Als ich die Anfrage der Kollegin Katrin Grund auf Twitter las, erinnerte ich mich wieder: Ich wollte über ein Feature von Twitter schreiben, das entweder in Vergessenheit geraten ist oder eben gar nicht so richtig angekommen war: „Moments“. Ein kurzer Kommentar. 

 

Die Frage, die die Kollegin stellte, lautete wie folgt:

Das kennen viele von uns: Man findet etwas und weiß dann entweder nicht, wo es ist oder wo man es abgelegt hat. Es gibt ganz unterschiedliche Systeme. Manche nutzen OneNote, manche Evernote, manche Pocket. 

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, diese Tools zu nutzen: Am nächsten an die Kultur der Digitalität, wie sie von Felix Stalder beschrieben wird, kommt mit Sicherheit Evernote oder Pocket. Es geht nicht mehr um die hierarchische Ablage, sondern um Verschlagwortung, nur: Was haben die anderen davon?

Es ist doch merkwürdig, dass man tolle Listen, Links und Hilfen sammelt und diese dann, oft in einer aufwändigen Rücktransformation wieder in die Twittersphäre pustet. Klar, man kann einen Beitrag schreiben, der die Links beinhaltet, aber was ist mit der Expertise jener, die schon die Link gepostet haben und den jeweiligen Links?

Genau dafür gibt es „Momente“ – eben für all jene, die sowieso schon auf Twitter sind. Sehr einfach aber ansprechend kann man eine Ablage bauen, die zusätzlich noch alle anderen nutzen können. Mehr digital geht nicht. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht, dass man das Feature nur über die Desktop-Variante nutzen kann. Aber seien wir ehrlich: Wenn es um Archivierung und Verbreitung geht, machen die meisten das sowieso darüber.

Wie geht das Ganze?

Einfach. Zunächst einmal geht man auf seine Momente. Dann klickt man auf „Neuen Moment erstellen“ und schon kann man loslegen. Dass man noch ein schönes, treffendes Bild dazu fügen kann und das alles mit Titel und Untertitel garniert, macht es zu einer sehr schönen Form der Archivierung, deren Stärke ganz klar ist, dass sie sofort weitergegeben werden kann und  offen ersichtlich ist.

„Momente“ bleiben im Flow. Man kann seinen Momenten immer weitere Tweets hinzufügen. Was braucht es mehr?

Ich denke, dass diejenigen, die nicht nur Listen erstellen, sondern diese auch mit anderen Teilen wollen, dieses Feature lieben werden.

Anbei ein Moment mit dem Namen „Impulse Medienbildung“. Toll, oder?


 

 

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