Wenn ihr diesen Blog kennt, dann wisst ihr, dass ich versuche, möglichst viele Themen rund um den Lehrerberuf abzudecken. Wenn ich selbst kein Experte bin oder es jemanden gibt, der sich besser auskennt, dann frage ich Menschen, die weiterhelfen können. So auch beim Thema Finanzen. Über Instagram bin ich auf Bastian Bäuml gekommen (Hier seine Facebook-Seite) und habe ihn gefragt, ob er als Finanzprofi weiterhelfen kann. Nach der Zusage ist dieser Artikel entstanden. Ich nehme an, dass ich ihn aufgrund des Links und der Weiterleitung als Werbung markieren muss. Die Zusammenarbeit geschah aber unentgeltlich. 

Rund ums Geld im Lehrerberuf

7 Tipps

  1. Nimm dir Zeit (zumindest ein wenig)
  2. Kenne die Finanzbranche (sie kennt dich nämlich genauestens) 
  3. Wer anderen einen Schaden zufügt… 
  4. Wie viel darf eine Dienstunfähigkeitsversicherung kosten?
  5. Die beste private Krankenversicherung für Lehrerinnen und Lehrer
  6. Wie du effektiv Vermögen aufbaust
  7. Bring deine Finanzen auf das nächste Level

1. Nimm dir Zeit (zumindest ein wenig)

Macht Geld glücklich? Du kannst es nicht essen, es anzuschauen ist kein besonders aufregender Zeitvertreib und Liebe schenkt es dir auch nicht. Nein, Geld macht nicht glücklich. Aber Geld als universelles Tauschmittel ermöglicht uns die schönen Dinge, die uns glücklich machen, so verschieden sie auch sein mögen. Du wirst mir zustimmen, dass Geld eine zentrale Rolle in unserem Leben spielt. Und du musst die Bedeutung von Geld akzeptieren, vor allem, wenn du finanziell erfolgreich sein willst (und davon gehe ich aus, wenn du diesen Artikel liest 😉 )

Mit Geld ist es wie mit einer Pflanze, die du in deinen Garten pflanzt. Entweder du kümmerst dich regelmäßig um sie und sie wächst und gedeiht oder du kümmerst dich nicht und sie wird schneller verwelken als dir lieb ist. 

Jeder Erfolg braucht einen Plan und ohne einen Finanzplan wirst du unter deinen finanziellen Möglichkeiten zurückbleiben. Dieser Plan ist bei den Menschen so unterschiedlich wie ihre Augenfarbe, wichtig ist nur, dass du dir etwas Zeit nimmst, diesen Plan für dich persönlich auszuarbeiten oder aber einen Experten beauftragst, der mit dir gemeinsam deinen Finanzplan erstellt. Wie du den richtigen Experten findest, erfährst du in Tipp Nr. 2 – „Kenne die Finanzbranche (sie kennt dich nämlich genauestens)“.

Schau also zunächst erstmal hin: Wo stehst du? Wie ist deine Ausgangssituation? Und damit meine ich konkret: Welche Einnahmen hast du? Welche Ausgaben hast du? Das kannst du ganz einfach in einer Excel-Tabelle erstellen, in der du die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres kategorisierst und somit deine Geldströme erkennst. Sei dabei ehrlich zu dir selbst, denn nur auf einem soliden Fundament kannst du deinen Finanzplan aufbauen. 

Du kannst natürlich auch eine der vielen Haushaltsbuch-Apps nutzen, in denen du deine Kontodaten hinterlegst und womit zumindest die elektronischen Geldströme automatisch erfasst werden. Ich nutze dafür selbst das Tool „Finanzblick“ von Buhl (https://www.buhl.de/finanzblick/).

Ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Einnahmen und Ausgaben du hast, ist bereits die halbe Miete, denn du kannst bessere und vor allem sichere finanzielle Entscheidungen treffen. Wenn du jeden Monat genügend Geld übrig hast, kannst du dir im zweiten Schritt überlegen, was du mit diesem Geld erreichen willst. Hast du mehr Ausgaben als Einnahmen, solltest du dir zuerst deine Ausgaben anschauen. Frage dich bei jeder einzelnen: „Brauche ich das und bringt mir diese Ausgabe einen Mehrwert in meinem Leben?“ 

Schlussendlich kannst du dir überlegen, für welche deiner Ziele Geld eine Rolle spielt. Diese Ziele sind wieder ganz unterschiedlich und reichen vom neuen Auto, über das Eigenheim oder das Studium für die Kinder bis hin zu Sabbatical und Pension mit 60. Dieser Prozess wird nicht in einer Stunde abgeschlossen sein, strenggenommen wird er nie vollständig abgeschlossen sein, denn Ziele ändern sich erfahrungsgemäß. Das ist nicht schlimm, wichtig ist, dass du dir die Zeit dafür nimmst.

