REZENSION: Schwimmen lernen im digitalen Chaos

Dass man die 148 beschriebenen Seiten des neuen Buches von Philippe Wampfler in zwei Sitzungen durch hat, spricht nicht gegen das Machwerk, in dem es um konkrete Strategien gegen Fake News und Nonsens im Netz geht. Im Gegenteil: Wampfler schafft es wieder einmal, ein schwieriges Thema zu umreißen, das sowohl den im digitalen Diskurs Geübten als auch Neulingen die Relevanz und Dringlichkeit des Themas nahelegt.

Dabei muss Wampfler einen Spagat machen: Auf der einen Seite ist das Bestreben des Sachbuches vom Stämpfli-Verlag nämlich – wie der Untertitel sagt – zu zeigen: „Wie Kommunikation trotz Nonsens gelingt.“ Und dies geht nach Wampfler zwangsläufig nur, wenn man in der Lage ist

einzugestehen, dass es eine Wahrheit gibt (S.93).

Und dies sei nur möglich, wenn es innerhalb des gesellschaftlichen Diskurses Einigkeit darüber gibt, dass es Fakten gibt.

Tatsächlich gibt es keine reinen, objektiven Fakten. Nur heisst das nicht, dass es deshalb keine Wahrheit oder keine Fakten gäbe. Fakten können (…) angesehen werden, als das, was an seriös arbeitenden Forschungsinstituten unumstritten ist (S.95).

Auf der anderen Seite muss das Buch verständlich bleiben, kann also nicht zu tief in jene Diskurse eintauchen, wie es nötig wäre, um einem universitärem Standard zu genügen. Das muss es aber auch nicht. Auch oder gerade durch die verständliche Art, die Kommunikation im Netz und deren Verhinderung durch Nonsens zu beschreiben, bleibt das Buch auch für jene mit wenig bis keinem Hintergrundwissen lesbar.

Dabei ist die Struktur deutlich und hilft, zu jeder Zeit zu wissen, was das Thema ist. Zunächst geht es im ersten Kapitel darum „Das Problem (zu) verstehen“. Nach der Begriffserklärung von Nonsens und dessen Abgrenzung zu Bullshit und Fakenews wird der größere Rahmen als allgemein ethisches Problem verdeutlicht.

Eine Stärke des Buches ist aber vor allem die Überführung in praktische Handlungsanweisungen. Nachdem erklärt wird, wie Nonsens im Netz entsteht und wie jeder einzelne verantwortlich für die Verbreitung oder eben das Unterlassen ist und nachdem die psychologischen Dispositionen des Menschen erklärt worden sind, die jeden von uns anfällig für bestimmte Formen von Nonsens machen, beschreibt Wampfler im letzten Teil des Buches nicht weniger als ein „Programm“ für das „Schwimmen im Nonsens“.

Und dies ist auch in der Tat so zu verstehen. In kleinen Abschnitten, in denen jeweils ein wichtiger Abschnitt für das digitale Miteinander erklärt wird („Neugierige Fragen stellen“, „Filtersouveränität“) gibt es am oberen Buchrand gezeichnete kleine Notizzettel, die verdeutlichen, dass nun Punkte folgen, die das eigene Handeln leiten können. Diese bewegen sich von praktischen Anweisungen („Filter anschalten“, Vgl. S.110) bis zu Anweisungen über das eigene Verhalten („Sich selbst disziplinieren“, Ebd.).

Dabei ist Wampflers Perspektive aber stets wohlwollend und nicht arrogant. Man fühlt sich so als Leser an der Hand genommen – was gerade bei einem Thema, das zwischen Informationsflut und der schwierigen Übernahme von Verantwortung changiert, ein wichtiger Punkt ist.

Das gesamte Buch ist so auch der Versuch, den Einzelnen vor der Resignation zu retten.

Auch wenn es anstrengend ist: Es lohnt sich, immer wieder darauf hinzuweisen, wenn Informationen falsch, unvollständig oder missverständlich sind (S.148).

Insgesamt ist Wampfler ein Buch gelungen, das den Spagat schafft. Bunte Modelle, Bilder und Screenshots lockern die Lektüre auf, die Sprache ist klar, die Struktur verständlich. Es ist zu hoffen, dass das Buch weite Verbreitung findet, gerade in Schulen. Denn die enge Verbindung, die Wampfler zwischen Nonsens und politischem Diskurs zieht, geht jeden einzelnen an.

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PERSÖNLICH: Pause

Es ist mal wieder soweit: Dieses Jahr ist in allen Bereichen viel passiert. Das ist wunderbar, positiv und schön, kostet aber auch Kraft. Aus diesem Grunde mache ich – wie immer mal wieder – eine kleine Pause, um mich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit, guten Rutsch ins neue Jahr und Entspannung zwischen den Jahren. Ich freue mich wieder auf viele gewinnbringende Diskussionen, Blogartikel, Austausch und mehr. Bei wichtigen Anfragen könnt ihr eine Mail schreiben. 

