Das Thema der Lyrik ab dem Abitur 2020 heißt in Baden-Württemberg „Reiselyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart“. In NRW ist der Zeitraum größer. Dort heißt es „‚Unterwegs sein‘ Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart“.

Zum Weiterarbeiten

Für individuelles Arbeiten gibt es hier Arbeitsblätter für Schüler*innen. 

Arbeitsblatt zur Interpretation: Die Dreischrittmethode (Reiselyrik)

Diesen Beitrag als Audiopodcast hören (Faustregel, der Schulpodcast).

Hier geht es zu Arbeitsblättern zur selbstständigen Erarbeitung in Gruppenarbeit.

UPDATE (Februar 2020): Leitlinien zum Vorgehen beim Gedichtvergleich 

UPDATE (März 2020): Weiterer Gedichtvergleich Clemens Brentano „In der Fremde“ und Günter Kunert „Reiseresümee“

Beispiel eines Gedichtsvergleichs (Reiselyrik)

Zur Zielsetzung

Damit sind jene Epochen klar definiert, die beim Gedichtvergleich sowohl in den Vorklausuren als auch im Abitur von Bedeutung sind. Neben den Motiven und den Merkmalen (bzw. Koordinaten) spielen die Epochen in den Interpretationen der Reiselyrik eine entscheidende Rolle. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, literaturhistorische Verbindungen herzustellen, sondern eröffnen auch den Blick für mögliche Motive, die in einigen Epochen besonders häufig genutzt worden sind. 

An dieser Stelle folgt ein kurzer Überblick, inwiefern das Reisen innerhalb der Epochen bedeutend ist.

Weitere Ausführungen zum Thema Reiselyrik gibt es in dem Band „Reiselyrik verstehen“. Dabei handelt es sich um eine Schülerhilfe, mit vielen Deutungsansätzen, Interpretationshilfen, vollständigen Interpretationen und einem großem Methoden- und Fachglossar.

Epochen beim Gedichtvergleich

Zunächst einmal zur Frage, an welcher Stelle Epochen beim Gedichtvergleich stehen und was eine gute Einordnung ist. Oftmals ist die Einordnung in die Epoche ein einzelner Satz. Ein solcher bietet so gut wie nie eine Erkenntnis. Auf der anderen Seite ist es schwierig, rein aus einem Text eines unbekannten Autors die Epoche zu ermitteln.

Fundamental wichtig sind damit zwei verschiedene Aspekte: Zum einen die ungefähre Zeitspanne der Epoche. Zwar gibt es Zeiten, in denen drei Epochen gleichzeitig zutreffen könnten, aber selbst eine problematische Einordnung bietet eine Diskussionsgrundlage – meist am Schluss der Interpretation. Hier kann die Analyse des Gedichtes auf die Epoche bezogen werden, hier kann diskutiert werden, inwiefern das Gedicht typisch für die Epoche ist oder sogar, inwiefern die unterschiedlichen Zeiten der Veröffentlichung unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Reisen werfen. Daraus ergibt sich der zweite Aspekt: Die Merkmale der Epoche, die – unbedingt in Bezug auf konkrete Texte – gelernt werden sollten. Dafür bietet dieser Text einen Impuls, wenngleich er eine weitere Beschäftigung nicht ersetzen kann und soll.

Epochen und Reisen

Menschen Reisen aus unterschiedlichen Gründen. Aus diesem Grund haben Gedichte über das Reisen nicht nur unterschiedliche Motive, sondern sind geprägt von der Motivation, der Art und dem Grund der Reise. Dies ist freilich nicht für jede Epoche gleich, jedoch lassen sich grundlegende Aspekte festhalten: Während wir beispielsweise im Sturm und Drang die Reise oftmals als Weg der Reflexion des Autors über sich selbst erfahren, der seinen Genius durch die formsprengende Kraft des eigenen Geistes unter Beweis stellt, kann die Reise im Vormärz wie im Expressionismus unter politischen Zwängen stehen – und eben ein extern herbeigeführtes Ereignis sein.

Das bedeutet nicht, dass jedes Gedicht die Reise hinsichtlich eines epochalen Fluchtpunkts beschreibt. Andrerseits ist jedoch Mittel und Zweck zu bestimmten Zeiten gerade für das Reisen von Bedeutung, denn ein für die Gedankenlyrik zentrales Motiv wie die Natur kann gehend schlicht anders wahrgenommen werden als in der Kutsche oder gar mit der Eisenbahn.

Insofern ist die epochale Einordnung und das Wissen über den geschichtlichen Hintergrund einer Epoche auch immer eine Bedeutungsdimension, die sich auf das Reisen beziehen lässt.

