Bob Blume
"(…) eine Axt für das gefrorene Meer in uns."

Mein Blog, Angela Merkel und eine #blogparade

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Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde: Aber es gibt etwas, das unsere Bundeskanzlerin und ich gemeinsam haben. Genau wie ihre im letzten Jahr geäußertes #Neuland (der Hashtag sorgte für eine lebhafte Diskussion in der Twittergemeinde) war die Bloggergemeinde und die Möglichkeiten der virtuellen Verknüpfung, die vor allem Twitter bietet, für mich eine ferne Insel.

Ich hatte zwar schon für meinen Blog geschrieben, aber die Texte blieben einsam auf Facebook, das ein paar Leser bescherte. Aber das war nicht alles. Ich war wohl zu viel damit beschäftigt, meine eigenen Sachen zu sehen, dass ich nicht über den Tellerrand hinausschaute. Jetzt gerade fühle ich mich wie in einem wunderbaren Dschungel, der alle möglichen Ideen, Ansichten und wundervolle Beobachtungsmöglichkeiten preisgibt.

Nachdem das Theater Heilbronn zu einer Blogparade aufgerufen hatte (dabei schreiben viele verschiedene Menschen zu einem Thema – ganz wie sie möchten und was für einen Stil sie haben –  war ich gefesselt, zumal das Theater einige Blogger zu einer Premiere einlud. Über diese Möglichkeit der Verknüpfung zeigen sich erst die vielen Möglichkeiten, die soziale Netze auf diesem Gebiet ermöglichen. Es gibt hervorragende Bücherrezensionen, von Bloggern geschriebene Theaterrezensionen, Blogs über die neuesten Filme, literarische Blogs oder auch jene beeindruckende Blogs, in denen Erfahrungen zu jedem möglichen Bereich ausgetauscht werden (der Blog des Lehrers Herr Mess ließ mich zunächst besonders stark im #Neuland sein, danke an dieser Stelle).

Insofern versuche ich gerade, den Schritt von Angela Merkel zu einem wenigstens etwas vernetztem Bürger zu machen. Das, was die meisten guten Blogs machen, zeigt ja nicht nur, dass ein paar Menschen ihre Gedanken nicht beisammen haben und sie unbedingt aufschreiben müssen. Das ist es, was die Bloggergemeinschaft von Angela Merkel unterscheidet. Es wird nicht in eine Richtung gezeigt, die alle aus der selben Perspektive betrachten, sondern es bilden sich ganz eigene, unterschiedliche Blickwinkel (bei einer #blogparare zum Thema Kreativität, geht es von Definitionen bis zu Gedichten, in einer anderen über die Kommunikation mit den Neuen Medien – von der Firma bis in die Schule).

Vielleicht ist es naiv und wieder einmal ein Beispiel für meine Unerfahrenheit in Sachen #Neuland, aber aufgrund dieses gerade in den letzten Monaten gewonnen Enthusiasmus, würde ich gerne eine #blogparade zum Thema

Der Blick des Blogs – warum ich/ wir Blogs schreiben (sollten)    veranstalten.

Die Perspektive des Textes würde ich gerne komplett offen halten. Ihr könnt ein Foto machen, ein Gedicht schreiben, einen persönlichen Bericht, Ansichten, ein Essay, Empfehlungen, Lieder (Youtube) – was auch immer euch zu diesem Thema einfällt.

Beiträge:

1. Nicole Gugger (@nicolegugger): Think of this as a window
Nicole Gugger nimmt die Blogparade zum Anlass, ihren neuen Blog vorzustellen. Klasse!

2. Stefanie Marquetant (@im_farbenrausch): Vorsicht Spiritualität
Der Blog als Möglichkeit, Erfahrungen und Erkenntnisse durch Meditation zu teilen.