Schön, dass ihr da seid. Bis bald.

 

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PERSÖNLICH: Die Seite zum Blog zieht um!

Nach wochenlangem Suchen sehe ich keine andere Möglichkeit, als meine Facebook-Seite zu wechseln. Ich bitte alle, die über Facebook den Inhalten folgen, mir dies nachzutun.

Über einen Klick auf das Bild kommt man auf die neue Seite. 

 

Für mich ist dies sehr ärgerlich, es geht aber nicht anders, denn leider habe ich es nicht geschafft, den Facebook-Support zu erreichen und ein grundlegendes Problem zu ändern: 

Ich bin nicht der Administrator meiner eigenen Seite.

Dies hat zur Folge, dass ich bestimmte Aktivitäten nicht durchführen kann. Aus diesem Grunde wechsle ich nun die Seite und ich würde mich freuen, wenn ihr dies auch tut.

Wichtige Informationen:

  • Die Seite heißt nun SquareB, was auf das B im Quadrat anspielt. Mein eigener Name ging nicht nochmal.
  • Ich werde die Seite „Bob Blume“ nur noch von der anderen Seite aus bespielen. Das heißt, neue Inhalte kommen nur noch über die neue Seite.
  • Sobald ich das Gefühl habe, dass die meisten gewechselt sind, werde ich die Seite „Bob Blume“, so leerfegen, wie es geht. Alles kann ich nicht tun  da ich kein Admin bin.
  • Es kann sein, dass ich immer mal wieder ältere Artikel auf der neuen Seite poste, damit auch dort wieder ein Archiv entsteht.

Zwei Bitten an euch:

Likes und Zahlen sind nicht alles, aber es ist allenthalben ärgerlich, wenn so etwas passiert, deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr direkt mit umzieht und jenen, von denen ihr wisst, dass es sie auch betrifft, Bescheid sagt.

Und sagt mir Bescheid, falls ihr jemanden von Facebook kennt, der das Problem doch noch beheben kann, bevor ich die „alte“ Seite in ihre Einzelteile auflöse.

 

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PERSÖNLICH: Mein Abschied aus der Facebook-Gruppe

Es gibt ja Auszeichnungen, die man niemandem wünscht. Die goldene Himbeere für den schlechtesten Film zum Beispiel. Aber solche Auszeichnungen haben auch eine weitere Komponente: Sie zeigen, dass eine außergewöhnliche Leistung vollbracht wurde – wenn auch eine negative. Eine solche Auszeichnung bekam ich nun in Form von veränderten Gruppenregeln zu spüren. Dieser Artikel ist ein Abschied aus einer Gruppe. 

Die Facebook-Gruppe namens „Unterrichtsideen, Entwürfe und Anregungen“, in der man nur bestimmte Dinge nicht posten darf, und zwar: Unterrichtsideen, Entwürfe und Anregungen ist interessant. Ich verlinke sie hier aus Verbitterung nicht , ätsch!. Schon vor meinem tränenreichen Abgang ereignete sich folgendes: Ich wurde entfernt. Nach langem Hin und Her wurde mir erklärt, dass es von Seiten der Administratoren nicht erwünscht sei, dass ich Artikel posten würde. Dies fand ich damals und finde ich immer noch erstaunlich. Wenn ich in diesen Gruppen Werbung für ein Projekt machen würde, mit dem ich Geld verdiene, wäre das etwas anderes. So aber entzieht es sich meinem Verständnis, warum der Hinweis auf einen Artikel, der Referendarinnen und Referendaren helfen soll, nicht erwünscht war.

Das Hauptproblem ist wohl: Die eingebetteten Artikel „locken“ auch auf meine Facebook-Seite, die man dann abonnieren kann (oder eben auch nicht).

Nachdem ich also vor ein paar Monaten entfernt wurde und dennoch mitlas, wer mich verteidigte und aus welchen Gründen Menschen froh waren, dass ich nicht mehr da war (nervend, diese Hilfsartikel), konnte ich wieder in die Gruppe kommen. Aber nur, wenn ich nicht mehr so viel posten würde.

Mir kam nun – sehr netter Weise direkt über eine persönliche Nachricht die Auszeichnung  Mitteilung zu, dass die Gruppenregeln geändert wurden. Diese lauten (siehe 1):

Neue Gruppenregeln, Nr.1

 

Die genaueren Regeln lauten (siehe 2):

Neue Gruppenregeln, Nr.2

Diese Details zum Thema Werbung können, soweit ich das überblicke, nur drei Leuten gelten: Dem Podcast für Lehrer „Locker Lehrer“ von der Lehrerin Lydia Clahes, die allem in Form eines Podcasts gibt, Ernst Neumeister, einem engagierten, offenen und hilfreichen Kollegen, der mit YouTube-Videos Hilfestellung gibt, und eben mir.