Der Reisebericht als besondere Form

Reiselyrik ist keine wissenschaftlich abgegrenzte Form, die zentrale Merkmale aufweist. Zwar können aus dem vielfältigen Fundus allgemeine Aspekte herausgearbeitet werden, aber Reiselyrik kann nicht als lyrische Form definiert werden.

Anders ist das beim Reisebericht. Über den Reisebericht als eine besondere Form des Erzählens heißt es im Sachlexikon Literatur (hrsg. von Volker Meid, München 200, S.741f.)

Den Kernbestand der Gattung bildet der reisebericht im engeren sinne, der eine reale reise beschreibt und authentizitätsanspruch erhebt. 

Weiter heißt es, es gehe um die „darstellende Bezugnahme auf den sozialen Vorgang des Reisens“. Diese sehr kurzen Anmerkungen sind in Abgrenzung zur Reiselyrik deshalb interessant, weil sich hier sowohl Unterscheidungen als auch verbindende Elemente zeigen.

So bieten viele Gedichte zwar eine „darstellende Bezugnahme“, durch die formalen Unterschiede eines poetisch aufgeladenen Textes geht es jedoch nicht um Authentizität, sondern um die Verdichtung des jeweiligen Eindrucks, den die Reise für den Wahrnehmenden bereithält oder hielt.

Auch hat die Reiselyrik im Gegensatz zum Reisebericht keinen Anspruch auf „Informationsvermittlung“, sondern hält die Andersartigkeit der Eindrücke allenfalls als Nebenprodukt für den neugierigen Leser bereit. Oder anders formuliert: Die Andersartigkeit der Reise bezieht sich nicht nur auf die wahrgenommenen Eindrücke, sondern auf die Wahrnehmung selbst, die kunstvoll geformt zu einem Gedicht wird.

Das Reisen in den verschiedenen Literaturepochen

Anmerkung: Wie immer sind Skizzen dieser Art vor allem dann für das eigene Lernen geeignet, wenn man schon selbst über die jeweiligen Themen gelesen hat. Wenn die Übersichten das Einzige sind, was man zu dem Thema liest, bleibt es Stückwert. Außerdem sind die Angaben ohne Gewähr. Falls Ungenauigkeiten oder gar Fehler gefunden werden, freue ich mich über eine Rückmeldung.

Inhaltsverzeichnis

Barock

Aufklärung

Sturm und Drang

Weimarer Klassik

Frührealismus/ Biedermeier

Vormärz

Bürgerlicher Realismus

Naturalismus

Literatur der Jahrhundertwende

Expressionismus

Neue Sachlichkeit

Literatur zwischen 1933 und 1945

Literatur nach 1945

Literatur der DDR

Literatur der BRD

Literatur nach 1990

Literatur der Jahrtausendwende

Barock 1600-1720

Wenn es in  der Schule um den Barock geht, ist der Fokus oftmals ein anderer als die Reise. Zwar ist Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch als der erste Abenteuerroman und als das wichtigste Prosawerk des Barocks in deutscher Sprache bekannt, aber thematisch geht es bei der Betrachtung der Epoche oftmals um die Motive: Carpe diem, memento mori und alle jene sich auf den dreißigjährigen Krieg beziehenden thematischen Einheiten, die den Schrecken dieser Zeit ausdrücken, sind hier zu nennen.

Doch schon die Tatsache, dass der Abenteuerroman zu den bekanntesten Texten gehört, lässt aufhorchen. Denn sowohl der Entdeckungsdrang, der sich hier verbirgt, als auch die Tatsache, dass der Krieg selbst die Menschen dazu brachte, oftmals die Orte zu wechseln, lässt das Reisen als wichtige Tätigkeit erscheinen. Die Reise ist hier aber weniger eine, deren Ziel ein Wissenszuwachs oder die Beschreibung der Andersartigkeit ist, wie es ein paar Jahre und Jahrzehnte später der Fall war. Sondern es geht vielmehr um den Zwang des Ortswechsels, der in der Verarbeitung der dort zu findenden Eindrücke mündet.

Eine andere Form der Reise findet im politischen Zusammenhang statt. Adelige reisen zwischen den Höfen umher und unternehmen jene Form der Reise, die zunächst nur (durch Geburt) Reichen möglich gewesen ist. Zuletzt mag auch als Reise gelten, dass jene, die versuchen, über die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) hinwegzukommen, auch das Gebet oder Gebetsformen als Reisen zu Gott empfinden. Die Reisegedichte des Barock sind oftmals sehr rigide nach einer vorgegebenen Form aufgebaut, was sie zugänglich macht: Gut dichtet, der die Form einhält, wie sie beispielsweise ein Martin Opitz festgeschrieben hat. Weitere bekannte Dichter wie Andreas Gryphius oder Christian Hofmann von Hoffmanswaldau beschreiben ihre Erfahrungen oft in allegorischen Sonetten, die die Sonette des italienischen Dichters Petrarca zum Vorbild haben.