3. Manuel Kaufmann: Frisch aus dem Ei gepellt.
Spannende Geschichten aus dem Unternehmen

4. Thomas Michl: Warum ich blogge
Vom Austausch über soziale Plattformen zum eigenen Blog

5. Klaus-P. Baumgardt: Warum ich schreibe
Blogs zwischen Austauschmöglichkeiten und Neo-Narzissmus

Goutierung: Ich kann mir als Anfänger nicht heraus nehmen, zu beurteilen, welches das gelungenste Werk ist, deshalb wäre es super, wenn wir einfach Twitter entscheiden lassen. Die Anzahl der Favoriten ergibt den Gewinner, allerdings…

gibt es (erstmal) nichts zu gewinnen außer ein hoffentlich interessiertes Publikum und die Chance, sich innerhalb der Blogs zu vernetzen. Gegenseitige Kommentare helfen sehr weiter, und ich denke jeder (nicht bekannte) Blogger weiß, wie selten die Menschen Kommentare schreiben (außer in Ausnahmen oder eben bei einer guten Vernetzung).

Wenn ihr einen Artikel schreibt, dann twittert ihn über @legereaude und die beiden Hashtags #blogparade #blogwinkel

Sobald die ersten Texte erscheinen, werde ich sie an dieser Stelle öffentlich machen und so schnell es geht weiterempfehlen.

Die #blogparade endet am 28.02.2014

Ich bin sehr gespannt, ob und wie alles funktioniert. Ich hoffe, die Idee gefällt.

 

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Bloggende Lehrer und andere Kuriositäten

Heute in der Schule musste ich doch mal nachfragen. In den letzten Tagen war mir aufgefallen, dass einige Schüler verschwörerisch grinsten oder leise flüsterten. Gut, das ist nichts Besonderes. Es kann auch daran liegen, dass man einen lustigen Pullover anhat oder einen falschen Satz gesagt hat. Was auch immer. Dieses Mal war es aber etwas anderes. Einige Schülerinnen und Schüler sind zum ersten Mal über den Blog gestolpert, der sie, gelinde gesagt, etwas verwirrte.

Was sind das überhaupt für Leute, die bloggen? Und ist ein bloggender Lehrer nicht irgendwie komisch?

Zu der ersten Frage kann man schwer eine eindeutige Antwort geben, da es so viele Blogs gibt, dass man schwer eine Übersicht bekommt. Es gibt Fashion-Blogs, in denen über Mode gesprochen wird, Spiele-Blogs, Rockmusik-Blogs und viele andere mehr. Was vielleicht alle Blogs gemeinsam haben, ist, dass dort Leute schreiben, die zwar keine Journalisten sind, aber gerne ihren Senf zu unterschiedlichen Themen loswerden wollen.

Dies ist natürlich auch bei bloggenden Lehrern der Fall, von denen es mehr gibt, als man denkt (hier der passende Artikel der Zeit). Der wohl bekannteste ist der von einer Lehrerin, die sich „Frau Freitag“ nennt, schon ein Buch veröffentlicht hat und über die Probleme und Freuden ihres Schulalltags schreibt. Auf einer Seite wie Kreidefressen.de, die von einem „Lehrer aus Bielefeld“ betrieben wird, gibt es eine lange Liste bloggender Lehrer. Auch bei diesen Blogs unterscheiden sich die Themen sehr stark.

Mein eigener Blog unterscheidet sich insofern von den gerade genannten, weil hier unterschiedliche Themen und unterschiedliche Textarten durcheinander gemischt werden. Mal gibt es eine Kurzgeschichte, mal ein Kommentar zu einer Fernsehshow oder auch völlig abgedrehte Gedichte.

Insofern ist es auch verständlich, dass ein Schüler mir sagte, man sei sich nicht sicher, ob ich die Texte, die ich schreibe, eigentlich selbst verstehen würde. Sicher bin ich mir da auch nicht. Was mich aber nicht daran hindert, aus Spaß an der Freude weiter zu schreiben.

Ob weitere Texte hinzukommen, die auch mit Schulthemen zu tun haben, hängt natürlich immer auch davon ab, ob eine Rückmeldung kommt oder eben nicht. Ich kann immer wieder nur bitten, doch auch Themen vorzuschlagen. Was wäre ein Thema, das man als Schüler gerne mal von einem bloggenden Lehrer lesen würde?

Ansonsten kann ich nur sagen: Der Blog ist öffentlich und man kann mir auch in der Realität gerne eine Frage dazu stellen. Wenn ihr diesen Text gelesen und Lust habt, fangt doch gleich damit an.

P.S. Die Gründe, warum ich kein Facebook-Profil habe, finden sich hier.

