Ich liebe Ordnung. Und zwar so sehr, dass ich alles versuche, diese innerhalb des Schuljahres nicht dauerhaft aufrecht erhalten zu müssen. Aus diesem Grund habe ich mittlerweile ein System, wie ich alles, was mit Schule zu tun hat, organisiere. Da ich gerade wieder dabei bin, für das neue Schuljahr zu planen, hier zwei weitere Aspekte meiner Organisation und Planung.

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Kalender

Da ich gefragt wurde, welchen Kalender ich nutze, hier ein kurzer Ausschnitt. Im doppelten Sinn. Ich nutze nur noch digitale Kalender, mit einer Ausnahme: Ich habe immer eine Gesamtübersicht über das Schuljahr als Wandkalender. Da notiere ich mir aber nichts, woran ich denken muss. Es dient nur zur Visualisierung von Abständen (wenn man das verstehen kann). Egal welchen Kalender man nutzt: Ansonsten ist es nämlich immens wichtig, dass man NUR EINEN benutzt. Damit er seine Funktion erfüllen kann, das heißt: Auslagerung: Es ist drin und dann kann ich mich auf mich selbst verlassen. Ich nutze einen digitalen Kalender aus verschiedenen Gründen. Zum einen lassen sich Termine einfach wiederholen, und das nutze ich. Mein gesamter Stundenplan ist im Kalender, jeden Tag. Denn so weiß ich, wenn ich auf meine Uhr (Apple Watch, Werbung, I guess) schaue, welche Klasse ich in welchem Raum habe.

Außerdem weiß meine Frau durch die Familienfreigabe sofort, wann mit mir zu rechnen ist. Das bedeutet für mich vor jedem Schuljahr Mehrarbeit. Aber wenn die Vorbereitung durch ist, profitiere ich sehr. Das hat natürlich nichts mit der inhaltlichen Struktur zu tun, die ich mit (digitalen) Wochenplänen regle. Interessiert ihr euch dafür auch? Dann kann ich gerne einen Post dazu machen. Ansonsten googlet: Ordnungssysteme für das Referendariat. Da habe ich einiges aufgeschrieben, das auch mit Kalendern zu tun hat. Wie organisiert ihr die Woche? Und vor allem: Seid ihr damit zufrieden? Denn das ist ja die Hauptsache eines guten Systems…

Wochenpläne

Bevor ich euch über meine Wochenplan-Routine informiere, zwei Anmerkungen. Zum einen mag dem einen oder anderen das, was ich Woche für Woche mache, viel vorkommen. Das verstehe ich. Der Punkt ist aber, dass ein routiniertes persönliches System ungemein entlastet. Das, was an Mehrarbeit anfällt, die Organisation und ihre Routine herzurichten, fällt später weg. Und das ist der Sinn, denn hat das Schuljahr angefangen, hat man vieles anderes zu tun. Der zweite Punkt ist: Organisationsroutinen lassen sich meist nicht 1:1 übertragen. Es dauert ein wenig, bis man sein System gefunden hat.

Nun du meiner (zweiten, siehe letzten Post) Routine. Ich habe in meinem digitalen Verwaltungsprogramm OneNote, in dem ich auch den Unterricht plane (siehe mein YouTube-Video “Unterricht planen und vorbereiten“), zwei Spalten: Wochenpläne alt und neu. Im ersteren sind jeweils Wochenübersichten. Der Name der Notiz ist das Datum von bis.

Dann folgt Platz für Besonderheiten. Dann jeder einzelne Tag mit den Unterrichtsstunden und einem Kasten zum Abhaken. Diesen Wochenpläne nutze ich zur Gesamtübersicht. Habe ich für die nächste Woche etwas vorbereitet, hake ich es ab. Notfalls schreibe ich hinter die Stunde einen Verweis oder Verlinke auf die entsprechende Stunde. Ist die Woche fertig, verschiebe ich sie in den “alt”-Abschnitt. So sehe ich beim “neu”-Abschnitt auch automatisch den Fortschritt. Das war es schon. Das kombiniert mit meiner Fantastical-Routine lässt mich zeitlich immer für Übersicht halten.

Wollt ihr auch noch wissen, wie ich inhaltlich vorgehe? Daran werde ich mich als nächstes machen. Ansonsten: Kommt es euch kompliziert vor? Ist es nachvollziehbar? Arbeitet ihr mit Wochenplänen? Bin gespannt über eure Kommentare.

 

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