Reflexionsgespräche sind wichtig, keine Frage. Sie können aber auch Stress auslösen, die Nerven aufreiben oder für Tränenausbrüche sorgen. Hier einige Dinge, die man nicht sagen sollte (aber an die bestimmt schon der eine oder andere Referendar gedacht hat).

  1. Bitte trinken Sie einfach den Kaffee, essen die Kekse und verschonen Sie mich mit Ihren Ansichten.
  2. Ich könnte Ihnen jetzt sagen, dass die Klasse sonst anders ist. Aber das würde nicht stimmen. Was Sie gerade sehen konnten, ist ein Teil meines Lebens. Genauer: Der einzige Teil meines Lebens.
  3. ACH, SIE HÄTTEN DA NOCH EINE ALTERNATIVE!? DA WÄRE ICH JA IM LEBEN NICHT DRAUF GEKOMMEN.
  4. Ist es in Ordnung wenn ich nicht mitschreibe?
  5. Seitdem ich Ihre Stunde gesehen habe, dachte ich, so sehr muss ich mich nun auch wieder nicht anstrengen.
  6. Ich freue mich, dass Ihnen aufgefallen ist, dass ich in Minute dreiundvierzigeinhalb ein Augenzucken hatte und möchte mich bei Ihnen bedanken. Auch im Namen meiner Familie, der Schule und der Bundesrepublik Deutschland.
  7. Entschuldigen Sie, können Sie das nochmal sagen? Also alles. Ich habe Ihnen überhaupt nicht zugehört.
  8. Sie sahen, dass unterrichten nicht wirklich was für mich ist. Gespräche führen ist anscheinend nichts für Sie. Damit haben wir etwas gemeinsam. Ich freu mich!
  9. Ach, Sie sind der Fachleiter? Ich dachte, Sie sind so ein penetranter neuer Schüler…
  10. Dass Sie mir nach dieser Stunde vom Beruf abraten würden, verstehe ich. Vielleicht kann ich direkt Fachleiter werden!?

Was sollte man noch nicht sagen? Ich freue mich auf eure völlig ernstgemeinten Antworten.

 

 

2 KOMMENTARE

  1. Das wurde mir original so in meinem EPG gesagt:
    „Ihre Stimme ist für eine Frau ziemlich tief und ihr Habitus dominant. Das sind SuS nicht gewohnt und daran sollten Sie arbeiten.“
    Natürlich, ich veränder meine Stimme, gar kein Problem :D!

    Liebe Grüße

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