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Warum ich schreibe

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, warum ich eigentlich schreibe. Die Frage lässt sich einfach beantworten: Weil es mir Spaß macht.

So wie andere Leute gerne Fußball spielen, Ski fahren oder selber lesen hatte ich schon immer Spaß daran, selbst Texte zu verfassen und mit Wörtern herum zu spielen.

Aus diesem Grund sind die Texte auch so verschieden. Ich habe weder einen „Masterplan“ noch eine genaue Liste, die ich abarbeite.

Vielmehr kommen und gehen die Themen so, wie ich gerade Lust darauf habe. Man muss sich zugegebener Maßen darauf einstellen, da manche Texte ernst zu nehmen sind und manche eher mit einer gehörigen Prise Ironie versehen sind. Wenn man sich die Zeit zum Lesen nimmt, wird einem aber schnell klar, was ernst gemeint ist und was nicht.

Und falls dann doch noch etwas nicht passt oder kritisiert werden sollte, bitte ich jeden Leser, doch ein Feedback hier zu lassen, so dass ich darüber nachdenken und auch antworten kann.

Grüße an alle Leser und viel Spaß weiterhin.

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Ein Bisley anders – jetzt auch als Autor

Jeder Mensch braucht einen inneren Schweinehund – meiner heißt Sascha Bisley.

Es gibt zu viele Menschen, die gar nicht so viel Essen können, wie sie gerne kotzen würden. Sie kleben in ihrer selbstgebauten Fliegenfalle und gaffen das Licht an, während ihnen die Soße an den aufgespritzten Lippen herunterläuft. Man könnte glatt meinen, dass es nur noch Bushido gibt, über den man sich aufregen möchte. Gott sei Dank gibt es noch Sascha Bisley.

Mir ist es ein Gräuel erbärmliche Lobpreisungen auszustoßen, aber bei Bisley geht es nicht anders. Ich würde, könnte ich, seine Worte benutzen, aber ich fürchte doch die Konsequenzen dieser Offenheit.

Und da sind wir beim Thema. Bisley kann gar nicht anders, als die Dinge, die um ihn herum schief laufen, auszusprechen. Und dann auch noch pointiert und obszön. Die Inkarnation der trockenen Schimpftirade, die Fleischwerdung des überspitzten Mittelfingers, die Rache für Angela Merkel – und nicht zuletzt mein innerer Schweinehund.

Danke, dass du meine Zensur überwindest…

Wenn ihr auch mal wieder nicht so viel essen könnt, wie ihr gerne k****, guckt doch mal bei diesem Schweinehund vorbei. (Die Erfolgsfans können es auch einfach wegen des TAZ-Artikels machen…) Also, angucken!

Update: Es könnte sein, dass ihr bald ein Buch des Schweinehundes in der Hand haltet. Nicht lange fackeln, kaufen, lesen – und Lobpreisungen ausstoßen.

https://www.facebook.com/sascha.bisley

Das ist ein Befehl!

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Nahtoderfahrung

Schon den Gedanken zu fassen, stellt eine unüberbrückbare Hürde dar, eine riesige Mauer, an deren oberer Kante frisch geschliffener Stacheldraht im Mondschein blitzt.

Die Schweißperlen auf der Stirn laufen zu einem Rinnsal zusammen, der sich zwischen den Augenbrauen sammelt und in dicken Tropfen über die Nase quillt. Die Situation scheint so ausweglos, dass die ausgetrockneten Augenhöhlen anheben, Tränen zu ergießen, doch selbst dafür fehlt die Kraft.

Der Versuch, seine noch bewegliche Hand aus der misslichen Lage zu hieven, misslingt grandios. Das plötzliche Abrutschen des Handballens erzeugt kurzweilig Todesangst. Der zitternde Leib sehnt sich danach, dass es vorbei wäre, dass der letzte Schritt gegangen werden würde, dass sich doch ein starker Mittelpunkt fände, aus dem heraus die pure Gewalt herausschießen und den umschließenden Körper aus der unwürdigen Lage befreien könnte.

Die Luft entweicht in langsamen Stößen dem trockenen Mund. Sie bleibt an den spröden Lippen hängen und erzeugt einen zischenden Laut. Es klingt, als kämpfe ein Tier mit dem Leben.

