In dem Aufsatz „Bildung als produktive Verwicklung“, den ich auf diesem Blog schon gelobt habe, schreiben Asmussen und Allert von der Emergenz einer Bildung, die noch nicht feststeht, wenn sie passiert. Einfacher ausgedrückt: In einem offenen Rahmen entstehen Dinge, die gar nicht geplant waren. genau das passierte mir, als ich nach kleinen Ideen für den Unterricht fragte und Antworten bekam, die gar nicht das waren, was ich dachte. Aber eben großartig. Hier eine Zusammenstellung. 

Frage nach Ideen

Ich stellte auf Twitter folgende Frage:

Mir ging es dabei gar nicht ausschließlich um den Chat, sondern darum, dass manchmal sehr einfache Ideen in anderen Bereichen produktiv eingesetzt werden können. Hier eben der Chat, den man (oder zumindest ich) ja nur genutzt hat, um technische Probleme zu klären. Nachdem eine ganze Unterrichtsidee daraus entstanden ist, nutze ich diesen wie oben gesagt nun für kleinere Phasen.

Was dann allerdings kam waren die verschiedensten Antworten, wie der Chat auf andere Arten produktiv genutzt werden kann. Hier die Zusammenstellung mit Dank an die Menschen aus dem Twitterlehrerzimmer.

Der Chat als Festlegung des Stundenziels

Der Chat als Live-Feedback

Der Chat als Verteiler

Der Chat als Technik-Check

Der Chat als Vorbereitung für Tests

Der Chat als Kommentar-Tool

Der Chat als Blitzabfrage

Der Chat als Inhaltscheck

Fazit

Letztlich zeigt sich, dass die Antworten in eine Richtung liefen, die ich, wenngleich ich nicht nur an den Chat dachte, wollte: Nämlich eine Sammlung von Ideen, die nicht zwangsläufig an einzelnen Tools hängen, sondern daran, wie man schon bestehende technische Gegebenheiten auf unterschiedliche, kreative Weise einsetzt.

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