Dass nun keine Hinweise mehr in die Gruppe eingehen werden, ist wohl vor allem für die schade, die nun nicht mehr mitbekommen, dass es engagierte Kollegen gibt, die umsonst Hilfe anbieten und als „Gegenleistung“ nicht mehr bekommen, als ab und zu einen netten Kommentar.

Update: Mir wurde nochmals folgendes mitgeteilt:

„Es war eine Mehrheitsentscheidung (…), nimm es nicht persönlich.“

Doch, das tue ich.

UPDATE 2: Ich wurde gebeten, die regeln der Admins zu anonymisieren, weil es sich um eine geschlossene Gruppe handele (mit 30.000 Mitgliedern). Auch wurde mir, zu Recht, vorgeworfen, dass ich Teile des Gesprächs als Screenshot veröffentlicht habe. An diese Stelle ist nun das von mir aus dem Gedächtnis wiedergegebene Zitat.

Für mich selbst bedeutet dies ungefähr 2000 Menschen weniger, die jeden Monat den Blog lesen – also etwa 10%. Damit kann ich leben. Alle, die weiterhin regelmäßig lesen wollen, was es so gibt, können nun in eine Facebook-Gruppe kommen, in der es erlaubt ist, sich auch mit Blogartikeln gegenseitig zu helfen und miteinander zu diskutieren.

Zu der Seite und der dazugehörigen Gruppe geht es hier.

Zur neuen Facebook-Gruppe für Referendare

 

 

 

 

Also: Danke für den Pokal. Ich werde ihn in meine Vitrine stellen.

Über Kritik, Kommentare und Anregungen freue ich mich wie immer. Aber bitte keine Werbung in die Kommentarspalte posten, sonst werdet ihr für immer gelöscht.

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METABLOG: Ordnung machen

Auf dem Blog gibt es einige Veränderungen, über die ich kurz berichten möchte.

Ein paar Zahlen

Als der Blog 2012 ins Leben gerufen wurde, kamen in den ersten Monaten etwa 200 Leute. Daraus wurden 20.000. Das Jahr darauf passierte nicht viel. Mittlerweile sind es fast 250.000 Besucher dieses Jahr und insgesamt fast eine halbe Millionen. 

Obwohl es natürlich viel frequentierte Artikel gibt, waren es bisher insgesamt 500 Artikel zu zahlreichen Themen.

Mittlerweile poste ich, wenn es geht, ein Mal die Woche. Die Besucherzahlen im Monat schwanken zwischen 10.000 und 30.000.

Unordnung

Das liegt nicht an der Ordnung. Man könnte sagen: Sogar Leute, die öfter auf dem Blog sind und waren, verzweifeln. Aus diesem Grund habe ich in fast 3 Stunden Arbeit zu jedem Artikel eine Kategorie erstellt, die man nun im Inhaltsverzeichnis sehen kann und so die Artikel findet, die einen interessieren.

Mein Freund und Onkel Thomas Clemens, von dem viele Artikelfotos auf dieser Seite sind, ist gleichsam Administrator dieser Seite und wird die zwar lustig klingenden Kategorien (B-Seite, B-logbuch usw.) in sprechende Namen verändern. Ich hoffe, dass Übersicht gewährleistet wird.

Neuordnung

Wen es jetzt noch interessiert, was so auf dem Blog zu finden ist, kann die folgende Liste anschauen. Ein Satz erklärt, was es damit auf sich hat. Wichtig ist, dass die Kategorie immer auf Grundlage einer Entscheidung gefällt wurde. So hätten einige Artikel sowohl in die Kategorien DISKUSSION, BILDUNG und DIGITAL gesteckt werden können. Ich habe mich für die für mich wichtigste entschieden. Es bleibt aber dabei, dass man manchmal auch anders hätte entscheiden können.

Ich hoffe, dass die Veränderungen zu einer besseren Nutzung führen. Für ehrliche und offene Kritik bin ich wie immer Dankbar. 

HUMOR

Alles, was irgendwie lustig ist sein soll.

ANALYSE

Versuche, gesellschaftliche Phänomene aufzubereiten

BERICHT

Berichte von Events und Konferenzen, auf denen ich war

ESSAY

Literarisch anspruchsvolle Besprechungen von Themen der Jetztzeit

MEINUNG

Was wohl?

REFERENDARIAT

Alles, was mit dem Referendariat zu tun hat. Sowohl Tipps als auch Berichte und Humor.