Wo stehst du und wo willst du hin? Stell dir diese zwei Punkte in einem Koordinatensystem vor. Sind sie erstmal festgelegt, ist es ganz einfach, eine Gerade zwischen beiden zu zeichnen – deinen persönlichen Finanzplan.

Praxistipp: 

  • Erarbeite dir in Excel oder per App einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben.
  • Nimm dir Zeit, deine Ziele zu erkennen. Das kann Stunden, Tage oder Wochen dauern. Denke ruhig darüber nach, was du im Leben erreichen willst und welche Rolle Geld dabei spielt und schreibe diese Erkenntnisse auf!
  • Hast du deine Ziele visualisiert, suche dir einen Experten, der dich auf dem Weg dorthin begleitet (siehe Tipp Nr. 2). Wähle ihn gut aus und dann vertraue ihm, denn er wird dir beim Erreichen deiner Ziele helfen.
  • Nimm dir einmal pro Jahr Zeit für einen Check-Up mit deinem Finanzberater. Nutze die Zeit effektiv. Anstatt in sein Büro zu fahren, lass dich per Video beraten, so sparst du dir unnötige Wartezeit. 

2. Kenne die Finanzbranche (sie kennt dich nämlich genauestens) 

Wenn du dich dazu entscheidest, deine Finanzen nicht selbst zu managen, sondern einen Finanzdienstleister damit beauftragst, sollte deine erste Frage sein: „Wer berät mich denn hier?“ 

Es gibt ungefähr 200.000 Menschen in Deutschland, die als Versicherungsvermittler tätig sind und von denen du dich theoretisch in deinen Finanzfragen beraten lassen kannst. Diese unterteilen sich ganz grundsätzlich erstmal in zwei Kategorien: gebunden und ungebunden. 

Zu den gebundenen Vermittlern gehören die Vertreter einer Versicherungsgesellschaft oder einer Bank. Solch ein Vermittler kann dir ausschließlich die Produkte „seiner“ Versicherungsgesellschaft empfehlen, dafür kennt er diese (hoffentlich) in- und auswendig. Beispiele sind der Allianz-Vertreter, der Debeka-Vertreter oder der Bank- oder Sparkassenberater. Gebunden sind auch so genannte Mehrfachagenten, die für verschiedene Finanzvertriebe tätig sind, sich selbst unabhängig nennen und die meist eine Hand voll Produktanbieter zur Auswahl haben. Wieso jetzt gebunden, wenn sie doch mehrere Gesellschaften zur Auswahl haben? Nun, eine für Lebensversicherungen, eine für Krankenversicherungen, eine für Rechtsschutz- und eine für alle restlichen Versicherungen und schon ist man „unabhängig“. 

Die Versicherungsvertreter sind laut Versicherungsvertragsgesetz „von einem Versicherer“ damit betraut „Versicherungsverträge zu vermitteln“, sie handeln damit immer im Auftrag des Versicherers und sind – wie du soeben gelesen hast – daran sogar gesetzlich gebunden. Das ist in etwa so, wie wenn im Spiel Versicherung vs. Kunde der Schiedsrichter vor dem Spiel vom Team „Versicherung“ vorgeschrieben bekommt wie er zu pfeifen hat, von dieser Mannschaft bezahlt wird und das Ganze im Vorfeld vom Sportverband bestätigt wurde. 

Die beiden unabhängigen Vermittler sind Versicherungsmakler und Versicherungsberater, die sich nur durch ihre Bezahlung unterscheiden. Den Honorarberater bezahlst du direkt für seine Beratung, er erhält dann bei Abschluss keine Provision vom Anbieter. Der Makler berät dich meistens kostenlos, erhält aber Abschlussprovisionen, die du mit deinen Beiträgen finanzierst. Allerdings hat auch ein Makler die Möglichkeit, provisionsfreie Produkte zu vermitteln und du solltest deinen Makler unbedingt darauf ansprechen, wenn du dich zu Investment oder Altersvorsorge beraten lässt (dadurch sparst du dir nämlich einen großen Teil der Kosten dieses Produkts -> mehr Geld für dich). Diese beiden Vermittler sind per Gesetz damit beauftragt, für den Auftraggeber (= dich) die Vermittlung oder den Abschluss von Versicherungsverträgen zu übernehmen, ohne von einem Versicherungsunternehmen damit betraut zu sein. 