Aber das hier ist ein Mensch. Zumindest war es ein Mensch. Die Lage hatte ihn dazu gebracht, seine Hoffnungen ad acta zu legen und sich mit der Situation anzufreunden. Die Augen fokussieren die Decke, die schwach von einem Lichtstrahl beleuchtet wird. Wo er herkommt, ist nicht mehr zu erkennen.

Doch plötzlich trifft ihn ein Hoffnungsschimmer. Klein, aber doch erkennbar, wie ein einzelner Stern in einer tiefschwarzen Nacht. Der Gedanke überspringt die Hürde, der schwere Körper erbebt und die Oberfläche erschüttert.

 

Dann steigt Bernd vom Sofa auf und geht ins Bett. Er hasst Montage.

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Danke Facebook

Nun sind es acht Jahre, seitdem ich auf Facebook bin und es ist an der Zeit, danke zu sagen.

Danke für Hans Sarpei, den Erfinder von Dir.

Danke dafür, dass ich endlich allen meinen Freunden alles zur gleichen Zeit sagen kann (Damals war ich regelmäßig wegen Ohrenschäden von Telefonaten im Krankenhaus).

Danke dafür, dass ich mich endlich nicht mehr mit Bergen von Papierbriefen herumschlagen muss, die ich nun endlich als Relikt meiner Jugend im Schrank verbannen kann.

Danke dafür, dass ich jetzt immer weiß, wo alle sind. Das hat mich schon immer interessiert (damals schickte ich Briefe, in denen ich regelmäßig fragte: „Ja, Mensch, wo bist du denn gerade.“ Ich erhielt immer Antworten, die nie stimmten und verlor viele Freunde, die ich der Lüge bezichtigte).

Danke dafür, dass ich immer sehen kann, wer mich und das, was ich sage, gerade mag.

Generell danke für den weißen Daumen, der mir ein wohliges und warmes Gefühl gibt, immer wenn ihn einer für mich betätigt.

Danke dafür, dass ich wegen deiner ständigen Präsenz nicht mehr mit lästigen Büchern beschäftigen muss.

Danke dafür, dass ich die verunstalteten und alten Gesichter meiner Freunde nur noch im genau richtigen Winkel ansehen darf und nicht mehr in ihrer schrecklichen Realität (Was habe ich früher gelitten, wenn ich ihnen aufgrund völlig überalterter Zwänge zum tatsächlichen Treffen ins Gesicht schauen musste).

Danke für die Werbung, die genau auf mich zugeschnitten ist (Endlich weiß ich, was das Richtige für mich ist; danke deshalb auch an die Gitarre mit Eric Clapton Autogramm).

Danke dafür, dass ich immer über dumme, schlecht singende und peinliche Menschen der ganzen Welt informiert bin (das ersetzt meinen Spiegel und meine Neigung, aus dem Fenster zu schauen).

Danke für die niedlichen Tiervideos.

Danke für lustige Zeichnungen von Strichmännchen.

Danke dafür, dass du durch schlaue Algorithmen verhinderst, dass die Menschen dich verlassen.

Danke dafür, dass du die NPD-Seite bestehen lässt, und so einen demokratischen Austausch aller Mittelbartträger sorgst.

Danke für deine Aktien.

Danke für all die Nächstenliebe, die du kreierst.

Danke für die Schamesröte in meinem Gesicht.

Danke für die gesparten Kerzen auf meiner Torte.

Danke für das Fest der Liebe.

Danke für Jesus.

Danke für Gott.

Danke! Danke! Danke!

 

 

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Entschuldigungen, seine Zeit mit Facebook zu verbringen…

…und was sie wirklich bedeuten.

 

Solange bin ich gar nicht drin… …wenn man bedenkt, dass ich Freunde habe, die noch viel länger drin sind als ich.
Außerdem ist es höchstens eine halbe Stunde… …in Hundejahren.
Mein Profil bedeutet mir nicht viel… …die 1000 Fotos haben alle andere hochgeladen.
Ich nutze Facebook vor allem für Diskussionen… …in denen ich dann mindestens einen Satz schreibe – das ja doch schon mal was.
So bleibe ich mit meinen Freunden in Kontakt… …die ich jetzt eigentlich aber auch weniger sehe, weil wir ja meistens auf Facebook sind.
Man kann sich ja auch weiterbilden… …wenn man lustige Tierfotos und unterirdische Witze als Bildung sieht.
Mein Profil ist mir nicht so wichtig… …so dass ich mein Profilfoto nur alle drei Tage und meinen Status nur alle 10 Minuten erneuere.
Die Likes sind mir sogar total egal… …auch wenn ich unter 25 den Tränen nahe bin.
Ich glaube nicht, dass ich abhängig bin… …denn eigentlich weiß ich es.
Ich muss jetzt los, Hausaufgaben machen… …bzw. deren Fehlen mit meinen Klassenkameraden absprechen.

