EREBOS: Kinder- und Jugendroman (7.-9.Klasse)

Als ich in der 8. Klasse den Kinder- und Jugendroman EREBOS las, fand sich im Internet und auf Verlagsseite sehr wenig strukturiertes Material und auch nur wenige Impulse. Da ich den Roman wegen seiner Thematik trotzdem lesen wollte, erstellte ich eine Grobübersicht, die ich hier zur Verfügung stellen möchte, solange ich noch keine gesamte Einheit dazu verschriftlicht habe. 

Der Roman bietet sich gerade deswegen an, weil hier der Suchtfaktor von realitätsnahen Computerspielen in einen spannenden Thriller integriert wird, der so auch Jungen zum Lesen bringen kann. Dramaturgisch spannungsreich und sprachlich variabel bietet der Roman so zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen ertragreichen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht für die Mittelstufe.

Die folgende Dikdatisierung beruht auf meinen Anfangsüberlegungen und ist somit eher holzschnittartig. Die Veröffentlichung dient nur als anregender Impuls.

Didaktische und methodische Überlegungen zu U. Poznanskis Jugendroman „Erebos“

Vorüberlegungen 

  • Da der Roman sehr lang ist, bietet es sich an, jeden Schüler eine Inhaltsangabe für ein Kapitel erstellen zu lassen.
  • Die Inhaltsangaben könnten bei den ersten drei Kapiteln geübt werden und bei den letzten drei wieder zusammen gemacht werden (hängt von der Klassenstärke ab).
  • Um auf alle Lerntypen einzugehen, bietet sich neben einer produktiven Arbeit am Text im Unterricht ein Lesejournal oder eine Lesekiste an, die am Ende der Einheit bewertet wird.
  • Zudem gibt es die Möglichkeit, via Antolin Fragen beantworten zu lassen, um zu gewährleisten, dass alle das Buch lesen.
  • Die Vertiefungen aus dem Unterrichtsmaterial bieten sich nur teilweise an. So ist z.B. ein Suchttagebuch von Helen nicht praktikabel, weil wir nicht wissen, was mit ihr „nach dem Text“ passiert. Hier sollten Möglichkeiten angeboten werden, die sich direkt auf den Text beziehen lassen.
  • Man könnte für unterschiedliche Lerntypen Schüler eine bestimmte Szene aus dem Buch zeichnen lassen und sie begründen lassen, warum sie gerade diese gezeichnet haben.
  • Beispiele: Tagebucheinträge von Schülern, die das Treiben beobachten/ Szenisches Spiel der Weitergabe/ Briefe der Freunde, in denen nach den Gefühlen gefragt wird (eventuell mit Beantwortung)/ Suchen eines Musiktitels zum Spiel/ etc.
  • Als Extraaufgabe könnte ein Schüler ein Referat zur mythologischen Hintergrund halten, so z.B. zu Erebos.

 

Gliederung: 

  • Im Folgenden findet sich eine kurze Zusammenfassung des Inhalts und Möglichkeiten der unterrichtlichen Didaktisierung. Es ist anzumerken, dass sich nicht alle Dinge auf einmal verwirklichen lassen, sondern immer eine Auswahl getroffen werden muss.
  • Der Einstieg könnte über die erste Seite geschehen, indem die Schülerinnen Vermutungen über das „Ding“ anstellen, das hier über seine Liebe zur Dunkelheit spricht.

 

Kapitel Seiten Inhalt Methode
1 6-24 Nick findet es merkwürdig, dass Colin nicht zum Basketball erscheint. Noch komischer ist es, dass er plötzlich mit den beiden „Häkelschwestern“ (Dan und Alex) zu tun hat. Es stellt sich heraus, dass ein Junge von der Schule suspendiert wurde, weil bei ihm Waffen gefunden wurden. Außerdem geht eine merkwürdige CD herum, über deren Inhalt keiner redet. Nick kann an nichts anderes mehr denken und versucht herauszufinden, was es mit dieser CD auf sich hat. Szenisches Bild zwischen Nick und seinen FreundenFiguren-DiagrammCharakterisierung von Nick (Beginn)

Tagebucheintrag, in dem Nick über die CD spekuliert.