UNTERRICHT

Alles, was mit konkretem Unterricht zu tun hat

BILDUNG

Alles, was mit Bildung im weitesten Sinne zu tun hat, aber zu umkonkret für eine direkte Umsetzung ist.

ENGLISH

Alles auf Englisch

DIGITAL

Alles, was sich mit den digitalen Veränderungen der Gesellschaft oder der Bildung beschäftigt

MENSCHEN

Interviews und Gespräche

MUSIK

Selbsterklärend

LITERATUR

Alles, was ich an Lyrischem und Erzählendem schreibe

DISKUSSION

Beiträge, die entweder kontrovers sind oder von denen ich das glaube

PERSÖNLICH

Alles, was mich betrifft

POLITIK

Alles, was politische Entwicklungen betrifft.

REZENSION

Rezensionen von Büchern, die ich gelesen habe

KRITIK

Kritik von mir gegenüber allem, was ich kritisch finde

BLOGPARADE

Alle eigenen Blogparaden und alle Teilnahmen

METABLOG

Alles, was diesen Blog betrifft (wie dieser Artikel)

LOKAL

Alles, was den Ort betrifft, in dem ich mit meiner Familie wohne

PODCAST

Neuigkeiten zum Referendarsflüsterer

 

 

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AKTION: Was wir jetzt tun können

Keine Superlative, keine Kampfparolen, keine Appelle. Nach der Bundestagswahl ist passiert, was alle befürchtet haben. Nun fragen sich viele, was man tun kann. Ein Gedanke. 

Ich habe schon dargelegt, dass wir Mitverantwortung für die Entwicklungen tragen, die gerade in Deutschland und weltweit passieren. Und auch, dass wir Teil der Maschine sind, die die Populisten nutzen, um im Gespräch zu bleiben. Das Lamentieren nützt nichts mehr. Man muss was tun. Aber was?

Alles, was nun gefordert wird, ist nett und unterstützenswert. Man soll Haltung zeigen, nicht einbrechen und so weiter.

Das Wichtigste aber ist: Ahnung haben. Man sagt: Argumentiere nicht mit einem Idioten. Er zieht sich auf sein Niveau herunter und besiegt dich dort mit Erfahrung. Da ist was Wahres dran. Schrill, laut und böse trifft man die Rechten nicht. Dort kennen sie sich aus. Damit haben sie 6 Millionen Wähler überzeugt (oder manipuliert, je nach Lesart).

Ahnung haben!

Ahnung haben von dem, was eine Partei vorhat, wie sie es vorhat. Darüber reden. Und: Die Inhalte thematisieren.

Wie steht die CDU zur Rente? Wie die SPD zur Bildungspolitik? Wie die FDP zu Europa? Wissen wir nicht. Aber wir kennen jeden Furz der neuen Nationalisten. Damit machen wir sie stark.

Sollen wir ihnen nun alles durchgehen lassen, sie ignorieren? Nein. Es wäre schon schön, wenn die Gaulands, Höckes und Weilands dieser Republik nicht nach jedem Nazieklat in die nächste Talkshow eingeladen werden. Aber daran können wir nichts ändern.

Was wir ändern können, ist: Wir können, im Gegensatz zu den schreienden Ewiggestrigen, Ahnung haben! Sachverstand! Über Themen, die wirklich wichtig sind.

Es gibt keine Ausreden mehr.

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PODCAST: Ein Podcast stellt sich vor: Der Referendarsflüsterer

Podcasts sind seit einiger Zeit schwer im Kommen. Das ist auch kein Wunder: Das gesprochene Wort über Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik kann auf dem Weg zur Arbeit, beim Spazierengehen oder beim Aufräumen oder Putzen prima nebenbei gehört werden. 

Der Referendarsflüsterer

Da der Autor des Blogs in alle möglichen Nischen des Netzes schaut und alles, was es so gibt ausprobiert und durch viele Artikel sowieso im Thema Referendariat und Lehrerbildung partizipiert, entstand die Idee eines Podcasts, in dem über das Lehramtstudium, das Referendariat und die ersten Jahre als Lehrer gesprochen wird.

Themen

Als Themen wird alles auf den Plan kommen, was mit dem Lehrerberuf zu tun hat. Eine kleine Liste gibt es auf dem Blog des Podcasts. 

Kurz gesagt wird über alles gesprochen, was mit Schule, Schülern, Lehrern und Eltern zu tun hat. Aber auch Gespräche mit Fachleitern und anderen interessanten Personen sind geplant.

Wie hören und folgen?

Momentan sind die ersten beiden Folgen nur über den direkten Link zu hören. Man kann sie in einem RSS-Feed abonnieren. 

