Die Sicherung ist (oder, wie der Artikel zeigen wird, war) ein essentieller Bestandteil gelingenden Unterrichts. Allerdings findet diese Phase wenig Beachtung, was kein Wunder ist, da sie für die Lehrperson oftmals nur aus Warten und für die Schüler aus Abschreiben besteht. Den Impuls einer Kommentatorin, dass es zwar viel über Einstiege, aber wenig um die Sicherung geht, nehme ich hier auf.

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Anmerkung

Im Zuge der Digitalisierung verändert sich die Sicherungsphase. Da allerdings viele Seminare noch nach dem althergebrachten Muster lehren, soll dieser Veränderung erst in einem zweiten Teil Rechnung getragen werden. Zunächst geht es also im die konventionelle Sicherungsphase in einem dramaturgisch aufgebauten Unterricht.

Konventionelle Sicherungsphasen

Dass ich hier von konventionellen Sicherungsphasen spreche, soll diese nicht abwerten. Damit ist gemeint, dass die Sicherung, die zumeist im Abschreiben eines zuvor erarbeiteten Ergebnisses liegt, überhaupt eine isolierte Phase des Unterrichts ist. Im Referendariat ist diese Phase extrem wichtig, da hier das stattfindet, was „Ergebnissicherung“ genannt wird. Überspitzt könnte man sagen, dass hier der „Beweis“ geliefert wird, dass die Stundenziele erreicht worden sind (dass dies problematisch ist, wird im Folgenden thematisiert).

Sicherungsphasen können unterschiedlich ausgeführt werden. Man mag von drei unterschiedlichen Typen sprechen (dies ist nicht durch Sekundärliteratur gestützt oder verifiziert, sondern entspricht der Erfahrung des Autors; insofern gilt: Die Angaben sind ohne Gewähr!)

1. Ausschließlich lehrerzentrierte Sicherung

Bei der ausschließlich lehrerzentrierten Sicherung schreibt die Lehrperson etwas auf, das die Schüler*innen „lernen“ sollen, was zunächst einmal bedeutet, dass sie einen zuvor definierten Gegenstand verstehen und die ihn beschreibenden Ausführungen abschreiben.

Eine ausschließlich lehrerzentrierte Sicherung kann beispielsweise eine Regel sein, die zur Grammatik erlernt werden soll. Oftmals scheiden sich über ein solches deduktives Vorgehen die Geister: Während progressive, „moderne“ Lehrkräfte das „entdeckende Lehren“ bevorzugen, bei dem zunächst eine Besonderheit entdeckt wird und danach eine Regel formuliert wird, sehen „erfahrene“ Kolleg*innen dieses Vorgehen kritisch und meinen, dass manche Dinge einfach auswendig gelernt werden müssen, damit das jeweilige Phänomen überhaupt als solches erkannt werden kann.

In einem solchen Fall ist das, was wir hier „Sicherung“ nennen vor der eigentlichen Bearbeitung des Unterrichtsgegenstandes.

2. Partielle lehrerzentrierte Sicherung

Die Sicherung, die teilweise durch die Lehrperson ausgeführt wird (und damit deutlich schwieriger ist als die lehrerzentrierte), bedeutet für die Lehrperson eine sehr genaue Führung durch Fragen, die zu einem bestimmten Ergebnis führen sollen.

Eine solche Form der Gesprächsführung kann für die Schüler sehr künstlich wirken, da die Lehrperson Fragen nur deshalb stellt, weil ein bestimmtes Ergebnis hervorgerufen werden soll. Das kann in Frageketten enden, die ermüdend sein können.

Im Falle des entdeckenden Lernens ist eine solche Sicherung also zwar immer noch eine Regel, aber sie wird von den Schülern formuliert. Die Lehrperson ist dabei das Korrektiv. Sie lenkt durch Fragen zu dem Ergebnis, das gewünscht ist.

3. Sicherung durch Schüler*innen

Die Sicherung durch Schüler*innen ist (zunächst) nicht von der Lehrperson gelenkt. Sie kann durch verschiedene Methoden ausgeführt werden.