Aufklärung 1720-1800

Eigentlich ist es unzulässig, die Aufklärung als eine Gesamtepoche zu betrachten: Zu viele Ereignisse, Strömungen und literarische Formen finden sich hier. Umso schwieriger ist es, das Reisen in der Lyrik innerhalb eines so großen Raumes zu lokalisieren.

Was jedoch festzuhalten ist: Dadurch, dass Menschen versuchten, zu vernunftbegabten Wesen zu werden, bekamen sie durch die Reise in andere Länder (vor allem die französische Revolution, die als zunächst unfassbares Ereignis ganz Europa erschütterte) eine andere Sicht auf das Eigene – gerade in Deutschland, dem Flickenteppich, der erst hundert Jahre später zur Nation werden sollte. Reisen gelten hier als eine kunstgefällige Lebensreisen. Italienreisen kommen in Mode, hier kann die klassische Kunst, wie sie später in der Klassik zum höchsten menschlich Möglichen stilisiert wird, genau betrachtet und nachgeahmt werden. Gerade in Goethes Italienreise zeigt sich die genaue Beobachtung, wie sie durch das Spazieren oder Reisen in der Kutsche sensibilisiert wird. Angelehnt an jene klassischen Formen, die zu dieser Zeit so beliebt sind, werden auch die Gedichte geformt: Ob nun Oden oder Elegien – antike Verse und Versmaße und ein strukturierter Aufbau der Gedichte, der die Vollkommenheit der Kunst auch formal repräsentiert, gehören zum Repertoire der Dichter wie Goethe, Schiller (beide insbesondere im Sturm und Drang, der als Gegenbewegung in den Zeitraum fällt).

Empfindsamkeit (1740-1790)

In einer weiteren Strömung – der Empfindsamkeit – wurde der Fokus auf das Gefühl gelegt, freilich noch gedämpft und im Hinblick auf die freundschaftliche Zuneigung und noch nicht so brachial wie im Sturm und Drang. Aber gerade der gefühlsbetonte Blick zeigt sich auch in den Gedichten, die freilich noch von wenigen rezipiert worden sind (ein Bruchteil der Menschen konnte überhaupt lesen, und jene, die es konnten, konsumierten nicht unbedingt das, was man heute Höhenkammliteratur nennt). Dies ändert sich erst ab dem 19. Jahrhundert, als die Verlage Gewinne witterten, die Menschen politische und literarische Zirkel bildeten und immer mehr Verlangen nach Unterhaltung und Information aufkam. Während die Dichter sich teilweise überschneiden (Goethe hatte auch eine Phase, die man als empfindsam definieren kann), sind andere wie Klopstock oder Ewald von Kleist der Epoche eigen und sind dem späteren Sturm und Drang nicht mehr zuzurechnen.

Sturm und Drang 1765-1785

Wenn man so will ist der Sturm und Drang eine jener Epoche, in der das Reisen explizit thematisiert wird. Sowohl der Adel reist in einer Weise, die man heutzutage als Beginn des Tourismus sehen könnte. Freilich noch nicht mit dem Präfix „Massen-“ davor.

Wenn man davon ausgeht, dass die Aufklärung eine Bewegung gegen die Exklusivität der Liebe zu Gott ist und ihr das rationale Abwägen entgegensetzt, dann sprengt der Sturm und Drang die Fesseln der behutsamen Empfindsamkeit mit Zorn und rohem Gefühl. Der religiöse Pantheismus, dem auch Goethe anhing, vereinigt den Glauben an einen Gott mit den Erscheinungen der Natur, deren Ganzheit die Göttlichkeit offenbart.

Gerade diese Verbindung zwischen dem (genialen und schöpfenden) Ich und der Natur, die sich in der genauen Betrachtung, im Gefühl und in der Wahrnehmung offenbart, kann durch das Reisen in den Fokus gelangen. Hier – auf dem Feld, auf dem See, bei der Wanderung – schöpft der Autor, der sich in dieser Zeit anders als sonst sehr nah am lyrischen Ich bewegt, die Kraft für seine Lyrik.

Gedichte

Maifest, Goethe: 1771
Geniegedanke: Natur als Projektionsfläche der subjektiven Gefühl ( V. 13-16)
Geniegedanke/ Patriotismus: Abneigung der Normen, indem man sich der Liebe hingibt (Strophe 8)
Naturenthusiasmus: Pantheismus (V. 17f)
Euphorische Stimmung in Form von Ausrufen (Strophe 1 und 3) und positiven, bzw. ausschmückenden Adjektiven und Verben (Strophe 1)
Natur als ursprüngliche Kraft des Lebens (Strophe 5)
Liebes- und Freundschaftskult: Ausrufe als Ausdruck der überschwänglichen Liebe (V. 21f)
Enjambements und Inversionen drücken Verliebtheit des Lyrischen-Ichs aus (V. 5, 6)
Vorwärtsdrängender zweihebiger Jambus (Strophe 1)

Ich saug an meiner Nabelschnur/ Auf dem See, Goethe: 1789. Interpretation hier auf dem Blog.

