Bloggende Lehrer und andere Kuriositäten

Heute in der Schule musste ich doch mal nachfragen. In den letzten Tagen war mir aufgefallen, dass einige Schüler verschwörerisch grinsten oder leise flüsterten. Gut, das ist nichts Besonderes. Es kann auch daran liegen, dass man einen lustigen Pullover anhat oder einen falschen Satz gesagt hat. Was auch immer. Dieses Mal war es aber etwas anderes. Einige Schülerinnen und Schüler sind zum ersten Mal über den Blog gestolpert, der sie, gelinde gesagt, etwas verwirrte.

Was sind das überhaupt für Leute, die bloggen? Und ist ein bloggender Lehrer nicht irgendwie komisch?

Zu der ersten Frage kann man schwer eine eindeutige Antwort geben, da es so viele Blogs gibt, dass man schwer eine Übersicht bekommt. Es gibt Fashion-Blogs, in denen über Mode gesprochen wird, Spiele-Blogs, Rockmusik-Blogs und viele andere mehr. Was vielleicht alle Blogs gemeinsam haben, ist, dass dort Leute schreiben, die zwar keine Journalisten sind, aber gerne ihren Senf zu unterschiedlichen Themen loswerden wollen.

Dies ist natürlich auch bei bloggenden Lehrern der Fall, von denen es mehr gibt, als man denkt (hier der passende Artikel der Zeit). Der wohl bekannteste ist der von einer Lehrerin, die sich „Frau Freitag“ nennt, schon ein Buch veröffentlicht hat und über die Probleme und Freuden ihres Schulalltags schreibt. Auf einer Seite wie Kreidefressen.de, die von einem „Lehrer aus Bielefeld“ betrieben wird, gibt es eine lange Liste bloggender Lehrer. Auch bei diesen Blogs unterscheiden sich die Themen sehr stark.

Mein eigener Blog unterscheidet sich insofern von den gerade genannten, weil hier unterschiedliche Themen und unterschiedliche Textarten durcheinander gemischt werden. Mal gibt es eine Kurzgeschichte, mal ein Kommentar zu einer Fernsehshow oder auch völlig abgedrehte Gedichte.

Insofern ist es auch verständlich, dass ein Schüler mir sagte, man sei sich nicht sicher, ob ich die Texte, die ich schreibe, eigentlich selbst verstehen würde. Sicher bin ich mir da auch nicht. Was mich aber nicht daran hindert, aus Spaß an der Freude weiter zu schreiben.

Ob weitere Texte hinzukommen, die auch mit Schulthemen zu tun haben, hängt natürlich immer auch davon ab, ob eine Rückmeldung kommt oder eben nicht. Ich kann immer wieder nur bitten, doch auch Themen vorzuschlagen. Was wäre ein Thema, das man als Schüler gerne mal von einem bloggenden Lehrer lesen würde?

Ansonsten kann ich nur sagen: Der Blog ist öffentlich und man kann mir auch in der Realität gerne eine Frage dazu stellen. Wenn ihr diesen Text gelesen und Lust habt, fangt doch gleich damit an.

P.S. Die Gründe, warum ich kein Facebook-Profil habe, finden sich hier.

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2 Kommentare zu Bloggende Lehrer und andere Kuriositäten

  1. Hokey sagt:

    Ich habe zwei Blogs, eines fürs Grobe, eines für Schulthemen. Bei Letzteren muss man eben immer ein wenig vorsichtiger sein, da sollte gut abwägen, über wen man u. U. schreibt und wen oder was man thematisiert.
    Aus Facebook bin ich seit Längerem raus, weil mir deren ständig wechselnde AGB auf den Keks gingen und mir das ganze Social-Getue zu viel wurde. Twitter ist das einzige Network, das ich noch pflege und auch da ist weniger oft mehr.

  2. Pingback: Einen schönen Herbsttag! | Bob Blume

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