2 25-30 In der Schule sind 9 nagelneue Computer geklaut worden. Die Polizisten suchen den Tatort ab. Brynne, die in Nicks Augen hübsche aber dumme Klassenkameradin gibt ihm endlich eine der begehrten DVDs. Nick muss versprechen, nicht darüber zu reden.
3 30-40 Als Nick nach Hause kommt und weiß, dass seine Mutter erst 4 Stunden später kommen wird, legt er die CD ein. Der Ladevorgang dauert sehr lange. Dann aber kann er seine Figur des Namenlosen bewegen und geht in einem Wald umher, bis er eine Figur trifft, die ihm den weiteren Weg zeigt. Zeichnen einer Karte der ersten SchritteNicks Gedanken, nachdem er das Spiel ausgemacht hat (Innerer Monolog)
4 41-52 Das Kapitel findet nahezu komplett im Spiel statt. Eine weitere Figur sagt ihm, dass er nun bereit sei, einen Namen auszuwählen. Zunächst muss er seinen echten Namen eingeben (Nick kann sich nicht erklären, warum das Spiel weiß, dass die zuvor eingegebenen Namen nicht seine echten waren). Dann werden ihm die Regeln des Spiels erläutert und er wählt seine Figur, die Ausrüstung und seinen Namen. Abschreiben der Regeln und Vermutungen, warum diese bestehenRedeanlass: Welche Figur hätten die Schüler sich herausgesucht?
5 53-72 Weiter im Spiel. Er wird von mehreren Figuren, Dieben, überrumpelt. Einer erzählt ihm von den Wunschkristallen. Sie überlegen, ihn zu töten, lassen dann aber ab. Sarius, alias Nick, geht weiter bis zu einer Mauer, die, als sie einstürzt, den Blick auf einen Kampf freigibt, dem er sich anzuschließen versucht, aber kläglich scheitert. Am Ende des Kampfes sitzen die Beteiligten am Feuer und unterhalten sich, allerdings versteht Sarius nur die Hälfte. Was er weiß, ist, dass er nur eine Eins ist und das am Ende des Spiels nur ausgewählte Spieler gegen Ortotlan kämpfen dürfen. Als seine Mutter am Ende der neuen Sequenz, in der es darum geht, Grabräuber zu besiegen, ins Zimmer kommt, wird Nick aggressiv und die Realität vermischt sich mit dem Spiel. Übersicht der SpielfigurenFaszination Erebos: Was macht das Spiel so besonders? Wie wird man in seinen Bann gezogen?
6 72-82 Nick entschuldigt sich bei seiner Mutter, isst und schmiert seinen Englischessay hin, bevor er sich wieder in das Spiel begibt. Er trifft auf Xohoo, Drizzel und Tyrania. Es folgt der Kampf gegen Wasserfrauen. Der Bote will Nick zu einer Zwei werden lassen, wenn dieser einen Botengang übernimmt. Nick staunt nicht schlecht, als er erfährt, dass der Botengang im realen London stattfinden soll. Er glaubt nicht daran, dass dies Wirklichkeit ist und sagt zu. Dies ist der erste Zeitpunkt, in dem das Spiel Bezug auf die Wirklichkeit nimmt. Eventuell lässt sich hier schon mit der Karte von London arbeiten, der Botengang aufzeichnen.S.82 ist nicht mehr der personale Erzähler, sondern der Ich-Erzähler. Über seine Ansichten kann man diskutieren lassen (Realität versus virtuelle Realität).
7 83-92 Nick versucht verzweifelt, das Spiel zu starten, was ihm jedoch nicht gelingt. Er hat kein Interesse mehr an einem Kontakt zu Emily und ist bei einer Partie Minesweeper aggressiv. Am nächsten Tag macht er sich daran, den Auftrag auszuführen. Er holt die Kiste ab, deren Inhalt er zwar herausfinden möchte, sich dann aber dagegen entscheidet, weil ihm die Tatsache, dass sein Geburtsdatum auf der Kiste ist, doch zu denken gibt. Nachdem er wieder zu Hause angekommen ist, lügt er seine Mutter wiederholt an, indem er ihr von einer Chemiearbeit erzählt, weswegen er nicht beim Umzug seines Onkels helfen können. Er hat nun genug Zeit für das Spiel. Austausch und Vermutungen über den Inhalt der Kiste und das Wissen des Spiels
8 93-118 Nick geht zurück zum Boten und bekommt sowohl Belohnungen im Spiel – aus seiner Eins wird eine Zwei, er bekommt Rüstung und Umhang – als auch im realen Leben: Nämlich genau das T-Shirt seiner Lieblingsband, dass seinem Bruder nach eigentlich vergriffen sein müsste. Nick versteht die Welt nicht mehr, ist aber zu besessen, weiterzuspielen als das er weiter nachfragen wollte. Der Bote erzählt ihm von der weißen Stadt und der Arena, in der die Punktekämpfe stattfinden. Weg von einem Knurren, das, wie sich später herausstellt, von Zombies kommt, geht Sarius eine Treppe herunter in ein dunkles Labyrinth und kämpft dort gegen Skorpione. Nachdem er die anderen Figuren dort nach weiteren Details gefragt hat (z.B. über den inneren Kreis), wird im klar, dass Lelant, den er für Colin hält, einen Wunschkristall aus eben jenem Skorpion befördert hat, den er alleine umgebracht hat. Wütend macht er sich allein auf den Weg und findet die weiße Stadt. Schreiben eines Zeitungsartikels über das dunkle Labyrinth (Erebos’ Bote)Gestalten eines Werbeplakats