Geniegedanke/Naturenthusiasmus: Mensch als Kind der Natur (V.1 bis 4)
Natur als lebensgebende Kraft (Strophe 1)
Natur als Projektionsfläche der offen dargelegten Gefühle (V.13 bis 16)
Freiheitspathos: Motiv des Segelns lässt auf Freiheitsdrang schließen (V. 6 und 13ff)

Weimarer Klassik 1786-1805

Zwei der bedeutendsten deutschen Künstler, nämlich Goethe und Schiller, haben zur Zeit der Weimarer Klassik gewirkt. Sie prägen diese Zeit und sind so aufs engste mit ihr verbunden. Nach dem Begründer der wissenschaftlichen Kunstgeschichte, Johann Joachim Winkelmann (1717-1768) zeichnet sich diese Epoche durch die „edle Einfalt und eine stille Größe“ aus, die er in Anlehnung an die klassischen Autoren der Antike in deren Kunstwerke sieht und als Ideal der Kunst erhöht. In seinen „Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst“ von 1755 sagt er: „Der einzige Weg für uns, groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten […]“, womit er die antiken Griechen und deren Werke meint.

Auch hier merkt man, inwiefern die Epochenzuordnungen schwierig sind. Jene aufgeklärte Dichter, die zuvor noch dem Sturm und Drang zugehörig waren – besonders Goethe und Schiller – entwickeln sich weiter, werden älter und hinterfragen die (kunstvolle und bisweilen künstliche) Spontanität.

Anstelle einer Sprengung der Form folgt ein genaues Folgen dieser. Dies schlägt sich auch in den Gedichten nieder. Diese sind von metrisch regelmäßigen, kunstvoll verbundenen Versen durchzogen und haben eine strukturierte Form und Verssprache. Dies zeigt sich sehr schön an der späteren Nachbearbeitung von Goethes „Ich saug an meiner Nabelschnur“, das später „Auf dem See“ genannt wurde und von einem loseren Gebilde zu einer klassischen Form umgearbeitet worden ist. Allerdings ist die Klassik nicht gerade als Epoche der Lyrik bekannt, da vor allem die Anlehnung an die Antike, die hier stattfindet, in höchst kunstvoll strukturierten Dramen beschrieben werden kann. Hier sei auch das epochensprengende Werk „Faust, der Tragödie erster Teil“ genannt, das genauso klassische wie stürmerische und drängerische Passagen beinhaltet. Es gibt jedoch dennoch lyrische Werke, die sich auf die Reise beziehen. Wichtig ist dabei, dass die Form rigider wird. Die Lyrik schafft so Ordnung in das natürliche Chaos.

Romantik 1795-1848

Die Romantik ist für jene, die die Reiselyrik für das Abitur lesen, eine wichtige Epoche, da hier auch jener Autor zu verorten ist, der die Novelle Der goldne Topf geschrieben hat. Aus diesem Grund muss eine Besprechung der Besonderheit dieser Epoche – gerade in Bezug auf die Reise – deutlich länger ausfallen.

An dieser Stelle nur ein skizzenhafter Impuls: Die Romantik arbeitet nicht nur zahlreiche Ideen von exotischen Orten in ihre Literatur hinein, sondern ist besonders stark geprägt von der Sehnsucht und dem Wunsch nach Erkundung der Schönheit. Diese bricht sich bahn in endlosen Wanderungen, in denen die Natur aufgesogen und als Abbild von Göttlichkeit gefeiert oder als Ort mystischer Vorgänge beschrieben wird.

Aber auch in die eigene Vorstellungskraft „reisen“ die Autoren und mit ihnen die lyrischen Ich. Romantik selbst meint ja das Romanhafte, das Magische und Exotische und damit die Ergründung alles dessen, was, aus Sicht der Romantiker in der Epoche der Aufklärung zu kurz gekommen ist.Insofern ist die Romantik jene Epoche, die sich sehr anbietet, wenn man über das Reisen in der Lyrik sprechen oder schreiben möchte.

Grundsätzlich ist das Problem bei einer Einordnung in eine Epoche der Romantik, dass sich diese sich nicht nur in weitere literarische und kunstorientierte Gattungen aufteilen lässt – oftmals Frühromantik (1795-1804) und Spätromantik (1815-1848) genannt, sondern dass die Romantik selbst sehr schwer als Ganzes zu definieren ist. Zwar gibt es Autoren wie Schelling, Novalis oder Wackenroder, der mit seinen kunsttheoretischen Aufsätzen in „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ (1796) eine Art Programmatik für die romantische Betrachtung der Kunst liefert – aber diese sind doch so grundverschieden, dass man schwer von einer einheitlichen Auffassung sprechen kann.