Bei einer Placemat beispielsweise sammeln die Schüler*innen Begriffe zu einem Thema an den Rändern eines Blattes, in dessen Mittelpunkt Platz für  eine Zusammenführung ist. Diese Zusammenführung ist dann das Endergebnis, also die Sicherung, die dann meist durch eine weitere Phase, die Schülerpräsentation, den anderen erläutert wird.

Gewinn und Herausforderung gehen hierbei Hand in Hand. Auf  der einen Seite ist eine solche Form der Sicherung sehr ergiebig, denn sie bedeutet kommunikative Problemlösefähigkeit. Wenn bei einer Placemat zu einem Thema beispielsweise Teil der Aufgabe ist, zuvor gesammelte Ergebnisse nach Wichtigkeit zu sortieren, ist eine kognitive Aktivierung schon vor der Sicherung angelegt, die bei einer gelenkten Sicherung so nicht gegeben wäre. Andrerseits fällt das Korrektiv weg, man weiß also erst nach der Präsentation, ob das Gesamtergebnis der Gruppe gewinnbringend ist.

Das Tafelbild

Tafelbilder zu erstellen ist eine Kunstform. Allerdings auch eine, die sich die Herausforderung selbst auferlegt hat. Denn wenn das Tafelbild in Form eines Aufschriebs in einem Stundenentwurf schon vorher feststeht, ist die Flexibilität bei der Erstellung gleich null.

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich nur das fragen kann, dessen Antwort jene Teile bringt, die dann an der Tafel zusammengefügt werden, dann ist die Chance hoch, dass die Fragen künstlich und steril sind. Das bedeutet nicht, dass es nicht gut sein könnte, so etwas zu üben, denn man schärft die Präzision bei der Fragestellung. Gerade in Bezug auf das, was im späteren Verlauf „zeitgemäße Sicherungsphasen“ genannt wird, sind feststehende Tafelbilder aber problematisch.

Besser (für den alltäglichen Gebrauch) sind als Tafelbilder jene langsam entstehenden Bilder, deren Grundzüge zwar klar sind, die aber die Offenheit für tatsächliche Neuigkeiten und Ideen der Schüler bereithalten. Damit ist das entstehende Tafelbild dann die Abstraktion der Erarbeitung, ohne freilich sofort festzustehen.

Der Faktor Zeit

Der Faktor Zeit ist gerade dann, wenn die Phasierung bewertet wird – wie es im Referendariat der Fall ist – nicht zu unterschätzen und potenziert sich zwischen den einzelnen Typen von Sicherung.

Dabei ist eine bestimmte Zeit immer doppelt zu rechnen, nämlich für die Zeit, die die Lehrperson braucht, alles anzuschreiben und für die Zeit, die die Schüler*innen für das Abschreiben brauchen.

Über den Daumen gepeilt bedeutet das, die lehrerzentrierte Sicherung fünf plus zehn Minuten in Anspruch nimmt (mindestens; dies ist natürlich sehr abhängig davon, welches Thema erarbeitet worden ist und wie schnell die Schüler abschreiben).

Die partiell Lehrerzentrierte Sicherung kann bei mindestens zwanzig Minuten landen (und das auch nur, wenn die lenkenden Fragen schon gut geübt worden sind).

Und die Schülersicherung kann noch länger dauern, wenn man sich vorstellt, dass unterschiedliche Gruppen unterschiedliche Themen haben, diese vorstellen und dies dann in der Anzahl der Gruppen abgeschrieben werden muss. In einem solchen Fall kann eine ganze Stunde für die Mixtur aus Sicherung, Präsentation der Sicherung und Sicherung der Ergebnisse der anderen Gruppen verwendet werden.