(Beginn)

9 118-138 Obwohl er durch das Spiel eine Pause verordnet bekommt, kann er an nichts anderes mehr denken. Er lügt nicht nur seinen Vater und seine Mutter an, indem er ihnen von der Chemie-Hausarbeit erzählt, sondern auch seinen Freund Jamie, der mit ihm eine Fahrradtour unternehmen will. Bevor er vom Boten des Boten die Taverne (Atropos’) genannt bekommt, in der er sich einschreiben kann, wird er über einen Mitschüler ausgefragt. Er informiert bereitwillig über dessen Interessen und Ängste. Nachdem er sich mit einer höherstufigen Figur angelegt hat, die auch noch aussieht, wie er im realen Leben, gibt ihm der Bote, um wieder geheilt zu werden und einen Level auszusteigen, den Auftrag, einen neuen Mitspieler zu werben. Da am nächsten Tag Sonntag ist und die Wettkämpfe bald anfangen, hat Nick nicht viel Zeit.
10 138-150 Der Versuch, seinen Freund Jamie eine Erebos-DVD zu übergeben, scheitert grandios. Jamie ist der gleichen Meinung wie der Lehrer Herr Watson, und findet Erebos gefährlich. Gleich danach versucht es Nick bei Emily. Da er auch bei Emily scheitert, versucht er die Nummer des Dritten, Adrian, bei Henry zu erfahren, der sofort auf das Angebot anspringt. Nick hat seinen ersten Rekruten. Tagebucheintrag von Jamie kurz nach Nicks BesuchBrief an Nick
11 151-184 Der Bote ist nicht glücklich über den anderen Rekruten. Deshalb bekommt Sarius keine neue Rüstung. Außerdem fragt ihn der Bote nach den Gründen für Jamies ablehnende Haltung und den Lehrer Herr Watson aus. Weiter geht es zum Arenakampf. Sarius alias Nick ist angespannt, weil er nicht weiß, was auf ihn zukommt. Nachdem Sarius seinen ersten Kampf gewonnen hat und auch gesehen hat, was passiert, wenn man verliert wie Xohoo, geht es zu einem Endkampf, bei dem Leland sich auf ihn stürzt, aber überraschend verliert. Da er nochmals zwei Level dazu bekommt, ist Sarius nun auf einer Sechs.
  1. 158 eignet sich eventuell zum szenischen Lesen in Gruppen, um die Stimmung der Arena einzufangen.

 

