Normalerweise spreche ich über Themen, dieses Mal möchte ich einige Worte über den Blog und das, was ich hier mache, verlieren. Und über mich. 

Gerade passiert sowohl mit diesem Blog als auch über die Social-Media-Accounts sehr viel. Aus diesem Grund möchte ich jenen, die erst frisch in die „Community“ gekommen sind, einige Fragen beantworten, die mir immer wieder über meine Social Media-Kanäle gestellt werden (siehe rechts auf der Sidebar).

Ich selbst bin Gymnasiallehrer für die Fächer Englisch, Geschichte und Deutsch. In meinem Referendariat traute ich mich das erste Mal, das, was ich schrieb (denn das tat ich schon zuvor), der Öffentlichkeit zu präsentieren. Allerdings nicht auf einem Blog, sondern anonym, an die Tür des Seminars. Der erste abgetippte Text bezog sich also schon auf das Referendariat und trug den Titel „Schizophrenie als Lebensgefühl.“

Darin ging es um die gegensätzlichen Erwartungen, die an Referendare gerichtet werden. Dort heißt es beispielsweise:

„Entwickeln Sie ihre eigene Persönlichkeit, und zwar so, dass sie uns gefällt.“

Als ich bemerkt hatte, dass die Texte viele ansprachen, machte ich weiter. Ich persiflierte die Referendare und schrieb weitere humoristische Texte, wohl auch aus selbsttherapeutischen Gründen. Innerhalb dieses Jahres 2012 startete ich auch diesen Blog. Der erste seriöse Text über Sachanalysen (eine Textform, die man bei Entwürfen zu Unterrichtsbesuchen und Lehrproben schreiben muss) wurde so gut aufgenommen, dass er mittlerweile der erste Google-Treffer ist. Ich musste zugeben, das meine eigene Behauptung, dass es mich nicht interessiere, ob meine Texte jemand liest oder nicht, nicht wahr war. Es machte mir Spaß, anderen zu helfen, mich weiterzuentwickeln und gleichzeitig in der aktuellen Diskussion zu bleiben.

Nach und nach entwickelte sich daraus ein Netzwerk, das zunächst vor allem auf Twitter besonders ausgeprägt war. Nach und nach kam auch der YouTube-Account und der Podcast „Referendarsflüsterer“ (hier auch auf iTunes anzuhören) hinzu.

Mittlerweile schreibe ich vor allem über das Referendariat, die immer stärker werdende Digitalisierung und den Umgang mit dieser innerhalb und außerhalb der Schule und unterrichtliche Themen im Allgemeinen.

Ich bin sehr stolz, dass meine Arbeit dazu geführt hat, dass ich ein erstes kleines Buch (siehe rechts in der Sidebar) schreiben konnte und immer mehr als Referent eingeladen werde. Weitere aufregende Projekte sind in Planung.

Auch bin ich sehr froh darüber, dass ein bekannter Webdesigner den Blog zu einer zeitgemäßen Seite gestaltet hat; Social-Media-Einbindung, thematische Themenauswahl und eine, wie ich finde, ansprechende Gestaltung mit responsive Design ermöglicht nun eine gewinnbringende Nutzung.

Wenn ihr, die Leser dieses Blogs, dabei bleiben wollt, freue ich mich, wenn ihr den Kanälen folgt oder den Blog über E-Mail abonniert (rechte Sidebar).

Schwierig ist für mich die Betreuung einzelner Referendare, die immer mal wieder anfragen, ob ich sie persönlich beraten kann. Dies ist zeitlich einfach nicht immer möglich, denn letztlich bleibt für mich das Wichtigste (neben meiner Familie), das, weshalb wir das alle machen: Die Schülerinnen und Schüler.

Wie ich in Zukunft damit umgehen werde, muss ich noch herausfinden.

Mich interessiert sehr eure Geschichte. Wieso kommt ihr hier vorbei? Was macht ihr? Was wünscht ihr euch? Ich freue mich auf weitere intensive Gespräche.

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