 

Anmerkung des Autors: wenn du es geschafft hast, diesen Text zu lesen, ist dein Leseverhalten noch nicht offiziell „verkommentiert“. Herzlichen Glückwunsch dazu. Ich selbst habe nun natürlich keine Zeit mehr da ich, nun, Sie können es sich vorstellen.

Fallen euch noch andere Entschuldigungen ein, und was diese dann bedeuten? Her damit in die Kommentarleiste, wenn Zeit genug bleibt, bis Facebook euch mit der nächsten wichtigen Neuigkeit wichtigen Neuigkeit in seine weißen Daumen schraubt. Oder der dicke Twittervogel…

 

Und, ach ja, bitte liked diese Seite. Obwohl meine Likes mir natürlich total egal sind;)

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Off Day

(Die deutsche Beschreibung findet sich als zu vergrößernde Bilddatei unter dem Englischen Text)

Go to the official song!
Deutscher Off Facebook Song: Ich logg mich aus

This is a joint venture.

(Klick on image to enlarge)

Every one of us uses Facebook at least once a day. Don’t get us wrong; we enjoy sharing our thoughts with people we value, linking up with old friends, sharing pictures of what we’re up to – often across continents. Almost everybody who has participated in setting this up has already found something specific – big or small – that they want do: just take a look at the picture.

This isn’t a boycott.

The idea is to do something you’ve always wanted to do or haven’t done in a while.

Instead of using Facebook, let’s do it!

On September the 1st (Go to group)

 (Picture taken with Hipstamatic and my iPhone)

There have been attempts to get people off Facebook before, but what for? If those using it are happy to use the opportunities just mentioned and many more, why should we get of it?

At the same time though… how would it be if everyone spent one day off Facebook (yes, the mobile version is meant as well ;-)) and planned to do something memorable, outrageous, unique, chilled-out or just plain silly? This might be with people they’d normally be interacting with on Facebook, or it could be a chance to meet other users, locally or in a more unusual location.

We would like to encourage a day when sharing ideas and suggestions goes beyond the borders of cyberspace.

And then we can return to share those experiences.

Our idea is to invite YOU to share your ideas for a Facebook-free day with us and everybody else participating – we have until the 1st of September to do this.

We eagerly await your ideas, be they trivial, thoughtful, funny – who knows where this could lead?

After the 1st of September, we will try to collect the best pictures,

(Picture taken with Hipstamatic and my iPhone)

videos and stories created during this day. What we want to achieve is a day off  that includes the opportunity to share it on Facebook.

Let’s all try to make this a memorable day – one without Facebook and with our friends.

Join the first global “Off  Day”.

Go to Group: Off  Day

Main Page: Bob Blume

Zeitungsartikel: Chilli – das Freiburger Stadtmagazin

Participants:

Bob Blume (teacher and blogger): Idea and management
www.bobblume.de
Twitter: @BlumeBob
info@bobblume.de

Thomas Clemens (IT Specialist, Photographer): Graphic Design
http://www.clemens-photography.de

Rebecca Davies (lecturer and teacher): Language consultant

http://www.bexxi.wordpress.com

www.flickr.com/photos/rebecca_bexxi
Twitter: @bexxi

Marc Hofmann (Lecturer and musician): Off Facebook Day Song
Homepage: www.siewerdenunsfinden.de
Solo: http://www.siewerdenunsfinden.de/marc-hofmann-solo/
Facebook-Solo: http://www.facebook.com/pages/Marc-Hofmann-Fanpage/243512939079201
Facebook-Band: http://www.facebook.com/pages/SIE-WERDEN-UNS-FINDEN/434331039927335