Zur Veranschaulichung ein (von mir um den Honorarberater ergänztes) Schaubild meines werten Kollegen Sven Hennig:


Warum ist es denn nun so wichtig, mit einem unabhängigen Berater zusammenzuarbeiten? Genau so, wie ein Deutsch/Englisch-Lehrer Spezialist für Sprachen ist, gibt es Versicherungsgesellschaften, die auf hervorragende Unfallversicherungen spezialisiert sind. Und ähnlich wie der Deutsch/Englisch- Lehrer seine Probleme in Physik bekommen wird, muss die gute Unfallversicherungsgesellschaft nicht automatisch auch gute Krankenversicherungen anbieten. Meine Kunden haben beispielsweise Verträge bei durchschnittlich sechs verschiedenen Anbietern, weil ich als unabhängiger Vermittler in jedem Bereich die Perlen auswählen kann. 

Praxistipp:

  • Wenn du bereits einen Berater hast, erkundige dich, ob er an ein Unternehmen gebunden ist. Lass dir die Erstinformation aushändigen (er ist dazu gesetzlich verpflichtet) und lass dich nicht abwimmeln. Glaub mir, er wird Argumente finden, warum es gar nicht so schlimm ist gebunden zu sein. Vielleicht ist das für ihn nicht schlimm. Für dich schon.
  • Wenn du einen neuen Berater suchst, schaue im Internet, ob er als „Versicherungsvertreter“ oder „Versicherungsmakler bzw. Versicherungsberater“ registriert ist. Jeder Vermittler muss diese Info auf seiner Website angeben und er ist auch verpflichtet dich darüber im ersten Gespräch aufzuklären

3. Wer anderen einen Schaden zufügt…

Jetzt geht’s in die Praxis. Ob aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit, wer einen Schaden verursacht, muss dafür geradestehen. Die Haftpflichtversicherung leistet Schadenersatz, sie wehrt aber auch Ansprüche ab, sofern sie unberechtigt sind. Rund 130 Anbieter mit über 500 Tarifen stehen zur Auswahl und glücklicherweise haben 96% aller Beamten eine Police in ihrem Ordner. Die Leistungen (und auch der Preis) unterscheiden sich allerdings enorm und für dich als Pädagoge gibt es einige wichtige Besonderheiten.

  • Für Schäden, die während der Schulzeit passieren, haftet zunächst erst mal der Dienstherr. Stellt sich allerdings heraus, dass die Handlung grob fahrlässig begangen wurde, ist der Dienstherr raus und du haftest mit deinem Privatvermögen. Das passiert übrigens nicht so selten, wie man annehmen könnte, denke nur mal an deine Aufsichtspflicht. Davor bist du geschützt, wenn du einen der 35 Anbieter gewählt hast, die aktuell eine Amtshaftpflicht/Diensthaftpflicht anbieten. Keine Angst, du musst nicht einen weiteren Vertrag abschließen, sondern diese nur als Baustein in deine Privathaftpflichtpolice einschließen. Aus Platzgründen verzichte ich an der Stelle auf die Aufzählung aller Gesellschaften, du kannst sie gern bei mir erfragen.
  • Den dicken Schlüsselbund wirst auch du als Lehrer kennen. Doch was passiert, wenn dieser Bund einschließlich Zentralschlüssel verloren geht? Im schlimmsten Fall müssen die Kosten von der Lehrkraft selbst getragen werden. Achte also darauf, dass in deinem Vertrag der Schlüsselverlust mitversichert ist.
  • Soll jetzt noch die Summe passen, die höchstens als Entschädigung gezahlt wird, Schäden an gemieteten Räumen (z. B. deiner Wohnung) oder geliehenen Sachen versichert sein und auch der Schaden erstattet werden, weil du aus gutem Gefallen deinen Freunden beim Umzug hilfst, schrumpft die Auswahl um weitere 10 Unternehmen. Die verbleibenden 25 Tarife kosten nun zwischen 70€ und 270€ pro Jahr. Und jetzt stell dir vor, du sitzt am Tisch des Vertreters, der nur die Gesellschaft mit dem 270€ – Tarif im Angebot hat. Deshalb siehe Tipp Nr. 2.