Vielleicht lässt sich als grundlegende Basis sagen, dass die oftmals nationalzentrierte Romantik eine Art Gegenbewegung zur rein rationalen Aufklärung zu sehen ist. Aus diesem Grund ist hier die Volksliedstrophe so prominent, die in rhythmischen Jamben oftmals durch Kreuzreime zusammengehalten wird. Irrationale, mystische Betrachtungen des Lebens, die auf einem weitergeführten Geniuskult gründen und das Leben subjektiv betrachten werden hier gefeiert. Die Romantik, deren Name ja vom Roman kommt, vom Abenteuerlichen, ist damit eine Bewegung hin in das Innere des Menschen, das nicht selten in einer Art Traumwelt nach außen gekehrt wird. In romantischen Gedichten, vor allem seien hier die von Eichendorff zu nennen, kommt die Sehnsucht zum Ausdruck, die Menschen haben, die diese Innerlichkeit noch nicht entdeckt haben. Sie verbindet sich oftmals zudem mit der Natur, also auch mit dem Reisen, indem in der Natur weitere Dimensionen dessen entdeckt werden, was wahlweise ein Aspekt von Göttlichkeit oder menschlicher Wahrnehmungsgabe ist. Die Romantik ist damit als Epoche der Ursprung einer teilweise hymnisch gefeierten Innerlichkeit, und damit auch (teilweise ideologisch) mit einem „deutschen Wesen“ verknüpft, was in kulturpessimistischer Variation in Hermann Hesses „Steppenwolf“ wieder aufgenommen wird. Damit ist der Steppenwolf freilich nicht romantisch, bezieht sich aber in seiner mythischen Innerlichkeit durchaus auf diese hundert Jahre zuvor entstandene Epoche.

Hier kann man auf dem Laufenden bleiben.

Frührealismus/ Biedermeier 1815-1848

Wenn man vom Frührealismus spricht, darf man nicht den Fehler machen, das Adjektiv „realistisch“, wie es heute gebraucht wird, im Kopfe zu haben. Realismus bezieht sich zwar auf Wirklichkeiten, aber es geht um die Betrachtung jener politischen Wirklichkeiten, die nach dem Wiener Kongress 1815 konkrete Auswirkungen auf die Menschen hatten – gerade auf jene, die schreiben, lesen und diskutieren wollten.

Grob könnte man sagen: Die Kunst und die Literatur werden politisch. Der Staat versucht dem, mit Zensur beizukommen. So entsteht ein Spannungsfeld, vor dessen Hintergrund Literatur entsteht, der es nun nicht mehr um das ideale Schöne geht, sondern um das Festhalten dessen, was ist. Reisen sind in diesem Zusammenhang auch als Flucht zu sehen – vor politischer Verfolgung, vor der Armut der Autoren oder vor der Zensur. Dies spiegelt sich auch in der Lyrik dieser Zeit wider.

Dies gilt nicht für den Biedermeier mit seinen Autorinnen wie Annette von Droste-Hülshoff oder Autoren wie Franz Grillparzer, der als Epoche deshalb nur am Rande erwähnt wird. Er kann gesehen werden als eine Form des apolitischen Rückzugs, eine Überstilisierung der Heimat. Reisen finden nicht statt, oder wenn, dann in Gedanken oder ins nächste Dorf.

Vormärz

Es wäre wohl nicht aus der Luft gegriffen, den Vormärz als Gegenteil des Biedermeier zu begreifen. Junge Autoren des Vormärz oder Jungen Deutschlands wie Herwegh, Hoffmann von Fallersleben oder Freiligrath sind politisch und müssen aus diesem Grund das Land verlassen.

Dass die Gedanken revolutionär waren, erkennt man unschwer daran, dass Fallersleben eben jene Hymne schrieb, die später zur Hymne für ganz Deutschland geworden ist. Sie entstand 1841. Das Reisen ist in diesem Zusammenhang also nicht nur eine Mode, sondern dem Drang nach Freiheit geschuldet, der in der Heimat nicht gegeben war. Politische Reisende entzogen sich der Zensur, was wenig verwunderlich auch viele Gedichte kennzeichnet.

Bürgerlicher Realismus 1850-1890

Der Bürgerliche Realismus hingegen legt sein Augenmerk mehr auf das private Leben der bürgerlichen Schichten. Zwar haben wir es mit einem Deutschland zu tun, in dem (nach und nach und lange nach England) die Industrialisierung Fuß fasst, aber diese Entwicklungen erhalten noch keinen Einzug in die Literatur.