Dies nicht zu tun, also die anderen Gruppen nicht alles abschreiben zu lassen, muss (auch hier vor allem im Referendariat) sehr gut begründet werden. Denn zum einen kann sonst die Kritik sein, dass die Schüler*innen nur die Hälfte dessen gelernt haben, das wichtig ist. Und zum anderen ist für „erfahrene“ Lehrkräfte, ein Fakt, der auf die meisten Fachleiter*innen zutrifft, der Wegfall des Korrektivs sehr kritikwürdig. Dies ist auch wenig verwunderlich, wenn man sich überlegt, dass ansonsten auch falsche Informationen verbreitet werden könnten. Das wäre, gerade in einer Lehrprobensituation, der GAU.

Fazit zu konventionellen Sicherungsphasen

Konventionelle Sicherungsphasen halten die erarbeiteten Ergebnisse im besten Fall so fest, wie sie zuvor bei den Unterrichts- und/ oder Kompetenzzielen angegeben wurden. In dieser Form werden sie in ein Tafelbild übertragen, das oftmals auch in einem Stundenentwurf angegeben ist. Das bedeutet, dass die Sicherung in einem solchen Fall ein sehr genaues Ergebnis darüber zulässt, ob die Unterrichtsstunde „erfolgreich“ war. Wenn nichts gesichert ist (oder nicht so gesichert wurde, wie es angegeben worden ist), kann die Stunde nicht als bestanden gewertet werden.

Insofern sind die Sicherungsphasen ein obligatorischer Bestandteil eines dramaturgisch aufgebauten Unterrichts. Will sagen: Sie müssen innerhalb der Unterrichtsstruktur methodisch und zeitlich so eingepasst werden, dass sie funktional in die kreierte Struktur passen (es mag Ausnahmen geben, die aber besprochen werden müssen).

Für die Zeitplanung einer Einzelstunde ist die Sicherung also ein extrem wichtiger Punkt. Denn wenn wir von dem zweiten Modell ausgehen, dass wohl Standard sein sollte, fallen von 45 Minuten 20 weg (das bedeutet freilich nicht, dass die Sicherungsphasen immer so lang sein müssen). Wenn wir nun davon ausgehen, dass noch eine Transferaufgabe oder zumindest Hausaufgaben gestellt werden sollen und dass ein Einstieg in das Thema einleitet, dann haben wir sehr wenig Zeit für das, was eigentlich am wichtigsten sein soll: Die Erarbeitung.

Zeitgemäße Sicherungsphasen

Zeitgemäß bedeutet verkürzt: Den Bedingungen einer Kultur der Digitalität angepasst. Und das wiederum heißt: Digitale Medien werden bei der Planung, Durchführung oder Nachbereitung mitbedacht.

Das hat starke Auswirkungen auf alles, was man seit Jahren als Unterricht kennt. Und so eben auch auf die Sicherungsphase. Dazu zunächst eine kleine Anekdote:

Als ich einer Kollegin erklärte, wie sinnvoll Etherpads in den Unterricht integriert werden können, fragte sie danach, wie sie Schüler die Informationen denn „mitnehmen“ könnten. Nun ist ein Etherpad ein cloudbasiertes Textdokument, das von vielen Menschen gleichzeitig bearbeitet werden kann. Per Definition muss das, was hier erarbeitet worden ist, nicht „mitgenommen“ werden. Es muss nur aufgerufen werden (Natürlich gehen wir davon aus, dass dies auch möglich ist. Es kann in besonderen Fällen eine gute Idee sein, aus den Informationen des Etherpads einen Beitrag in einer anderen Fassung zu formen, aber dies nur am Rande).

Will sagen: Die Sicherung geschieht während der Erarbeitung bzw. Überarbeitung. Oder noch weiter: Sicherung und Erarbeitung bzw. Überarbeitung sind eins. Logisch: Wenn Schüler*innen (oder Lehrer*innen) in einem Dokument arbeiten, das von überall aufgerufen werden kann, heißt das komplette Transparenz. Überarbeitungen können sofort geschehen und durch jeden, der sich dies zutraut oder in der Lage ist.