Praxistipp:

  • Nimm deine Police aus dem Ordner und prüfe – sind folgende Punkte enthalten:
      • Amtshaftpflicht/Diensthaftpflicht
      • Schäden am Eigentum des Dienstherrn (=Schule)
      • Schlüsselverlust (mind. 30.000€ Entschädigung)
      • Schäden an gemieteten und geliehenen Sachen
      • Gefälligkeitsschäden
  • Kostet sie nicht mehr als 70€ pro Jahr als Single oder 100€ pro Jahr als Familie?
  • Wenn alle Punkte zustimmen, hast du bereits einen passenden Vertrag
  • Wenn nicht, buch dir auf meiner Website deinen Termin, wir sorgen dann gemeinsam dafür, dass alle Punkte zustimmen 😉 -> www.bastianbaeuml.de 

PS: Bist du Gewerkschaftsmitglied, erhältst Du einige Leistungen aus diesem Tipp im Rahmen deiner Mitgliedschaft. Welche das genau sind, kannst du bei mir oder beim Ansprechpartner deiner Gewerkschaft erfahren.

4. Wie viel darf eine Dienstunfähigkeitsversicherung kosten?

Achtung, jetzt kommt mein Lieblingssatz: „Es kommt drauf an.“ 

Solltest du aber eine Police in deinem Ordner finden, die 30€ oder weniger kostet, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass das Geld bei deinem Lieblingsitaliener besser aufgehoben wäre. 

Um Verwechslung vorzubeugen, eine kurze Begriffsklärung: 

Um den Lebensstandard beibehalten zu können, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten gehen kannst, sicherst du den Wert deiner Arbeitskraft mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab (=BU). Bist du Beamter, reicht eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht aus und du brauchst eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel. Oft spricht man dann von einer Dienstunfähigkeitsversicherung (=DU). 

Warum werden Lehrer eigentlich berufs- oder dienstunfähig? Hier sei ein Freund meiner Eltern zitiert, wie er reagierte, als ich mich vor sechs Jahren für das Lehramtsstudium entschieden habe: 

„Na bist du dir sicher? Als Lehrer hast du doch spätestens nach zehn Jahren `nen Nervenschaden..“ Fachlich nicht ganz, umgangssprachlich aber vollkommen richtig, sind doch die psychischen Erkrankungen Grund Nummer 1, warum Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr arbeiten können. 

Bist du also Beamter, kommt für dich nur eine Gesellschaft in Frage, die auch eine Dienstunfähigkeitsklausel anbietet. Das sind derzeit:

  • AachenMünchener
  • Condor
  • DBV
  • Debeka
  • die Bayerische
  • ERGO
  • HUK
  • Nürnberger
  • R+V
  • Signal Iduna
  • Universa
  • Versicherungskammer Bayern
  • Württembergische
  • WWK

Jetzt geht’s in die Praxis: du schließt den Vertrag ja ab, um Geld zu bekommen, wenn du selbst keins mehr verdienen kannst. Und du verdienst keins mehr, sobald dir dein Dienstherr dein Entlassungs- oder Versetzungszeugnis überreicht. Wäre ja cool, wenn sich dann auch dein Versicherer daran halten würde und dir ab diesem Zeitpunkt die vereinbarte Leistung zahlen würde. Machen leider nicht alle. Und wäre cool, wenn du auch noch Leistungen erhältst, wenn erst mit 61 der Bandscheibenvorfall kommt und nicht nur, wenn er mit 40 schon kommt. Machen leider auch nicht alle (und was denkst du, welcher Zeitpunkt wahrscheinlicher sein wird? 😉 ) Und es wäre sicher auch cool, wenn dein Versicherer nicht nach ein paar Jahren ankommt und dich nochmal auf Herz und Nieren überprüft, ob er dir denn nicht doch die Leistung verweigern kann. Machen leider einige.

Am Ende bleiben von den 14 Gesellschaften vier übrig, die du ernsthaft in Erwägung ziehen kannst und von denen ich einen klaren Favoriten habe. Du solltest die Laufzeit des Vertrages bis mindestens zum 63. Lebensjahr wählen und eine Rente in Höhe von 80% deiner Einkommenslücke wählen, die entsteht, wenn du nicht mehr arbeiten gehen kannst. Einem 30- jährigen Lehrer in Besoldungsgruppe A13 fehlen bei Dienstunfähigkeit rund 1.800€ netto monatlich. Wie würde denn dein Leben aussehen, wenn dir plötzlich jeden Monat 1.800€ auf dem Konto fehlen?