Der Realismus grenzt sich klar von z.B. der Romantik oder der Klassik ab, da diese idealisierend sind, was bedeutet, dass sie Situationen bzw. Gegebenheiten beschönigen und sie nicht so darstellen, wie sie in der Wirklichkeit sind. Der Bürgerliche oder Poetische Realismus, der vor allem in Deutschland vorherrschend war, versucht ein Bild der Wirklichkeit zu vermitteln, welches höchstens leicht beschönigt. Dies wird beispielsweise in Gedichten von Theodor Storm ersichtlich (siehe eine Interpretation von „Die Stadt“ hier auf dem Blog). Erst beim Naturalismus wird völlig darauf verzichtet. Oft findet sich beim Realismus Regionalismus (Bezug auf die Region) oder Historismus (Bezug auf die Geschichte), allerdings setzt sich der Autor immer mit dem Leben bzw. dem Alltag einer oder mehreren Personen auseinander, die aus dem Bürgertum stammen.

Gerade die im Bürgerlichen Realismus entstandenen Balladen haben oftmals Reisen zum Thema. Das interessante an dieser Form ist denn auch, dass ganze Geschichten erzählt und epische, lyrische und dramatische Elemente miteinander kombiniert werden.

Beispiele für Autoren und Werke

– Theodor Storm: „Der Schimmelreiter“
– Theodor Fontane: „Schach von Wuthenow“
– Wilhelm Busch: „Max und Moritz“

Beispiel einer Interpretation 

Theodor Storm: Die Stadt (als Gedichtinterpretation auf diesem Blog)

Naturalismus 1880-1900

Der Naturalimus kommt dem Nahe, was wir heutzutage tatsächlich realistisch nennen, indem er das Ungeschönte, zuweilen Hässliche oder die Not und das Elend darstellt. Das bedeutet für das Reisen und die „Verdichtung“ der Wahrnehmung auch, dass es sich hier um die Darstellung des natürlichen Raums außerhalb, aber auch innerhalb der Stadt handelt. Naturalismus allgemein bezeichnet eine Stilrichtung, bei der die Wirklichkeit ohne jegliche Ausschmückung oder subjektive Ansichten exakt abgebildet wird. Der Naturalismus gilt auch als Radikalisierung des Realismus.

Wir befinden und plötzlich nicht mehr ausschließlich auf dem Land. Die Natur wird durch die Beschreibung der Städte ersetzt, es geht darum, möglichst Tief in die Realitäten der Menschen zu blicken, deren Leben gezeichnet ist von den Umbrüchen der neuen Zeit.

Der Naturalismus ist wiederum eine Epoche des Dramas und des Romans (und deren Weiterentwicklung). Gedichte des Naturalismus, die die Reise als Fokus haben, gibt es wenige. Wenn der Leser auf solche stoßen, die dann auch noch exemplarisch genutzt werden können, freut sich der Autor über Vorschläge.

Literatur der Jahrhundertwende

Die Literatur der Jahrhundertwende ist jene, in denen viele Stilrichtungen parallel laufen. Impressionismus, beginnender Expressionismus, Min de Siècle, Naturalismus – all diese Stile laufen gegenläufig, parallel und ineinander über.

Vor allem der sogenannte Symbolismus und die Décadence (Dekadenzliteratur) sind geprägt von einem exklusiven Kunstverständnis, das nichts darauf gibt, von jedem verstanden zu werden. Raum und Zeit gehen ineinander über und sind vielmehr ein Ausdruck der psychischen Traumwelt der Künstler und damit nicht mehr (ausschließlich) äußerlich fassbar. Das bedeutet, dass die Unlust am Leben genauso thematisiert wird wie das Schreckliche, das Hässliche und das Tote.

Dabei werden die Rhythmen freier und die Form wird gesprengt. Gleichzeitig werden die klanglichen Eigenschaften der Gedichte jedoch wichtiger. Anstelle einer formalen Struktur finden sich hier dann freie Assoziationen, die durch klangliche Gemeinsamkeiten lose zusammengehalten werden. Genau wie im kommenden Expressionismus ist die Beschleunigung der Lebensweise gleichsam Thema in der Lyrik. Man reist mit der Stadtbahn, später mit dem Auto, das Leben wird schneller und unübersichtlicher. Kurth Pintus bringt dieses vor allem für den Expressionismus bedeutsame Lebensgefühl auf den Punkt:

„Welch ein Trommelfeuer von bisher ungeahnten Ungeheuerlichkeiten prasselt seit einem Jahrzehnt auf unsere Nerven nieder! Trotz sicherlich erhöhter Reizbarkeit sind durch diese täglichen Sensationen unsere Nerven trainiert und abgehärtet wie die Muskulatur eines Boxers gegen die schärfsten Schläge.“ (Die Überfülle des Erlebens, 1925)

Expressionismus 1910-1925

Wenn der Sturm und Drang das Drama aus der Form befreit hat, befreit der Expressionismus das Bild aus dem Rahmen. Das, was zuvor noch möglichst realistisch wiedergegeben werden sollte, wird nun grauenhaft, monströs und teilweise in seiner Symbolhaftigkeit unfassbar.