Podcast: Der Referendarsflüsterer

Nach einer kurzen Prüfzeit wird der Podcast auch über iTunes zu hören sein. Von dort kann es direkt auf das Smartphone oder das Tablet geladen werden.

Wie immer freue ich mich über Fragen, Anregungen oder Kommentare zu Themen oder Menschen. Auch über konstruktive Kritik und Anregungen, welche Podcasts man unbedingt hören sollte, freue ich mich sehr.

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POLITIK: Die AfD und die Wahrheit

Die politische Willensbildung ist schwierig. Vielleicht ist sie in diesen Zeiten schwieriger als sonst. Allenthalben verändert sich die Welt, sich differenziert sich in immer kleiner werdende Einzelinteressen, in Schnipsel von Wirklichkeiten und massiv globalen Veränderungen. Mittendrin ist der Einzelne, der versucht durch ein wenig Kontrolle die Fäden in der Hand zu behalten. Nun vor den Bundestagswahlen werden die Entitäten, um die es geht, aber größer. Und während sich viele Parteien zugestehen, dass nur durch Handlung in kleinem Maßstab überhaupt ein Rest an Kontrolle bleibt, posaunt die AfD, die Wahrheit zu kennen. Aber welche Wahrheit ist das?

Der Begriff der Wahrheit

Mit dem Begriff der Wahrheit musste man schon immer aufpassen. Ob nun die Konstatinische Schenkung, (die um das Jahr 800 datierte gefälschte Urkunde, die angeblich in den Jahren 315/317 vom römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde), oder der in der Goethezeit als Referenzpunkt für den Geniegedanken herangezogene Epos „Ossian“ (der sich später als zeitgenössische Fälschung herausstellte) zeigen, dass Wahrheit vor allem das ist, das Menschen glauben, und zwar insbesondere dann, wenn es in ihrer Wirklichkeit einen Vorteil bringt.

Der Glaube, dass es mit der Fotografie und flächendeckenden Videoaufnahmen eine Art objektive Wahrheit, musste schnell begraben werden. Ob Giftgasangriffe in Syrien, die Definition von dem, was diese oder jene staatliche oder außerparlamentarische Gruppe als Wahrheit betrachtet, zeigt vielmehr über das zeigende Subjekt als über das Objekt, dessen angebliche Wahrheit es benennt.

Eine Statistik (die gerade nicht aufzufinden ist) zeigte, dass in den letzten Monaten des US-Wahlkampfs mehr Fake-News (also ausgewiesene, deren Urheber zugaben, alles erfunden zu haben, um Klickzahlen zu generieren) im Umlauf waren als jene der großen journalistischen Netzwerke.

Freilich sind all dies nur kleinere Randnotizen. Wer sich eingehend mit dieser Thematik befassen will, dem sei Roger Willemsens und Dieter Hildebrandts ausgezeichnetes Hörbuch „Die Weltgeschichte der Lüge“ empfohlen.

Kommunikationsstrategien der AfD

Die AfD mag in großen Teilen zersplittert und seit der Entmachtung von Frauke Petry eine hölzern und oft plump wirkende Partei sein. Ihre Kommunikationsstrategie ist jedoch hochgradig wirksam.

Dass es die AfD (nicht erst seit dem kalkulierten Eklat von Weidel) darum ging und geht, mit Provokationen im Gespräch zu bleiben, ist nicht erst seit dem internen Papier bekannt, in dem unverhohlen dazu aufgefordert wurde, zu provozieren, um dann wieder zurückzurudern.

Die dahinter steckende Strategie wurde schon des Öfteren analysiert.

Die Wahrheit über die Wahrheit

All jene Strategien sind bekannt und wurden von der AfD nicht erfunden. Gut, man mag es besonders perfide finden, dass gerade eine Partei, die offen mit rassistischen Ressentiments um Wähler buhlt, jenen, die gegen sie sind, vorwerfen, eine zweite Judenverfolgung vorzunehmen.

 

Gerade diese paradox-schizophrene Opfer-Täter-Umkehrung, aus der dann der „erwachende“ Übermensch wie ein Phönix aus der Asche aufsteigt, ist bei den AfD-Mitgliedern das Basisrepertoire – übrigens genau wie jene Memes, die den Gegenüber der Lächerlichkeit preisgeben.

Typisches Meme als Totschlagargument

Solche Memes nutzen wir alle.

Viel wichtiger als all die Strategien, als all die Memes und all die Beschimpfungen, die man sich, wenn man in jenen Kreisen digital aufhält, zu Gemüte führen muss, ist aber in der Tat das, was die AfD-Anhänger als Wahrheit sehen.

Die Wahrheit wird nur von den Erleuchteten gesehen.

Die Wahrheit können nur diese Erleuchteten aussprechen.

Die Wahrheit wird von allen anderen verschwiegen.