Und was darf das Ganze nun kosten?

Zwischen 50€ und 100€ monatlich sind realistisch, je nach Einstiegsalter, deinem Gesundheitszustand, Laufzeit und Höhe deiner gewünschten Leistung.

Praxistipp:

  • Hast du deinen Lebensstandard bereits abgesichert?
    • Wenn ja, bietet dein Anbieter eine DU-Klausel an (siehe oben)?
    • Wenn ja, hast du dich mindestens bis zum 63. Lebensjahr versichert?
    • Wenn ja, hast du 1.200€ monatliche Rente oder mehr vereinbart?
  • Kannst du diese drei Fragen mit „ja“ beantworten, bist du schon gut gegen die finanziellen Einbußen bei Berufsunfähigkeit abgesichert. Weil es aber auch hier um Details geht und sich die Preise enorm unterscheiden (der teuerste Anbieter kostet bei gleichen Leistungen mehr als doppelt so viel wie der günstigste..), empfehle ich dir die professionelle Analyse deines Vertrags bei einem unabhängigen Berater (siehe Tipp Nr. 2)
  • Der könnte auch ich sein, deinen persönlichen Termin findest du auf -> www.bastianbaeuml.de

5. Die beste private Krankenversicherung für Lehrerinnen und Lehrer  

Erst einmal herzlichen Glückwunsch! Denn du gehörst als (verbeamteter) Lehrer zu einer Berufsgruppe, die in den Genuss der bestmöglichen Medizin kommen kann und dabei sogar richtig günstig wegkommt. Vorausgesetzt, der Anbieter ist gut gewählt 😉

Nehmen wir einmal an, du bist gesund, bleibst gesund und wachst im hohen Alter eines Morgens einfach nicht mehr auf. So lautet die Idealvorstellung in unserer Gesellschaft, wenn wir uns unseren Lebensabend vorstellen. Wenn das so ablaufen würde, suchst du dir einfach den Anbieter mit dem günstigsten Preis und die Geschichte ist zu Ende. So einfach ist das leider nicht, denn sobald du ernsthaft erkrankt bist, können die Leistungen nicht hoch genug sein.

4 extrem wichtige Leistungen, die dein Tarif beinhalten sollte, möchte ich dir kurz erläutern. Aber Achtung: auch wenn ich dir hier viele wertvolle Infos gebe, liegt der Teufel wie so oft im Detail. Eine Autoversicherung kann mittlerweile jeder auf eigene Faust richtig abschließen, bei einer Krankenversicherung lege ich dir eine professionelle Beratung ans Herz. 

1. Spezialistenbehandlung:

Ärzte rechnen jede Leistung nach einer gesetzlich geregelten Gebührenordnung ab. Man könnte nun annehmen, dass zum Beispiel eine Augenoperation somit immer gleich viel kostet. Schön wäre es, aber ein Arzt hat je nach Umfang und Schwierigkeit einer Behandlung die Möglichkeit, die Leistung auf der Rechnung mit einem Faktor zu versehen. Er kann aber auch einen Faktor verwenden, weil er Koryphäe in seinem Gebiet ist und die Patienten für seine Behandlung Schlange stehen würden. Und was denkst du? Wird der deutschlandweit bekannte Augenspezialist in der Münchener Innenstadt eher einen hohen oder eher einen niedrigen Faktor ansetzen? Möchtest du also von Ärzten behandelt werden, die dich wirklich heilen und die es nicht nur versuchen, sollte dein Tarif auch zahlen, wenn die Rechnung Bestandteile der Gebührenordnung oberhalb des 3,5fachen Satzes beinhaltet. Von 32 Anbietern von Beamtentarifen fallen mit dieser Einschränkung übrigens schon 19 Versicherer durch, darunter auch zwei große „Beamtenversicherer“. 