Arenakampf: Bericht über einen der Kämpfe

12 185-200 Nick steht auf und geht zum Essen. Obwohl er schlingt und schnell wieder hoch geht, macht ein Brief ihn darauf aufmerksam, dass er etwas verpasst hat. Einloggen kann er sich aber auch nicht mehr, weshalb er versucht zu schlafen. Mitten in der Nacht versucht er es nochmals und tappt über den Friedhof ehemaliger Figuren, deren Todesursachen zumeist mit dem Verstoß einer Spielregel zu tun haben. Ärztliches Gutachten über Nick erstellen (Symptome seiner Spielsucht)
13 202-220 Der Tag in der Schule. Nick und weitere Schülerinnen, darunter auch Helen, sind so müde, dass sie sich kaum auf den Füßen halten können. Nick kann nichts dagegen machen, dass sich Emily mit Jamie und Eric abgibt, da ihm sein Anruf peinlich ist. Nach einem Zwischenfall mit Aisha und einer weiteren Schülerin der 7. Klasse, die durch eine Zettel zu Tode erschreckt wurden, fragt ihr Jamie ein weiteres Mal über sein Kenntnisstand aus. Aber Nick verrät nichts. In der Schulpause schreibt Nick seine Chemiearbeit ab und macht sich Gedanken darüber, welcher Spieler welche reale Person sein kann. Außerdem entdeckt er Dan dabei, wie er Fotos von etwas macht, das er nicht sehen kann. Am Ende des Kapitels spricht wieder der Ich-Erzähler. Die drei Berichte des Ich-Erzählers könnten unter die Lupe genommen werden.
14 221-232 Sarius fragt sich durch, um zum nächsten Quest zu gelangen. Er ignoriert den anrufenden Jamie. Bei einem goldenen Falken angekommen, ist er kurz davor zu sterben. Der Bote rettet ihn für einen weiteren Auftrag. Er soll Brynne auf ein Date einladen. Dies und die schnell hingeschmierte Chemie-Arbeit gehen ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er lädt sie ein, woraufhin sie es herumerzählt. Jamie zeigt ihm einen Zettel mit einer Morddrohung, die Nick jedoch, obwohl er weiß, worum es geht, als ungefährlich abtut. Brief von Jamie an NickNick Tagebucheintrag(Klassenteilig)
15 232-250 Nick trifft sich mit Brynne, die versucht seine Hand zu nehmen und die ständig auf ihn einredet. Er versucht, Informationen aus ihr herauszuholen, sie ist aber zu achtsam dafür. Der Bote belohnt ihn mit der Stufe, einem neuen Schwert und Stiefeln. Bevor Nick raus geht, sieht er, dass ein Fresko an der Wand hängt, dass ihn mit Brynne in dem Café zeigt, als habe jemand ein Foto gemacht. Es geht weiter zum Quest. Dort kämpft Sarius und viele der Anderen gegen Dämonen-Schafe. Es ist eine schwierige Schlacht, aber als er sein Schaft getötet hat, findet er einen Wunschkristall. Diesen löst er beim Boten ein, indem er sich wünscht, dass Emily und Eric kein Paar mehr sein sollen.
16 251-262 Nick kriegt in der Schule die Augen fast nicht auf und muss sich sehr anstrengen. Der stille Greg will eine Kopie der DVD von ihm, bekommt sie aber nicht. In der Pausenhalle kommt es zum Affront. Aisha behauptet, dass Eric versucht habe, sie zu vergewaltigen. Nick verzweifelt, weil er weiß, dass diese Behauptung mit seinem Wunsch zu tun hat, aber er kann nichts sagen. Und um Emily kümmern kann er sich auch nicht, da sie mit Jamie die Treppen hoch geht und verschwindet. Nick erschrickt sich zu Tode, als ihm Jamie vom Pistolenfund berichtete, einem Fund, der eben in jener Zigarrenbox gefunden wurde, die er von der Eibe holen sollte. Er schreit Jamie, der ihn dazu drängt, aufzuhören, an und verschwindet aus dem Speisesaal. Er muss noch einen Auftrag ausführen, den er nicht nachvollziehen kann.
17 263-273 Der Großteil dieses Kapitels ist dem Auftrag Nicks gewidmet. Er legt sich in einem Parkhaus auf die Lauer vor einem Jaguar, dessen Kennzeichen der Bote ihm gegeben hat. Dort wartet er bis ein Mann und dessen Begleitung erscheint. Er macht Fotos von ihnen. Als er einige Fotos gemacht hat, lädt er die Fotos auf eine ihm gegebene Plattform und wird zu einer Acht. Dann macht er sich auf den Weg zum Feuer, trägt sich für die Arenakämpfe ein und fühlt sich geborgen. Mittlerweile ist es zwei Uhr nachts.
18 274-282 Nick bekommt eine Mail von seinem Basketballtrainer, der ihm androht, aus dem Team zu fliegen. In der Schule holt in Emily beiseite, die ihm signalisiert, dass sie an Erebos interessiert ist. Brynne macht ihm daraufhin eine Szene. Mr Watson bittet ihn zum Gespräch, bringt aber nichts aus ihm heraus. Zurück im Spiel geht er entlang einer hellen Hecke zum Feuer, wo er die Laokoon-Figur erblickt. Aber keiner kann sich einen Reim darauf machen. Sie bekommen den nächsten Auftrag.
19 283-289 Nick ist beim Training und ist nicht besonders gut. Zurück zuhause macht er sich ans Spiel. Sie sollen eine Brücke einnehmen. Er fällt. Der Bote gibt ihm den Auftrag, ein Gemisch in die Thermoskanne seines Lehrers zu schütten und dafür eine Elf zu werden. Nick nimmt den Auftrag an.
20 290-298 In dem Kapitel geht es vor allem um die Ausführung des Auftrags. Nick schafft es, bis in die Lehrergaderobe zu gehen, schüttet dann allerdings nicht die Pillen hinein, sondern entsorgt sie auf dem Nachhauseweg. In der Schule fordert Adrian ihn auf, das Spiel aufzuhören, kann aber außer seinem Gefühl keine Gründe dafür anbringen. Tagebucheintrag über seine Gründe (Pro- Contra Argumente für den Auftrag)