Die Wahrheit ist deutlich, und nur weil wir in der Unwahrheit leben, brauchen wir Mut.

Die Wahrheit ist, dass die Deutschen mehr wert sind als alle anderen.

Das ist sehr simpel, aber darauf beruht alles. Es zerstampft die humanistischen Werte, es zerfasert die Solidarität, es zerfetzt das Grundgesetz. Und es knüpft an dunkelste Zeiten an.

Insofern: Immer her mit der Nazikeule! 

Wir müssen aufstehen, dagegenhalten, dazwischenreden. Nicht, weil diejenigen, die unsere Gesellschaft in gut (deutsch) und böse (alles andere) aufteilen wollen Spinner sind, die keine Ahnung haben. Sondern weil sie an eine Wahrheit denken, deren Umsetzung menschenverachtend, ja, unmenschlich ist.

 

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UNTERRICHT: Stoffplan Gymnasien in Baden-Württemberg

Da auch in Baden-Württemberg bald wieder das neue Schuljahr startet, beginnen viele Kolleginnen und Kollegen mit der Planung für das neue Schuljahr. Der sowohl für Lehrerinnen als auch für  Schüler sehr zu empfehlende Histoblog hat einen vorbereiteten leeren Stoffplan erstellt. Diesen habe ich auf meine Bedürfnisse zugeschnitten und möchte ihn hier zusätzlich zur Verfügung stellen. Es handelt sich lediglich um ästhetische bzw. die Formatierung und einige Ergänzungen betreffende Änderungen. Insofern sollte jeder das Original anschauen (Link oben im Text) und sehen, was für ihn besser passt.

Ein großes Lob auf jeden Fall für den Histoblog und die geleistete Vorarbeit.

Das Dokument kann hier als PDF heruntergeladen werden,

Blanko-Stoffverteilung

 

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UNTERRICHT: Checkliste und Anmerkungen zum Schuljahresbeginn

Zwei Vorbemerkungen

Dank der föderalen Struktur beginnt das Schuljahr in den unterschiedlichen Ländern sehr unterschiedlich. Während in Niedersachsen und Sachsen schon längst wieder losgelegt wurde, sind die anderen später dran – unter anderem Baden-Württemberg, bei denen es erst in der zweiten Septemberwoche wieder losgeht.

Aus einem Impuls über Twitter bekam ich jedoch, obwohl ich gerade eigentlich mit Blick auf See und Wald die Schule verdrängt habe, Lust darauf, einige Anmerkungen zum Schulstart zu schreiben. Dabei habe ich mich von dem Beitrag von meinem geschätzten Kollegen Andreas Kalt mehr als inspirieren lassen.

Wer eine bloße Liste wünscht, dem sei also der obere Link empfohlen. Mein Beitrag zu diesem Thema ist es, die Hierarchie zu überdenken, wichtiges prominent erscheinen zu lassen, eigene Gedanken einfließen zu lassen und einiges wegzulassen, mit dem man noch früh genug konfrontiert wird.

Hinweis für Referendare

Zumeist gibt es am Anfang des Schuljahres eine Konferenz, auf der die wichtigsten Dinge mitgeteilt werden. Hier gilt es, ruhig zu bleiben, denn es ist am Anfang viel, was auf einen einströmt. Zwei Hinweise seien jedoch erlaubt: Zunächst ist es gut, wenn man weiß, wo im Lehrerzimmer die Referendare sich aufhalten. Meist gibt es ja schon Referendare, die länger da sind. Wenn man weiß, wo dieser Ort (meist ein Referendarstisch) ist, braucht man nicht die ganze Zeit „blöd rumzustehen“. So schnell es geht sollte man dann seinen Mentor suchen, denn der ist nicht nur dafür verantwortlich, später eine Bewertung auszusprechen, sondern er weiß im besten Fall, wo sich alles befindet und ist so die Inkarnation von Google für die Schule. Wenn man den Mentor findet, ist vieles getan.

Inhalte und Arbeitspläne

Die meisten Lehrerinnen und Lehrer machen schon vor Beginn des Schuljahres Arbeitspläne auf denen grob steht, welche Inhalte zu welcher Zeit „durchgenommen“ werden sollen. Das geht mit Erfahrung natürlich besser.