Wenn dieser Punkt erreicht ist, wird es aber mit definitiven Ergebnissen schwer. Die erste konventionelle Sicherungsphase fällt weg. Denn was würde sie bedeuten? Dass man Schülern sagt, sie sollen einen Link mit den Informationen aufrufen? (Gleichzeitig wirft dies eine interessante Perspektive auf die erste Form, auch ohne digitale Technik).

Die zweite Form kann glücken, bedeutet aber dann, dass die Schüler alles direkt kopieren können. Ist das gleichsam schlecht?

Die dritte Form wird zum Standard. Das bedeutet nicht, dass es nun plötzlich fehlerfrei wäre. Aber es bedeutet, dass die Überarbeitung obligatorisch wird. Plötzlich ist nicht mehr nur die Lehrperson das Korrektiv, sondern eben alle, die Teil der Gruppe sind, die sich um das Thema kümmert (oder sogar solche, die ein Thema nicht selbst erarbeitet haben, aber durch ihre Nachfragen dafür sorgen, dass das Ergebnis in einer Art und Weise abgeändert wird, die präziser oder umfangreicher, also schlich „besser“ ist).

Das alles heißt aber auch: Wenn Sicherungsphase und Bearbeitungsphase dasselbe sind, muss man dann überhaupt noch von Sicherungsphase sprechen? Bzw. handelt es sich dann überhaupt noch um eine Phase?

Fazit zu zeitgemäßen Sicherungsphasen

Auf den Punkt gebracht könnte man sagen: In einem konventionellen Unterrichtsszenario sorgen Sicherungsphasen für ein Produkt, das nach dem Kriterium richtig/ falsch beurteilt werden kann. Wenn derjenige, der dies tun soll, also meist die Lehrperson, diese Beurteilung nicht vornehmen kann, bedeutet dies ein klares Defizit.

In einem zeitgemäßen Setting sind Sicherungsphasen Teil der Erarbeitung und damit Teil des Prozesses. Damit können sie zwar noch nach dem Kriterium richtig/ falsch beurteilt werden, aber das Partikel noch muss immer dazu gedacht werden. Insofern hat man kein definitives Endergebnis mehr.

Das macht es für die Fachleiter natürlich gleichsam viel schwieriger, die Kompetenz desjenigen, der den Lernprozess leitet zu beurteilen.

Gesamtfazit

Ob man nun angehalten ist, die konventionelle Sicherungsphase in den Unterricht einzubauen oder nicht: Die Ausführungen sollten gezeigt haben, dass es zunächst einmal wichtig ist, die Sicherung als Phase zu erkennen; freilich auch dann, wenn man sie in einem nächsten Schritt als isolierte Phase wieder abschafft.

Für Referendarinnen und Referendare hat das die Konsequenz, die Sicherungsphase schon früh in der Planung zu berücksichtigen, um nicht erst am Ende der Planung zu bemerken, dass man nur noch fünf Minuten zur Verfügung hat und dann zu hoffen, dass es „schon irgendwie passt.“

Bei der zeitgemäßen, digitalen Variante sollte man trotz der Prozesshaftigkeit nicht denken, dass das Korrektiv wegfällt. Im Gegenteil: Durch die Transparenz (will sagen: Aufrufbarkeit der Ergebnisse), wird das Korrektiv sogar erweitert. Wenngleich die Lehrperson durch die Expertise (nicht durch Autorität) natürlich eingreifend wirken kann.

Ein wenig kann man es sich so vorstellen wie bei Wikipedia: Man sieht freilich Produkte, Sicherungen also von Diskursen und Diskussionen. Diese werden aber nach und nach von allen möglichen Mitarbeitenden überarbeitet. Und in den meisten Fällen schälen sich Experten heraus, die bei Artikeln „das letzte Wort haben“.

Noch eine persönliche Bemerkung am Schluss: Als ich im Kommentar las, dass es wenig Gutes zu Sicherungsphasen gäbe, nahm ich das sofort als Anlass, darüber nachzudenken, was man dazu schreiben könnte. Ich hoffe, das ist mir gelungen, wenngleich nicht alles, was gesagt werden kann, gesagt worden ist. Man denke an die vielen verschiedenen Möglichkeiten, Gegenstände zu erarbeiten. Die Sicherung variiert auch da extrem. Dies also zunächst als eine grobe Orientierung. Ich freue mich über Kommentare, Rückmeldungen und Feedback darüber, ob mir dies gelungen ist.