Der Expressionismus (lat. „expressio“ Ausdruck) versucht durch ausdrucksstarke Aspekte innerliche Erlebnisse darzustellen. Der Krieg und das schwierige Leben in der Stadt finden Eingang in die Lyrik, die sie emotional bis hinein in den Wahnsinn betrachtet.

Die Reise ist zwar Thema, oftmals aber in einem weniger großen Rahmen als im Sturm und Drang. Es geht nicht um die Flucht, sondern um die genaue Konfrontation. Diese wird drastisch und überzeichnet wiedergegeben. Dies ist besonders deshalb relevant, weil die Beschreibungen nun aus der Natur hinein in die Stadt kommen. Aus der Darstellung einer möglichen Wahrheit, wird die subjektive Überzeichnung des nicht mehr Verstehbaren.

Beispiel

Das Gedicht „Die Stadt“(1911) von Georg Heym

• Gedicht greift das Motiv der Naturkatastrophe und des Weltuntergangs im biblischen Stil auf
• sehr metaphorisch (Bsp.: V. 3ff und V. 14) und gefühlsbetont
• Typische Farben: schwarz ( V.1 „Nacht) ;rot (V. 4: „blinzeln mit den Lidern rot und klein“)
• Gedichtform: Sonett ( häufig im Expressionismus)
Fazit
• handelt über die Problematik der Gleichförmigkeit und des reizlosen Alltags, zu der Zeit des Expressionismus.
• kritisiert die negative Seite der Stadt
• findet sich nicht mit der Bedeutungslosigkeit des Individuums ab.
• will mit seinem Gedicht ausdrücken, dass Menschen sich nicht in das Gesamtbild einer Großstadt einfügen sollen

Neue Sachlichkeit 1919-1932

Der italienische Futurismus und der Dadaismus spielen zwar unter Intellektuellen eine Rolle, werden aber in der Schule eher nicht behandelt. Das liegt daran, dass die Sprache nun in einer Weise aufgespalten wird, dass sie nicht mehr sinnvoll gelesen werden kann.

Gegen seine solche Sprengung geht die Neue Sachlichkeit vor. Sie hat eine Tendenz zu illusionslos-nüchterner Darstellung von Gesellschaft, Erotik, Technik und Weltwirtschaftskrise. Ganz anders als der Expressionismus zeichnet sie so in einer Konstanz zum Naturalismus ein möglichst objektives Bild von allem.

Wie im Naturalismus zuvor, sollen die Missstände beschrieben werden. Auch die Politik wird nicht außen vorgelassen. Vielmehr erscheint der Versuch, die Menschen für die Demokratie der Weimarer Republik zu begeistern (was freilich nur in einem kurzen Zeitraum gelang und nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung zutraf).

Die Lyrik wird (für unsere heutige Sicht) teilweise seltsam nüchtern und bildet so einen Kontrastpunkt zu dem, was wir unter Lyrik verstehen. Gerade in Bezug auf die Reise bedeutet die Neue Sachlichkeit einen anderen Blickwinkel auf neue technische Möglichkeiten der Fortbewegung. Diese werden nicht abgelehnt, sondern verehrt oder eben präzise Beschrieben. Einher geht damit die veränderte Wahrnehmung des Reisenden.

Beispiel

Brecht „Radwechsel“

Literatur zwischen 1933 und 1945

Die Literatur zwischen 1933 und 1945 ist geprägt von den Auswirkungen des Nationalsozialismus. Viele deutsche Literaten mussten aufgrund ihrer Herkunft, ihrer politischen Ansicht oder der Art und Weise der Kunst, die sie fertigten, Deutschland verlassen. Dazu einige Passagen des Brockhaus:

Die in Zeitschriften und in Einzelausgaben veröffentlichte Exilliteratur war in ihren Zielen uneinheitlich; gemeinsames Kennzeichen war die Öffnung der thematischen Konzeption für Zeitgeschichte und Politik, im Besonderen die grundsätzliche Opposition gegen den Nationalsozialismu (Brockhaus, Exilliteratur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/exilliteratur

Trotz der Uneinheitlichkeit kann man von einem multiperspektivischen Blick zurück sprechen. Die aufgezwungene Reise, der Heimatverlust, die schrecklichen Taten in der alten Heimat – als das sind mögliche Themen, die in der Exilliteratur in Bezug auf das Reisen thematisiert werden können. Eindrücklich wird hier die Entwurzelung verdeutlicht, der vielen hunderttausend Menschen unterworfen waren.