Dennoch kann man die Zeit des Wartens vor dem Schulstart nutzen, um

  • den Bildungsplan hinsichtlich der Klassen, die man hat (wenn man das weiß) zu lesen und ggf. das Schulcurriculum (also ein Plan, auf dem die Schulen festgelegt haben, welche Inhalte oder sogar welche Lektüren zu welcher Zeit gelesen werden).
  • einen Arbeitsplan erstellen
  • sich (sehr grob) Gedanken darüber zu machen, wann Klausuren geschrieben werden sollen.
  • zu überlegen, wie man später Ordnung hält 
  • Evtl. kann man sich, wenn man schon weiß, in welche Klassen es geht, über die GFS und darüber, welche Erwartungen man an diese hat, Gedanken machen

  • Darüber Hinaus sollte man sich über die eigenen Klassenarbeiten Gedanken machen, also darüber
    • wie viele man schreiben will und muss
    • wo (meist in einem Ordner), wann und wie diese eingetragen werden
    • wie viele überhaupt in der Woche geschrieben werden dürfen (das ist wichtig, denn ansonsten sind die favorisierten Wochen meist sehr schnell blockiert und man bekommt schlecht liegende Termine.

Auch zum eigenen Unterricht kann man sich schon Gedanken machen, wenn man möchte.

  • (Vokabel-)Tests schreiben? Wie oft? Angekündigt? (Auch hier bietet es sich an, nachzufragen, wie die Kollegen dies regeln)
  • Heftnote machen? Wie oft Hefte einsammeln?
  • Mündliche Noten unter KA schreiben? Eigenen Kommentar schreiben? Verbale Ausführungen?
  • Notenschlüssel? (Auch hier: Oftmals ist die Gewichtung der Note, ab und an auch der Schlüssel selbst von den Fachkonferenzen beschlossen. Dies sollte man nachfragen)

Bei ganz allgemeinen Fragen dazu, wie man die Arbeiten wertet etc. bietet es sich immer an nachzufragen, ob es Konferenzbeschlüsse dazu gibt. Dies gilt auch für Nachschreibetermine und ähnliches Organisatorisches. Während man also den oberen Teil schon zu Hause am Schreibtisch machen kann, muss man für die weiteren Vorbereitungen in der Schule sein. Wenn man dort ist, sollte man ein wenig Zeit dafür aufbringen, sich zu orientieren.

Schule, Schulgebäude, Ordnung

Am Anfang ist es immer gut, sich darüber zu informieren, wo man all die wichtigen Dinge findet, die man später einmal brauchen wird. Hierzu die Liste von Andreas Kalt:

  • Ausstattung der Räume? Computerraum, Fachräume?
  • Schlüssel? Welcher passt wo?
  • Kopien? Code/Karte? Kontingent?
  • Internet im Lehrezimmer? In den Fachräumen?
  • Arbeitsplätze in den Fachräumen?
  • Wo liegen Tagebücher?
  • Wo ist der Vertretungsplan? Wie wird Vertretung gehandhabt?
  • Schwarzes Brett? für Schüler, für Lehrer?
  • Unterrichtszeiten? Gong?

Anmerkung für Referendare: Bei den Kopien gibt es normalerweise für jeden Lehrer, jede Lehrerin ein Kontinent und einen eigenen Code, den man sich merken muss. Es bietet sich an, diesen schnell zu bekommen, da man (leider immer noch) sehr viel kopieren muss. Dasselbe gilt natürlich für den Zugang zu den Rechnern oder – falls vorhanden – schulinternen Kommunikationssystemen. Als „Tagebuch“ bezeichnen viele Schulen immer noch jene Hefter, in die die Stunden, Abwesenheitszeiten oder sonstige Bemerkungen eingetragen werden.

Schulorganisation: Lehrer

Bevor man sich in all das stürzt, was an Schulorganisation zu erledigen ist, muss man natürlich zunächst wissen, welche Klassen man hat. In vielen Schulen wird dies schon zum Ende des vorherigen Schuljahres übergangsweise mitgeteilt. Das hat den Vorteil, dass man die Inhalte besser vorbereiten kann. Wenn man dies noch nicht weiß, kann man dennoch einige organisatorische Dinge klären.

Auch ist es gut, wenn man sich über die wichtigsten Fachbeschlüsse informiert.

  • Fachkonferenzbeschlüsse erfragen zu…
    • Notengewichtung
    • Anzahl der Klassenarbeiten
    • Durchführung, Benotung und Gewichtung von GFS; Bewertungsbogen?
    • Schulcurriculum
  • GLK Beschlüsse erfragen zu …
    • Rauchen
    • Duzen/Siezen in der Oberstufe (z.B. Klasse fragen, wie sie es haben möchte)
    • weitere wichtige GLK Beschlüsse

Wichtig ist vor allem – falls dies nicht digital zur Verfügung gestellt wird – die Termine im Schuljahr zu kennen. Elternabende, Konferenzen, Gottesdienste und ähnliches sind nämlich nicht nur für das Erscheinen wichtig, sondern auch, weil Unterricht ausfällt, man ggf. keine Klassenarbeit schreiben kann usw. Dies gilt auch für die eigenen Sprechstunden, die meist in eine Liste eingetragen werden.