2. Wahlarztbehandlung im Krankenhaus:

An dieser Stelle die Geschichte eines meiner Kunden: Als er mit Anfang 30 Multiple Sklerose diagnostiziert bekam und zur Behandlung im Krankenhaus lag, hat er sich fünf Ärzte an sein Bett bestellt, die grundsätzlich in Frage gekommen wären. Anschließend hat er sie nach Ihren Qualifikationen und ihren Erfahrungen mit Multipler Sklerose befragt und sich am Ende für den Oberarzt entschieden, der sich seit seinem Studium durch Weiterbildungen auf diese Krankheit spezialisiert hat (und der ihm am Ende auch eine Behandlung ermöglicht hat, mit der er heute beschwerdefrei leben kann). Hätte er den Arzt nicht frei wählen können, so wäre er vom unerfahrenen Stationsarzt behandelt worden. Ich will gar nicht sagen, dass dieser kein guter Arzt ist, aber wenn es um Gesundheit geht, ist es immer besser auf Nummer sicher zu gehen und dann eine Versicherung zu haben, die die freie Wahl des Arztes auch bezahlt.

3. „Innovationsklausel“ = offener Hilfsmittelkatalog:

An dieser Stelle ein Beispiel: Wer früher querschnittsgelähmt war, bekam einen Rollstuhl und war zeitlebens auf Unterstützung angewiesen. Mittlerweile leben wir im 21. Jahrhundert und die Medizintechnik macht rasende Fortschritte. Ich habe hier ein Video für dich, in dem du siehst, dass es heutzutage nicht unbedingt ein Rollstuhl sein muss: 

https://youtu.be/sLTaSjgT8Ho

Achte also darauf, dass deine Krankenversicherung auch für neue Hilfsmittel zahlt und du nicht durch einen abgeschlossenen Katalog von zukünftigen Weiterentwicklungen ausgeschlossen bist.

4. Anschlussheilbehandlung = Reha:

Das sind alle Behandlungen, die helfen sollen, den Zustand von vor einer Operation wiederherzustellen, also auch die Arbeitskraft. Ein aktiver Beamter soll dadurch schneller wieder in der Lage sein vor der Klasse zu stehen. Das sieht auch sein Dienstherr so, sodass die Beihilfestelle die Kosten der Reha-Behandlung übernimmt. Nicht jedoch die Kosten für Unterbringung und Verpflegung. Und sie zahlt auch nicht die Reha für mitversicherte Angehörige wie Partner und Kinder und auch nicht für den Beamten im Ruhestand, denn da gibt es ja keine Arbeitskraft, die wiederhergestellt werden kann, wohl aber einen möglichst guten Gesundheitszustand. Damit du und deine Familie möglichst umfassend gesund werden und um auf diesen Kosten, die gerne mehrere Zehntausend Euro betragen können, nicht sitzen zu bleiben, sollte dein Tarif auch für die Anschlussheilbehandlung leisten. 

Heilpraktiker, Zahnersatz, Vorsorge, Versicherungsgarantie für Kinder und so weiter. Es gibt viele weitere Kriterien, die aber den Rahmen an dieser Stelle sprengen würden. Die vier wichtigsten (und im Leistungsfall teuersten) Punkte habe ich dir hier zusammengefasst. Ich empfehle dir, dich vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung umfassend von einem Experten beraten zu lassen. Und auch wenn du bereits einen Vertrag in deinem Ordner hast, gibt es jetzt mindestens vier Gründe diesen professionell überprüfen zu lassen (Tipp Nr. 1 in Verbindung mit Tipp Nr. 7 😉 ) 

6. Wie du effektiv Vermögen aufbaust 

Eins vorab: In den folgenden Zeilen spreche ich von allen Produkten, mit denen du dein Geld vermehren kannst. Das können Bankprodukte (z.B. Investmentfonds) oder Versicherungsprodukte wie Lebens- oder Rentenversicherungen, Riesterrenten, Basisrenten oder betriebliche Altersvorsorgen sein. 

In den letzten acht Jahren ist in meinen Beratungen zu Investments, Geldanlage und Vorsorge ein besonderer Satz immer wieder gefallen. Dieser Satz sorgt dafür, dass Millionen von Sparern niemals in ihrem Leben ein Vermögen aufbauen werden, obwohl sie Monat für Monat einen nicht unerheblichen Betrag ihres hart erarbeiteten Geldes zur Seite legen: 

„Ich will kein Risiko eingehen.“ 

Denkst du, ich will das? Aber was ich noch viel weniger will, ist dass meine Geldanlage und die meiner Kunden mit angezogener Handbremse fahren. 