21 299-312 Sarius spricht mit dem Boten, der einen Informanten hinter Nick hergeschickt hat. Er lässt zwei steinerne Adler auf ihn losgehen, die ihn in eine Erdspalte werfen. Das Spiel ist beendet. Am nächsten Tag versucht Nick, Greg und Helen anzusprechen, um wieder in das Spiel zu gelangen. Doch er scheitert. Auf dem Nachhauseweg erzählt Jamie ihm von seiner Aktion gegen das Spiel. Außerdem erzählt er, das Eric eine Freundin hat, Dana, und eben nicht Emily.
22 312-322 Nick ist in der Schule schläfrig. Es ist Freitag. Sein vormals bester Freund Jamie stellt ihn zur Rede, Nick ist wütend über ihn, weiß aber nicht, warum. Nick registriert, dass Jamie einen Unfall mit dem Fahrrad baut, rennt dort hin und bekommt einen Schock. Emily ist bei ihm. Man erfährt, dass Brynne den Unfall gesehen hat, aber eine Beruhigungsspritze bekommen muss. Emily spricht beim Krankenhaus mit Jamies Vater, der ihr mitteilt, dass Jamie mit einem Schädel-Hirn-Trauma nach einem Herzstillstand im künstlichen Koma liegt. Er könnte behindert bleiben. Nach zwei Tagen des Wartens am Wochenende erfährt Nick und seine Klassenkameraden, dass Jamie außer Lebensgefahr ist. Einfache Frage: Warum ist Nick so wütend darüber, dass Jamie sich über sein Ausscheiden freut?Eventuell Analyse der Parataxe, S.315. Filmhaftes Geschehen nach dem Unfall.Eventuell: Rollenspiel. Befragung eines Polizisten über den Vorfall.
23 323-347 Nick schleicht in der Pause hinter Colin her und entdeckt, dass dieser eine Todesbotschaft (aus dem Spiel) in die Jackentasche einer Schülerin gesteckt hat. Voller Wut stellt er Colin, der ratlos ob der Situation ist. Nick ist erschüttert, da er erkennt, nun auch einer der Feinde vor Erebos zu sein. Am nächsten Tag eröffnet ihm Emily, dass auch sie nun eine DVD hat. Sie will allerdings etwas gegen das Spiel unternehmen. Nick willigt ein, Emily zu helfen, obwohl er weiß, dass das gegen die zweite Regel des Spiels ist. Emily und Nick tauschen sich über ihre schweren Familiengeschichten aus. Nick sitzt neben Emily, die ihren Namenlosen durch das Spiel gehen lässt. Auffallend ist, dass der Tote Dinge sagt, die er Nick damals nicht sagte. Auch die Musik ist eine andere. Nachdem alles ausgewählt ist, macht Emily alleine weiter. Am Ende des Kapitels spricht wieder der namenlose Unbekannte. S.343-345: Die Schüler malen eine Figurine von der Spielfigur Emilys und zeichnen die Fähigkeiten ein.
24 348-355 Am nächsten Tag in der Schule ist Nick gespannt und guter Dinge. Emily ignoriert ihn allerdings. Sie geht auch später nicht ans Telefon und kommt am nächsten Tag nicht in die Schule. In der Schule bekommt er einen Drohbrief. Er bekommt von Emily eine Mail, die ihm verbietet, sich zu melden, aber ein Treffen vorschlägt. Er fährt dort hin.
25 356-368 Nick kommt bei dem Computernerd Viktor an. Während Viktors Freund Speedy unerlaubter Weise seine Spielfigur weiter spielt, unterhalten sich Viktor und Nick über die zahlreichen Besonderheiten des Spiels. Nick erklärt Viktor, dass er sich wohl zu gut angestellt hat, um weiter zu kommen, da man normalerweise immer nur dann einen Level aufsteigt, wenn man dem Tode nahe ist. Daraufhin stellt sich Speedy ungeschickt an und bekommt einen Auftrag, der mit seinem Leben als Graffiti-Sprayer zu tun hat. Nick macht noch ein Foto von Emily und geht, da es spät wird, nach Hause, während sich Viktor auf den Weg macht, seinen Auftrag auszuführen.
26 368-376 Zu Beginn des Kapitels versucht Nick, aus anderen Spielern Informationen über die Aufträge zu erhaschen, scheitert aber kläglich. Als er Adrian anblafft, schreitet Helen ein und droht ihm. Nick versucht es weiter bei dem (sympathischen) Eric, der aber den anderen versprochen hat, nichts zu sagen. Darleen erzählt Nick, dass sie dabei war, als die Computer gestohlen wurden. Auch Aisha (die Eric der sexuellen Belästigung bezichtigt hat) hat einen bekommen, da sie zuvor keinen eigenen hatte. Es stellt sich heraus, dass Darleen Samira, die Katzenfrau, war, und sich Nick und sie schon im Spiel getroffen haben. Hier bietet es sich an, die Schüler/Innen eine Liste mit den Dingen erstellen zu lassen, die bis hier hin an Aufträgen gefunden wurden und sie Vermutungen darüber anstellen zu lassen, worum es dabei gehen könnte.
27 377-395 Wochenende. Treffen bei Viktor (zusammen mit Emily, Speedy, Kate, seiner Braut und Viktor). Viktor erzählt Nick von dem Konfuziuszitat, das er auf die Garage eines Buchhalters geschrieben hat: „Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.“ Viktor und Nick unterhalten sich weiter über versteckte Hinweise. Vor allem über ein Bild von Michelangelo, das den Zeremonienmeister zeigt, der sich als Fährmann über Lete herausstellt. Während Viktor mit Stift und Zettel Speedy beobachtet und Emily spielt, surft Nick im sicheren Internet, um nach weiteren Hinweisen zu suchen. Nick findet heraus, dass das Spiel das Internet nach Informationen durchforstet, um über jeden Spieler Bescheid zu wissen. Nick folgt Emily zu einer Telefonzelle beim King’s Cross. Dort muss sie einen Drohanruf machen, ihn aufzeichnen und hochladen. Zurück bei Viktor gesteht Nick Emily, dass er auf ihrer Seite war, was sie gut aufnimmt. Sie besprechen den Auftrag mit Viktor. Am Ende kommen sich Emily und Nick vorm Schlafengehen ein wenig näher. Falls möglich, könnte man das Bild von Michelangelo mit Atropos mit einbeziehen.(Das Bild zeigt den Fährmann am Tage des jüngsten Gerichts)