  • Namenskürzel?
  • Als Klassenlehrer (stellvertretender KL) vorgesehen?
  • Wie sind Sprechstunden geregelt?
  • Termine für Elternabende?
  • Termin Eröffnungskonferenz? Konferenzrhythmus?
  • Ausdruck der Schulordnung?
  • Gottesdienst?
  • Hausaufgaben: auch bei Nachmittagsunterricht? Andere Regelungen?

Schulorganisation: Klassen

Zu Beginn ist alles noch etwas wirr. Dennoch ist es immer gut, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie die alltägliche Organisation mit den (eigenen/ Fach-)Klassen gehandhabt wird. Unter anderem sollte man darüber nachdenken

  • ob es Schüler gibt, die das Tagebuch führen (und Kollegen hinterherlaufen, die das Eintragen vergessen)
  • ob es einen Tafeldienst gibt und wie dieser wechselt
  • ob (ab der Mittelstufe) eine GFS-Liste eingetragen werden muss
  • ob es einen Ort gibt, an dem Fundsachen abgegeben werden
  • ob Hausaufgaben ins Tagebuch eingetragen werden (am besten den jeweiligen Klassenlehrer fragen)
  • wo, wie und wann man zu spät kommende oder störende Schüler einträgt

Schulorganisation: Schüler

Ganz allgemein kann man sagen, dass Schule am besten funktioniert, wenn Kolleginnen und Kollegen sich über grundsätzliche Regeln einig sind. Demnach ist es absolut sinnvoll, sich über die Unterrichtszeiten, Pausenregelungen, Aufsichten und dergleichen zu erkundigen. Weitere Überlegungen sind (nach Andreas Kalt).

  • Wohin dürfen Schüler in der großen Pause, wohin nicht?
  • Wohin dürfen sie vor Unterrichtsbeginn, wohin in der Mittagspause?
  • Kranke Schüler aus Unterricht entlassen? Wie geregelt?
  • Wo endet das Schulgelände?
  • Ab welcher Klassenstufe dürfen Schüler das Schulgelände verlassen? Raucherecke?
  • Kaugummi, Handy? Wie geregelt?

Erste Schulwoche

Ganz allgemein ist der erste Tipp für die erste Schulwoche wohl, dass man versucht, in sich zu ruhen und nicht alles auf einmal zu wollen. Vieles läuft vielleicht noch nicht so, wie man es gerne hätte. Dennoch kann man natürlich schon ein wenig vorarbeiten, indem man auf ein paar grundlegende Dinge achtet.

  • Wo sind die Klassenlisten, auf denen steht, welche Schüler in der Klasse sind? Diese kann man ggf. schon in seinen Planer eintragen.
  • Bücherlisten für Schüler; wie ist die Ausleihe geregelt?
  • Schülern die Notengebung und Gewichtung transparent machen (wichtig und im Tagebuch festzuhalten).
    z.B. schriftlich: 50%, mündlich: 40%, Heft: 10%; oder
    schriftlich: 40%, mündlich: 30%, Vokabeltests: 20%
    (idealerweise ins Heft diktieren und von Eltern unterschreiben lassen oder am Elternabend mitteilen, auf jeden Falls ins Tagebuch eintragen, dass dem Transparenzerlass Rechnung getragen wurde)
  • den Schülern Zahl der Klassenarbeiten mitteilen — z.B. Nebenfach: 2 KA, 2 Tests von ca. 20 min, diese zählen zusammen wie eine KA oder Fremdsprache: 4 KA, 1-2 mal pro Monat Vokabeltest;
  • Hinweis auf Pünktlichkeit
  • Kaugummi, Handy, Rauchen, Mützen im Unterricht
  • Sind Lektüren, Workbooks, zusätzliche Materialien (Übungshefte etc.) vorhanden?
  • Anschaffen?

Klassenlehrer/ stellvertretender Klassenlehrer

Wenn man Klassenlehrer ist, muss man auf weitere organisatorische Dinge achten. Diese sind (unter anderem nach Andreas Kalt).

  • Anwesenheit (Klassenliste)
  • Zeugnisse einsammeln; unterschrieben?
  • Personalbögen für Schüler?
  • Ferientermine mitteilen?
  • Stundenplan diktieren
  • Hinweise auf Schulordnung
  • Sicherheitsbelehrung, Fluchtwege
  • Klassensprecher
  • Tagebuchordner
  • Einteilung Tafeldienst

Vielleicht helfen diese Anmerkungen dem einen oder der anderen. Wie immer freue ich mich, dass ihr mitteilt, falls etwas vergessen wurde. Vielleicht denkt ihr auch an andere Dinge. Einfach in die Kommentare.

Allen einen gelungenen Schulstart. 

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