: Mittlerweile ist dieser Post fast zwei Jahre her. Seitdem ging es mit dem Ex-Sträfling so steil nach oben, dass er selbst nicht mehr weiß, wie ihm geschieht. Das erschienene Buch ist allenthalben ausverkauft. Es gibt wohl keinen, dem ich diesen Erfolg mehr gönne als diesem Schweinehund, der es geschafft hat aus der Hölle zu entkommen und nun anderen Menschen Mut macht. Alter, das ist großer Sport!

https://www.facebook.com/sascha.bisley

Das ist ein Befehl!

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HUMOR: Danke Facebook

Nun sind es acht Jahre, seitdem ich auf Facebook bin und es ist an der Zeit, danke zu sagen.

Danke für Hans Sarpei, den Erfinder von Dir.

Danke dafür, dass ich endlich allen meinen Freunden alles zur gleichen Zeit sagen kann (Damals war ich regelmäßig wegen Ohrenschäden von Telefonaten im Krankenhaus).

Danke dafür, dass ich mich endlich nicht mehr mit Bergen von Papierbriefen herumschlagen muss, die ich nun endlich als Relikt meiner Jugend im Schrank verbannen kann.

Danke dafür, dass ich jetzt immer weiß, wo alle sind. Das hat mich schon immer interessiert (damals schickte ich Briefe, in denen ich regelmäßig fragte: „Ja, Mensch, wo bist du denn gerade.“ Ich erhielt immer Antworten, die nie stimmten und verlor viele Freunde, die ich der Lüge bezichtigte).

Danke dafür, dass ich immer sehen kann, wer mich und das, was ich sage, gerade mag.

Generell danke für den weißen Daumen, der mir ein wohliges und warmes Gefühl gibt, immer wenn ihn einer für mich betätigt.

Danke dafür, dass ich wegen deiner ständigen Präsenz nicht mehr mit lästigen Büchern beschäftigen muss.

Danke dafür, dass ich die verunstalteten und alten Gesichter meiner Freunde nur noch im genau richtigen Winkel ansehen darf und nicht mehr in ihrer schrecklichen Realität (Was habe ich früher gelitten, wenn ich ihnen aufgrund völlig überalterter Zwänge zum tatsächlichen Treffen ins Gesicht schauen musste).

Danke für die Werbung, die genau auf mich zugeschnitten ist (Endlich weiß ich, was das Richtige für mich ist; danke deshalb auch an die Gitarre mit Eric Clapton Autogramm).

Danke dafür, dass ich immer über dumme, schlecht singende und peinliche Menschen der ganzen Welt informiert bin (das ersetzt meinen Spiegel und meine Neigung, aus dem Fenster zu schauen).

Danke für die niedlichen Tiervideos.

Danke für lustige Zeichnungen von Strichmännchen.

Danke dafür, dass du durch schlaue Algorithmen verhinderst, dass die Menschen dich verlassen.

Danke dafür, dass du die NPD-Seite bestehen lässt, und so einen demokratischen Austausch aller Mittelbartträger sorgst.

Danke für deine Aktien.

Danke für all die Nächstenliebe, die du kreierst.

Danke für die Schamesröte in meinem Gesicht.

Danke für die gesparten Kerzen auf meiner Torte.

Danke für das Fest der Liebe.

Danke für Jesus.

Danke für Gott.

Danke! Danke! Danke!

 

 

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HUMOR: Entschuldigungen, seine Zeit mit Facebook zu verbringen…

…und was sie wirklich bedeuten.

 

Solange bin ich gar nicht drin… …wenn man bedenkt, dass ich Freunde habe, die noch viel länger drin sind als ich.
Außerdem ist es höchstens eine halbe Stunde… …in Hundejahren.
Mein Profil bedeutet mir nicht viel… …die 1000 Fotos haben alle andere hochgeladen.
Ich nutze Facebook vor allem für Diskussionen… …in denen ich dann mindestens einen Satz schreibe – das ja doch schon mal was.
So bleibe ich mit meinen Freunden in Kontakt… …die ich jetzt eigentlich aber auch weniger sehe, weil wir ja meistens auf Facebook sind.
Man kann sich ja auch weiterbilden… …wenn man lustige Tierfotos und unterirdische Witze als Bildung sieht.
Mein Profil ist mir nicht so wichtig… …so dass ich mein Profilfoto nur alle drei Tage und meinen Status nur alle 10 Minuten erneuere.
Die Likes sind mir sogar total egal… …auch wenn ich unter 25 den Tränen nahe bin.
Ich glaube nicht, dass ich abhängig bin… …denn eigentlich weiß ich es.
Ich muss jetzt los, Hausaufgaben machen… …bzw. deren Fehlen mit meinen Klassenkameraden absprechen.

 

Anmerkung des Autors: wenn du es geschafft hast, diesen Text zu lesen, ist dein Leseverhalten noch nicht offiziell „verkommentiert“. Herzlichen Glückwunsch dazu. Ich selbst habe nun natürlich keine Zeit mehr da ich, nun, Sie können es sich vorstellen.

Fallen euch noch andere Entschuldigungen ein, und was diese dann bedeuten? Her damit in die Kommentarleiste, wenn Zeit genug bleibt, bis Facebook euch mit der nächsten wichtigen Neuigkeit wichtigen Neuigkeit in seine weißen Daumen schraubt. Oder der dicke Twittervogel…

 

Und, ach ja, bitte liked diese Seite. Obwohl meine Likes mir natürlich total egal sind;)

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