28 396-408 Es geht los mit den Arenakämpfen, die sowohl von Emily als auch von Speedy und knapp von Viktor durch ihre Figuren für sich entschieden werden. In der Schule ignorieren sich Emily und Nick wie ausgemacht. Brynne bittet Nick um Mithilfe, der jedoch ablehnt. Es kommt heraus, dass Brynne mit ihrer Schuld nicht mehr leben kann. Nick und Emily bekommen eine SMS von Viktor, es handelt sich um einen Notfall. Das, was sie so aufrührt ist die Tatsache, dass sie Brynne verleumden sollen. Sie sollen an die Schule schmieren, dass Brynne Jamies Fahrrad manipuliert hat. Er ruft Brynne an und versucht, sie gestehen zu lassen. Sie sagt, sie überlege es sich, Jamie und der Polizei alles zu berichten. Tagebucheintrag von Brynne Gespräch zwischen Brynne und Nick als Telefonat Brief von Brynne an Jamie
29 409-418 Nachdem Brynne nicht in der Schule erschienen ist, sagt Nick Mr. Watson Bescheid. Emily textet von einem schweren Auftrag. Auf seinem Weg zu Viktor wird Nick um ein Haar auf die Gleise geschubst, aber ein Mann rettet ihn. Nachdem er wieder bei Viktor angekommen ist und ihm und Emily alles erzählt hat, spielt Viktor mit Emily und Nick an seiner Seite weiter. Nachdem Viktor auf das Laokoon-Monument stößt, kommt Nick der entscheidende Einfall. Ein Plan der Londoner U-Bahn könnte ausgeteilt werden, so dass die Schüler die Gedanken Nicks nachvollziehen können.
30 419-432 Nick bekommt eine SMS die bestätigt, dass die „Festung Ortotlans“ bei der Station „Blackfriars“ ist, eben dort, wo Nick auch die Fotos von dem Auto geschossen hatte. Er geht zurück zum Parkhaus, um sich dort auf die Lauer zu legen. Irgendwann, als Nick schon fast aufgibt, sieht er das Auto und den Mann wieder, den er fotografiert hatte, und folgt ihm zu einem Gebäude, in dem eine Spielesoftwarefirma beheimatet ist. Er bemerkt Rashid, der von dem Gebäude Fotos schießt. Zurück bei Viktor erzählt er ihm von allem. Als Nick Frühstück holen geht, googelt Viktor den Geschäftsführer, der Ortotlan mit Nachnamen heißt. Die beiden versuchen Ortotlan zu warnen, aber der geht wieder von Drohanrufen aus und lässt sich nichts sagen. Emily isst diejenige, die schließlich im Internet eine Meldung findet, die ein Volltreffer ist. Larry McVay, der Vater von Adrian, war zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden, da er angeblich das Spiel „Götterfunken“ von der Firma Soft Suspence geklaut habe, was er aber bestritt. Ganz am Ende erkennen Nick, Emily und Viktor, dass Larry McVay eben jener toter Mann ist, dessen Figur am Anfang in das Spiel einweist.
31 433-443 Nick, Emily und Viktor besprechen, wo sie mit Adrian reden können. Sie entscheiden sich für das Tattoo-Studio von Nicks Bruder. Adrian erklärt, dass er schon weiß, dass das Spiel von seinem toten Vater ist. Sein Vater hat ihm das Vorgehen aufgeschrieben und ihn versprechen lassen, dass er es nicht spielt. Adrian erzählt von der psychologischen Software und dem eigentlichen Ansatz von Götterfunken. Adrian erklärt auch, dass sein Vater eine KI entwickelt hat, die ihn zum Nobelpreisträger gemacht hätte, dass aber Ortotlan ihn, nachdem er sie nicht verkaufen wollte, terrorisiert habe. (Schriftliche) Besprechung des Vermächtnisses. „Gib sie (die DVD) jemandem, von dem du denkst, dass sein Leben leer ist (S.438)
32 444-466 Das Kapitel beginnt damit, dass Nick eine Mail von Viktor erhält, der ihn darüber informiert, dass der innere Kreis sich für die letzte Schlacht zusammenrottet. Nick macht sich auf den Weg und Viktor erzählt ihm, dass er den Auftrag bekommen hat, mit Colin essen gewesen zu sein. Nachdem Nick bei Viktor angekommen ist, informieren sie Emily und Adrian, dem sie versprechen mussten, ihn auf dem Laufenden zu halten. Viktor und Nick warten vor dem Bürogebäude von Soft Suspence. Sie hören ein Klirren von oben. Im Gebäude ist Rashid, der wohl niemanden erwartet hat. Zunächst bedroht er die vier, kann dann aber überzeugt werden und flieht aus dem Gebäude. Die vier kommen zu den Leuten aus dem inneren Kreis. Nick erkennt Helen und Colin, der sich auf dem Boden krümmt. Helen versucht Ortotlan aus dem Fenster zu schicken, damit er herunter fällt und zwingt ihr mithilfe ihrer Pistole dazu. Während Adrian sich vor Ortotlan stellt, um ihn zu schützen, machen sich nach und nach die anderen Verschwörer davon. Nachdem Adrian Ortotlan dazu gebracht hat, zu gestehen, stürzen sich Nick und Viktor auf Helen. Sie schafft es, Ortotlan einen Streifzug zu versetzen, bevor Nick ihr die Waffe entreißen kann. Am Ende des Kapitels ist der letzte Teil der Ich-Erzählung. Ist es ein Abschiedsbrief. Zeitungsartikel und/ oder Zeugenbefragung zu der SituationErörterung: Sollte sich Nick für Colin einsetzen?