Die Reise wird somit keine individuelle Freizeitgestaltung mehr. Individuell ist vielmehr das Leid, das durch den Ortswechsel erzeugt und durch die Lyrik verdeutlicht wird.

Nachkriegsliteratur 1945 bis ca. 1965

Die Nachkriegszeit in Europa ist geprägt von dem Wissen über eine epochale Zäsur: Tod, Krieg und Leiden und das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte wirken auf jene Überlebende ein, die ihre Trauer nicht in Worte fassen können. So heißt es auch: „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ ist eine Aussage Theodor W. Adornos aus seinem Aufsatz Kulturkritik und Gesellschaft, der im Jahr 1949 geschrieben und 1951 erstmals veröffentlicht wurde. In sehr knapp ist damit gemeint, dass es keine künstlerische Form geben kann, die das Schrecken, dass Juden und andere Randgruppen erleiden mussten, in irgendeine literarische Form zu bringen ist.

Dort, wo sich Lyrik findet, zumal über die Reise, thematisiert sie unter anderem eben jene Verwurzelung, die schon im Exil thematisiert worden ist. Es geht ums Zurückkommen, um die Entwurzelung, um den neuen Blick auf das Alte, die Erschütterung, das Leid – sowohl persönlich als auch kollektiv. Man könnte vielleicht sagen, dass der Begriff der „Reise“ an sich für die Nachkriegsliteratur wie ein Euphemismus klingt, da man hier nicht davon sprechen kann, dass es sich um eine „räumliche Bewegung von Personen, die aus dem alltäglichen Lebensbereich vorübergehend herausführt“ (Brockhaus) handelt, sondern um eine zwanghaft herbeigeführte Bewegung, die eben durch das Nicht-Alltägliche, den Krieg geprägt worden ist.

Literatur der DDR 1950-1990

Die Ausführungen über die Literatur der DDR erscheinen bald (Stand Januar 2020)

Literatur der BRD 1950-1990

Die Ausführungen über die Literatur der BRD erscheinen bald (Stand Januar 2020)

Literatur nach 1990

Die Ausführungen über die Literatur nach 1990 erscheinen bald (Stand Januar 2020)

Literatur der Jahrtausendwende

Jedem, der es geschafft hat, den Beitrag bis hierhin zu lesen, ist klar, dass es sich immer nur um Skizzen handelt, Andeutungen, die versuchen, große Zeitspannen, die wiederum von vielen Unterströmungen unterlaufen werden, in ein paar Worten abzuhandeln. Dabei können nur Andeutungen gemacht werden.

Dies bezieht sich insbesondere auf die Literatur seit der Jahrtausendwende. Sie ist, so muss man wohl festhalten, geprägt davon, dass sie von nichts geprägt ist. Einige Strömungen befinden sich nun online, Hyperlinks werden in die Literatur aufgenommen, es wird mit ihnen Experimentiert. Manche Lyrik wird politischer, manche wendet sich gegen sich selbst. Postmoderne ist wohl besonders der Gedanke daran, dass ein Bewusstsein für die Unvollkommenheit von aller Kunst vorhanden ist und alles umgreifende Ansätze gar nicht erst erprobt werden.

Der Brockhaus dazu: „zugleich hat der Begriff sich in den 1980er-Jahren auch als Element westlicher Kultur- und Selbstkritik verstanden und überdies, zumindest zeitweise, das Lebensgefühl jüngerer, gut gebildeter und mit Hoffnungen auf die »New Economy« (Neue Ökonomie) ausgestatteter großstädtischer Mittelschichten (im Westen beziehungsweise der am Westen Orientierten) ausgedrückt.“ (Brockhaus, Postmoderne. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/postmoderne

Was bedeutet das für die Reise? Das Reisen ist nun Teil eines Massentourismus, einer Zeit, in der ein Standort, der gut auf Instagram wirkt, zu einem Anziehungsplatz für Tausende werden kann. Das Reisen ist schier grenzenlos, damit aber auch kritisierbar. Die technischen Errungenschaften der Menschheit richten sich gegen sich selbst. Die Moral wird genauso konterkariert wird amoralische Zugänge. Zu beobachten ist, wie die Form weiter aufbricht oder inwiefern es Gegenströmungen gibt, die den von einigen konstatierten Werteverfall formal einhegen. Die Postermoderne ist das Hier und Jetzt und das danach und damit so gut wie nicht mit den Kategorien epochaler Eingrenzung zu fassen.

Dieser Beitrag erschien das erste Mal auf dem Blog https://bobblume.de

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