Die meisten haben Angst davor Geld zu verlieren. Sie sehen Aktienkurse vor ihrem inneren Auge, die ins Bodenlose stürzen und lassen sich von dieser Angst zu falschen Entscheidungen leiten. In der folgenden Grafik siehst du verschiedene Anlagezeiträume innerhalb der letzten 48 Jahre, die ziemlich genau das Weltgeschehen an der Börse nachbilden (MSCI World)  

Kurze Erklärung: Wenn du irgendwann in den letzten 48 Jahren für ein Jahr 1.000€ in die Weltwirtschaft investiert hättest, wäre dein Vermögen im besten Jahr um 48% gestiegen, du hättest also nach dem Jahr 1.480€ auf dem Konto. Im schlechtesten Börsenjahr wäre dein Vermögen um 37% gesunken, du hättest also nur noch 630€. Ich gebe zu, das ist hohes Risiko. 

Betrachten wir jetzt aber den Fall, dass du irgendwann in den vergangenen 48 Jahren für fünf Jahre dein Geld investiert hättest, dann wäre dein Vermögen im besten Fall pro Jahr um 26,8% gestiegen, du hättest es also in den fünf Jahren mehr als verdreifacht. Im schlimmsten Fall wäre es beim Fünfjahreszeitraum nur noch um -9,3% pro Jahr gesunken.

Wie du in der Grafik erkennst, war es in der Vergangenheit unmöglich, Verluste zu erleiden (=negative Rendite), wenn du dein Geld für einen Zeitraum von mehr als 13 Jahre angelegt hast. Das heißt, das schlimmste, was dir zum Beispiel nach 14 Jahren Anlagedauer passieren konnte, sind +1,2%. Jetzt magst du vielleicht sagen: „Und wenn ich das Geld innerhalb von genau den 13 Jahren brauche?“ 

Davon abgesehen, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass du genau diese 13 Jahre erwischt, musst du dir die Frage stellen, wofür du in dieser Zeit das Geld brauchen könntest. Und ob es nicht vielleicht andere Rücklagen gibt, aus denen du unvorhersehbare Kosten ausgleichen kannst (und die solltest du haben, bevor du mit dem investieren anfängst).

Niemand verliert gern Geld. Die Einzigen, die beim Investieren noch nie Geld verloren haben sind die, die es noch nie gemacht haben. Das sind aber auch diejenigen, die es langfristig niemals zu Vermögen bringen werden.

Deshalb: Trau dich!

Es gibt viele Möglichkeiten, dein Investment auf mehrere Pfeiler zu verteilen und somit dein Risiko zu minimieren. Langfristig (damit meine ich 20 Jahre und länger) sind bis zu 10% Rendite pro Jahr kein Hexenwerk. Voraussetzung ist die Wahl des richtigen Investments. Und nein, ein Tagesgeldkonto ist kein Investment, ein Bausparer übrigens auch nicht 😉 

Ich kann an der Stelle keine Beratung anbieten und dir sagen: „mach das oder das und du wirst reich“. Jeder Mensch hat eine andere Lebenssituation und es wäre vermessen hier eine Pauschalempfehlung abzugeben. Ich möchte dich nur auffordern, dich mit deinem Geld zu beschäftigen (siehe Tipp Nr. 1), deinem Finanzexperten zu vertrauen (nachdem du den richtigen Experten gefunden hast, siehe Tipp Nr. 2) und dir dann eine Investmentstrategie zu erarbeiten und dabei keine Angst vor Begriffen wie Aktien, Fonds und Anleihen zu haben. 

Als zweiten wichtigen Punkt stell dir bitte vor, du bäckst einen Kuchen, teilst diesen Kuchen in 12 gleich große Stücke und lädst dich, deinen Berater und deine Bank beziehungsweise deine Versicherungsgesellschaft zum Kaffee ein. Jetzt gilt es, den Kuchen fair aufzuteilen. 

Fair wäre es, wenn sich jeder ein Stück nimmt und am Ende du den größten Teil behältst, denn du hast immerhin die Zutaten gekauft und Zeit fürs Backen investiert. Leider habe ich in den vergangenen acht Jahren zu oft erlebt, dass sich als erstes die Bank oder der Versicherer am Buffet bedient und danach Vermittler und Kunde den kleinen übrig gebliebenen Rest unter sich aufteilen müssen. Warum das so ist, kann sich jeder selbst denken, wichtig ist nur, es zu wissen um danach diesen Missstand zum eigenen Vorteil ändern zu können. 