Schilderung aus verschiedenen Perspektiven. Polizeiverhör

 

 

33 467-476 Nick geht Jamie besuchen, der zunächst so tut, als sei er behindert. Nick erklärt, dass das Spiel nicht mehr geht. Nick möchte Jamie gerne Viktor vorstellen. Zwei Tage später gibt es ein Treffen ehemaliger Spieler, dass durch Mr Watson geplant worden ist. Die Spieler sollen ihre Aufträge sammeln, da Nick vermutet, dass sie so Ortotlan auf legalem Wege zur Rechenschaft ziehen können. Die Spieler erzählen sich gegenseitig, wer sie waren. Am Ende stellt sich heraus, dass eine der Häkelschwestern LordNick war. Er bewunderte Nick sehr und es war schlimm für ihn, von Nick so genannt zu werden. Wenn die Schüler eine Bogen mit Figurennamen erstellt haben, können sie nun die richtigen Namen eintragen.
34 477-486 Obwohl Nick nur mit Emily ins Kino will, kann Viktor ihn doch davon überzeugen, mit dabei zu sein, wenn sie Adrian das Spiel, dessen Anfang noch geht, zeigen. Adrian erkennt sofort reale Plätze seines Lebens dort. Der Tote erkennt in dem Namenlosen Adrian, der ihren Weg gegangen ist. Sie sprechen lange, und Adrian macht der Figur, seinem Vater, Vorwürfe, vor allem, weil dieser sich umgebracht hat. Das Buch schließt als Emily und Nick über den Weihnachtsmarkt schlendern und Nick Emily erzählt, dass mehrere Beweise für die Schuld Ortotlans gefunden worden sind. Emily hat sich einen Raben auf den Hals tätowieren lassen. Man könnte die Frage stellen, ob es korrekt ist, diejenigen zu benutzen, die sich benutzen lassen.

