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Gedichtinterpretationen sind schwierig, da sich Gedichte aufgrund ihrer Kürze und ihrer strikten, kunstvoll erdachten Form einem schnellen und oberflächlichen Verständnis verweigern. Aus diesem Grund ist es für manche wichtig, zunächst nach einer nach und nach aufgebauten Struktur vorzugehen. Hier geht es zum Leitfaden für das Verfassen eines materialgestützten informierenden Textes.
Das Wichtigste dabei ist es: Bevor man sich an Teilbereiche des Gedichts macht, muss das gesamte Gedicht inhaltlich verstanden worden sein. Anders formuliert: Vor dem Wie? steht das Was? Erst wenn man weiß, wer wo zu wem warum worüber spricht, kann man die Feinheiten betrachten, über diese nachdenken und zu einer gesamtheitlichen Deutung gelangen, die sowohl Sprache als auch Form des Gedichts zusammenhängend deutet.
Bei Formanalyse immer Inhaltsbeziehung herstellen!)
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[…] Vorgehensweise bei einer Gedichtinterpretation: https://bobblume.de/2017/03/20/vorgehensweise-bei-einer-gedichtinterpretation/ […]
[…] Interpretationsaufsatz zu einem Gedicht oder Gedichtvergleich (Beispiele für Interpretationen) Anmerkung: Die […]
[…] Schülern sollte zu dem Zeitpunkt, an dem sie an Schwerpunkten arbeiten, die Vorgehensweise bei Gedichtinterpretationen klar sein. Auch sollten sie in der Lage sein, den Inhalt von Gedichten zu erfassen und zu […]
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[…] erklären?“ – „Warte, ich kenne da diesen Blog, schau… hier!“ Neue Arbeitsblätter kann ich via OneNote an alle Schüler verteilen und auch auswerten. […]
Was macht man, wenn einem das Gedicht unsinnig vorkommt, obwohl man es reichlich oft gelesen hat. Zum Beispiel dieser Vierzeiler von EIchendorff:
"Schläft ein Lied in all den Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt fängt an zu singen,
triffst Du nur das Zauberwort."
Ich bin der Meinung, daß Lieder nicht schlafen können, und wie sollen Lieder in Dingen schlafen, das ist doch alles Unsinn. Was macht man als Schüler, wenn man das Ganze für Unsinn hält? Soll man sich verstellen und dem Lehrer all das vorlabern, was er hören will, oder darf man ehrlich sein, obwohl man sich dann eine schlechte Note einhandelt.
Fragst du für dich oder für deine Schüler? In der direkten Antwort würde ich sagen, dass es auch um Präzision geht, ohne die man nichts auslegen kann. Lieder schlafen nicht, Lieder schlafen "in den Dingen". Und auch hier könntest du sagen, dass die Dinge nicht schlafen, was bedeutet, dass es mehr um die Wahrnehmung des lyrischen Ichs als um die Dinge selbst geht. Ich würde nach Rosa formulieren: Um die Möglichkeiten des Berührtseins. Aber es geht ja eher um die grundsätzliche Frage, nicht? In dem Fall würde ich sagen, dass man auch sein Nicht-Verstehen präzise begreifbar machen kann, seinen Ekel, seine Ablehnung. Es geht eben nur darum, dafür eine Sprache zu finden. Was man darf oder nicht darf, ist eine Frage, die Lehrkräfte anders handhaben. Eine genau Beschreibung des Unverständnisses würde ich jedenfalls nicht ablehnen. Aber ich kann nicht für alle Lehrer sprechen.