Am Mittwoch, dem 14.3.2018 bin ich als Referent und Workshopleiter in der Heinrich-Böll-Schule Köln zu Gast. Thema des in zwei Sessions geteilten Workshops sind Plattformen und Apps als Einstieg in die Medienarbeit. Der Begriff des Einstiegs ist wichtig, da ich versuche, den Teilnehmer erste Einblicke über das digitale Arbeiten bzw. das Arbeiten unter den Bedingungen der Digitalisierung zu geben und auf der anderen Seite konkrete Tipps und Hilfestellungen für einen Einsatz im Klassenzimmer erarbeiten lassen möchte. Dieser Artikel dient der Nachlese und einem Nachvollzug für diejenigen, die den Vortrag und den Workshop nicht sehen und hören können und konnten. 

An dieser Stelle findet man jedoch keine genauen Abläufe, sondern kann mithilfe der Folien und einiger Links zu einem Gesamtbild kommen.

Plattformen und Apps(3)

Für den Workshop ist es wichtig, dass Apps und Lernplattformen, von denen ich einige vorstelle, nicht als bloßes Add-On des „normalen“ Unterrichts gesehen werden. Insofern beginnt der Impuls, nachdem die Teilnehmer*innen mithilfe einer Leinwand von Learningapps Fragen fomulieren können auch damit, dass das hohe Smartphone-Aufkommen von Schülern thematisiert wird.

Dabei wird das „Handy“ erneut nicht nur als smartes Telefon, sondern als Weltaneignungsassistent vorgestellt, um zu verdeutlichen, dass es nicht um eine bloße Daddel-Maschine, sondern um einen Hochleitstungscomputer mit enormen Potenzial geht.

Die Dimensionen der Medienbildung sollen zeigen, dass es nicht darum geht, „hauptsache Apps“ in den Unterricht zu bringen, sondern das die Beschäftigung mit digitalen Medien, Methoden, Geräten und Inhalten ein umfassender ist. Das ebenfalls in dem Artikel befindliche SAMR-Modell wird hierbei zur Erklärung dafür hinzugezogen, in welcher Entwicklung sich die Teilnehmenden möglicherweise befinden und wohin sie wollen.

Zunächst geht es um eine kurze Vorstellung von Ordnungssystemen, die jeweils digital aufgezogen werden können. Gerade dieser Zugang bietet für viele, denen iPad und Co. noch fremd sind erste Möglichkeiten, Geräte und ihre Vorteile wertzuschätzen.Von OneNote und Evernote geht es dann weiter zu Twitter und dem PLN.

Twitter wird auch als erste Möglichkeit des gemeinsamen schulischen Arbeitens vorgestellt. Im weiteren geht es um Blogs (sowohl rezeptive als auch produktive) und Etherpads.

In einem weiteren Schritt können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Grundlage einer Liste der Edupunks selbst Apps kennenlernen und deren Vor- und Nachteile sowie mögliche Unterrichtsszenarien testen und vorstellen.

Für mich wäre es ein voller Erfolg, wenn das Feedback ergeben würde, dass der einen oder andere einen fruchbaren Impuls mit in seinen zukünftigen Unterricht nimmt oder sogar als Lehrer in die sozialen Medien hereinschnuppert, um sich weitere Anregungen zu holen.

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