 

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19 Kommentare zu EREBOS: Kinder- und Jugendroman (7.-9.Klasse)

  1. RixPS13 sagt:

    hI ICH GALUBE DU HAST bEI KAPITEL 28 ein rechtschreibe fehler da HAST DU BrynneGespräch geschrieben ich klaube dass das Gespräch klein soll oder suf meinem PC sied es einfach Falsch aus

    • HyperLexus sagt:

      das sied auch etwas Falsch aus mit ein rechtschreibe Fehler ich klaube das gehört nicht so. iCH KLAUBE DAS PASST NICHT MIT DEINER rECHTSCHREIBE 😉 hI lol so viele Rechtschreibfehler und dann über Rechtschreibfeler meckern, die gar nicht mal da sind. 😐

    • HyperLexus sagt:

      das sied auch etwas Falsch aus mit ein rechtschreibe Fehler ich klaube das gehört nicht so. iCH KLAUBE DAS PASST NICHT MIT DEINER rECHTSCHREIBE 😉 hI lol so viele Rechtschreibfehler und dann über Rechtschreibfeler meckern, die gar nicht mal da sind.

    • Bob Blume sagt:

      Ich habe nicht ganz verstanden, was du mir sagen willst. Aber ich danke für den Hinweis, ich schaue es mir mal an.

  2. RixPS13 sagt:

    Hi,
    deine zusammen fassung hatte mir sehr geholfen als ich mein Lesetagebuch machen musste war coll habe auser einer nichts rein kopirt hatte mir wirklich sehr geholfen und finde es fool cool wie du mit den andern kommentaren um gehst immer übelst nett.
    🙂

    • Bob Blume sagt:

      Das freut mich sehr zu hören. Ja, ich versuche sachlich und nett zu sein. Immer gelingt es mir nicht, aber ich hoffe, dass es meistens klappt.

  3. Peter sagt:

    schlecht. hast du eigentlich das buch gelesen

    • Bob Blume sagt:

      Zwei Dinge, die ich immer sehr amüsant finde (weshalb ich dir auch zurückschreibe).
      1) Zwei Mal hintereinander dasselbe Kommentieren, weil derjenige denkt, dass es das erste Mal nicht geklappt hat.
      2) Eine sehr gewollte Beleidigung, die noch nicht einmal subtil ist.
      Ich tue einfach mal so, als wäre der Kommentar ernst gemeint. Ja, ich habe das Buch gelesen. Und der Artikel ist bei Google ganz oben angezeigt worden, gell? Überleg mal, warum. Gruß an deinen Deutschlehrer.

  4. Peter sagt:

    schlecht hast du eigengtlich das buch gelesen

  5. Haze sagt:

    Danke !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    dank dir musste ich das buch nicht einmal anfassen wir sollten zu jedem kapitel immer eine inhaltsangabe machen und in der arbeit durften wir den ornder benutzen danke!!!!!!!!!!!!!!!

  6. TS sagt:

    Hallo MG
    Lese das Buch demnächst mit einer 9. Klasse. Hatte es mit der letzten schon gelesen, die waren derart begeistert…
    Hast du diese Gliederung auch als pdf oder doc? Dürfte man diese kopieren? Könnte diese Angaben sehr gut für den Unterricht verwenden…
    Herzlichen Danke und liebe Grüsse, TS

    • Bob Blume sagt:

      Hallo. Leider liegt es so nicht vor und müsste demnach konvertiert werden. Verwendet werden kann es gerne, gern mit Hinweis auf den Blog.

  7. Pingback: Blogstöckchen: Was waren die letzten 3 Bildungsressourcen #EDchatDE | Bob Blume

  8. MG sagt:

    Liebe Interessierte,

    wir haben zum Roman einen Lehrerbegleitband herausgegeben, der unter folgendem Link zu bestellen ist:
    http://www.krapp-gutknecht.de/Erebos

    Viel Spaß damit und erfolgreiche Unterrichtserlebnisse!

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