 

 

 

6 KOMMENTARE

  1. Als Außenstehender und Hochschullehrperson finde ich, dass Sicherungsphasen bestimmt wichtig sind, aber in der Schule vielleicht doch zu viel Wert auf sie gelegt wird. Als SchülerIn könnte man so manchmal denken, dass es egal sei, was bei der Erarbeitung und Diskussion passiert, Hauptsache man hat das Ergebnis (die Sicherung) mitgeschrieben. Das verleitet natürlich so ein bisschen zum unkritischen Umgang mit dem Mitgeschriebenen und später zum Bulimielernen. Klar kann man nicht schon von allen SchülerInnen in jungen Jahrgängen verlangen, selbst zu entscheiden, was sie für wichtig und was für unwichtig halten, eigentlich wäre das aber der bessere Umgang mit dem anzueignenden Wissen.

    • Absolut. Auf der anderen Seite folgern Schüler*innen auch manchmal, wenn nicht gesichert wird, ist es eben auch nicht wichtig. Das hat ganz viel mit Haltung und Lernkultur zu tun.

  2. Vielen lieben Dank erstmal für deinen Beitrag zum Thema Sicherung. Ja, ich habe ihn verschlungen und ich musste so manches Mal wirklich überlegen, wie man das alles schaffen soll … Eine normale U-Stunde hat 45 min. Mal Hand aufs Herz, pünktlich beginnen kann irgendwie niemand, weil immer was ist 🙁 … und wenn eine Sicherungsphase 20 min in Anspruch nimmt, wenn man den SuS noch Raum zur Diskussion und Fragestellung geben möchte, evtl. noch zum Abschreiben und Fehlerkorrektur, dann rennt sie Zeit. Im Studium haben wir mal gelernt, dass ein Austausch unter SuS auch eine Art Zwischensicherung ist … Deswegen tendiere ich immer mehr zum Placemat oder aber die Lösungen am Pult auszulegen. Ich habe viele Klassen, in denen das Mitschreiben ziemlich zäh ist … Dann bekomme ich echt manchmal die Matzeln. Hoher Migrationsanteil und Förderbedarf Lernen – da mache ich auch gerne Stationsarbeit mit Lösungen. Oder aber schwache SuS stellen ihre Ergebnisse unter dem Elmo vor … Dann ergänzen wir kollektiv. Und ich kann gleichzeitig sehen, wie stark der schwächste Schüler ist.
    Aber was mich immer wieder nervt, ist die Frage nach einem Besuch, ob der Lernzuwachs erreicht wurde. Das erkenne ich nicht an der Sicherung. Nein, das erkenne ich im Laufe der Einheit und am Ende in der Klassenarbeit, wenn es um Transfer und Anwendung geht … Ich hasse Bulimielernen und einfaches Aufschreiben von Reproduktionsaufgaben, deswegen müssen meine SuS es wirklich verstehen. Dann kann ich sagen, ja – am Ende der Einheit ist der Lernzuwachs erreicht. Aber für viele Fachseminarleiter ist die Sicherung der Heilige Gral. SuS können selber Lösungen nachschauen, wichtig ist mir die Diskussion der Ergebnisse und der Austausch von Meinungen und Fragen. Alles andere ist im Endeffekt eine Wiederholung der Erarbeitung …
    Nochmal lieben Dank – ich werde auf jeden Fall das Placemat noch häufiger einbauen, auch um die Kommunikation untereinander zu fördern.

    • Hi. Freut mich, dass Dir der Artikel zusagt. In der Tat habe ich Zwischensicherungen wenig Beachtung geschenkt. Denk daran, dass die hier angegebenen 20 Minuten nicht immer zutreffen. Kürzere Phasen sind sicherlich möglich und nötig. Herzliche Grüße

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