In jedem Anlageprodukt verstecken sich Kosten. Abschlusskosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten, Ausgabeaufschläge, Depotgebühren, Stückkosten, Fondsgebühren, Transaktionskosten und so weiter. Die meisten davon wirst du noch nie gehört haben, denn die Finanzbranche bemüht sich, diese Kosten so intransparent wie nur möglich darzustellen. Warum? Denke bitte nochmal an den Kuchen 😉 

Selbst ich als Brancheninsider habe Jahre gebraucht um zu lernen, wie ich diese Kosten aus den Verträgen exakt herauslesen kann. Dieses Wissen möchte ich dir weitergeben und biete dir deshalb ein professionelles und absolut transparentes, finanzmathematisches Gutachten für deine Geldanlage oder deinen Vorsorgevertrag an, aus dem du einfach herauslesen kannst, wie dein Kuchen gerade verteilt ist. Das funktioniert übrigens bei bestehenden Verträgen oder dann, wenn du gerade auf der Suche nach der besten Anlagemöglichkeit oder Altersvorsorge bist. Wie du als Leser des Netzlehrer-Blogs davon profitierst, erfährst du in Tipp Nr. 7. 

Rund 80% der Vorsorgeverträge machen nur einen Gast der Kaffeerunde reich und ich hoffe sehr für dich, dass bereits eine Geldanlage für dich arbeitet, die zu den restlichen 20% gehört. 

Praxistipp:

  • Kümmere dich um deine Finanzen (Tipp Nr. 1)
  • Suche dir einen unabhängigen Finanzberater (siehe Tipp Nr. 2 – ja, das könnte auch ich sein 🙂 )
  • Lass dir von ihm dein Investmentprodukt genauestens erklären und frage aktiv nach, du darfst an 

dieser Stelle auch gern unangenehme Fragen stellen

  • Nutze das Potential meines finanzmathematischen Gutachtens -> www.bastianbaeuml.de 

7. Wie geht es weiter – deine ersten Schritte

Ich hoffe sehr, dass dich diese Tipps voranbringen und ich weiß, dass jeder Mensch das Potential hat, für notwendige Versicherungen keinen Euro zu viel auszugeben, dabei bestmögliche Leistungen zu erhalten und finanziell erfolgreich zu werden (wie auch immer du das für dich selbst definierst). 

Um dich dabei noch besser voranzubringen, habe ich hier etwas besonderes für dich: 

Vielleicht hast du schon den ein oder anderen Vertrag abgeschlossen, bei dem du dir heute nicht sicher bist, ob er wirklich zu 100% passt. Ich biete dir ein professionelles Gutachten dieses Vertrages an. In dieser Analyse erfährst du, ob die wichtigsten Bausteine enthalten sind und welche Fallstricke sich womöglich in deinem Tarif verstecken. Weiterhin bekommst du einen detaillierten Preisvergleich, um sicherzustellen, dass du keinen Euro zu viel für deine Leistungen bezahlst. 

Dieses Gutachten kostet in der Regel einmalig 99,-€ (inkl. MwSt) und die ersten zehn Leser des Netzlehrer-Blogs erhalten es kostenfrei. Das gilt übrigens auch für das finanzmathematische Gutachten aus Tipp Nr. 6. Gib dafür den Gutscheincode „Netzlehrer“ an, nachdem du dir einen Termin bei mir gebucht hast und ich erlasse dir den regulären Preis von 99,-€. 

Deinen Termin kannst du dir auf meiner Buchungsseite direkt in meinem Kalender auswählen. Ich werde dir auf meiner Seite noch ein paar kurze Fragen stellen, damit ich mich genauestens auf dich vorbereiten kann und wir werden dann gemeinsam telefonisch besprechen, was zu tun ist.

Vielleicht bist du aber auch auf der Suche nach der besten Dienstunfähigkeitsversicherung oder Krankenversicherung, willst dich vor Abschluss eines Vertrages beraten lassen oder suchst einen Experten, der dich in deinen Finanzen voranbringt (weil du Tipp Nr. 2 aufmerksam gelesen hast 😉 ). Dann hast auch du die Möglichkeit, dein Strategie-Gespräch auf meiner Website zu buchen, in dem wir herausfinden, ob und wie ich dir genau weiterhelfen kann. 

Buch dir also gleich deinen Termin unter: www.bastianbaeuml.de

Ich freue mich drauf dich kennenzulernen, danke fürs Lesen und bis dann! 

Dein Lehrerprofi – Bastian Bäuml 




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