Mo Rothe (Law student): Creative Design/ Communication/ productive Critic

Laurids Düllmann (System administration): Administration/ Web-based solution

Nele Blume (nursery school teacher and photographer): Ideas provider and productive Critic
http://www.flickr.com/photos/neleblume/

Kai Woodfin (lecturer and teacher): Ideas generator and language consultant

Marcel Gießwein (Freiberuflicher Bildungsreferent): Networking
(geocoaching, schulbezogene Tagungen, Bildungsarbeit)
info@digitales-draussen.de

Arne Stratmann (Kommunikationsmanager DFL): Networking/ Communication

Christina Weiler (TA and PhD Student): Communication

Clara Terrell (Musician and blogger): Communication

http://tiedaroundthewaste.blogspot.de/

Nicolai Hoch (Student, Singer and guitarist) Communication

http://www.facebook.com/nicolai.hoch

http://www.thesaid.de/band.htm

Hannah Mia Blume (Student): Translation and Communication

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My personal reasons for starting the event Off Day

This is an answer to all the people who ask me why I started this whole thing and what my goal is.

First of all. It is a joint venture. After my Dad and I – he, who has always been my hardest critic – came up with the idea, I created a concept and asked people of very different professions if they would be interested to join the event and participate in it. (You can see what we were and are responsible for just below the event description).

Before we came up with the idea I wanted to drop out completely. I wrote a deciphered essay, in which people could find out that I wanted them to write me a real letter. The others, that’s what I said, are not my real friends anyway.

But stop! Here was the mistake. Everybody knows that not all Facebook friends are real friends. So why tell people that they are not?

I always had the feeling that Facebook at the same time as it is offering great opportunities it makes people search for random new stuff that is just worth one “like”. Instead of doing something great, it is merely done for the click. So, the idea was not to get people off Facebook, to boycott it and drop out but to raise an awareness that meeting friends or doing something extraordinary is always better than to just remain in the virtual context.

What is my personal goal? Well, when we really succeed in getting thousands of people joining this event, we will share a day on which everybody can not only make something great, boring ;-), fantastic and so on, but also the others, perfect strangers, afterwards will have the chance to see what the others did on this day. This would make my day ;-)

At the moment people have not yet started to suggest what they want to do. It would be amazing if people would come up with ideas the others can “like” or comment on.

What will I be doing? Honestly, I don’t know yet. As soon as I know I will tell, promise.

The whole team is very excited about what is going to happen and whether the event is going to get viral. We don’t know.

It is, however, already a great thing to share this opportunity with now almost a thousand people.

Greetings to everybody.

Bob

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Twitter – demokratisch-virtuelle Paranoia: eine Kurzanalyse




Es ist ja nicht so, dass nicht schon tausendfach über Twitter geschrieben wurde. All das lasse ich getrost beiseite. Ich schreibe als Noob, also als jemand, der eigentlich keinen Plan von gar nichts hat, der wohl der Zeit hinterher hinkte und das Medium gerade erst entdeckt. Das hat aber auch seine Vorteile.

Paranoia, die oftmals durch schizophrene Geisteszustände verursacht wird, ist oftmals ein Zustand, in dem sich Leute verfolgt fühlen: von Menschen, die sie verehren oder die ihnen böses wollen.

Seit kurzem werde auch ich verfolgt; allerdings: ich habe es mir ausgewählt. Alle 126 Follower (eine ungemein kleine Zahl) sind Leute, die mir folgen, also quasi hinterher gehen und sich anschauen, welche kleinen Zettelchen ich beim gehen verliere. Und wenn sie die Zettelchen gut finden, dann schicken sie sie weiter, an die, die ihnen hinterher gehen.

Alle Folgenden – Follower – in der Sprache der Twitterer, haben natürlich dasselbe „Problem“. Auch sie sind gefangen in ihrer virtuellen Paranoia. Die Frage, die bleibt, und die sich nicht so einfach erklären lässt, ist, warum will man eigentlich verfolgt werden? Bzw. was zeichnet die Menschen aus, die von hunderten oder tausenden gefolgt werden, oder die, die zwar um Hilfe schreien, aber eigentlich nur ignoriert werden?

Das tolle an Twitter ist: es ist nicht nur paranoid, sondern auch demokratisch. Das bedeutet, dass nicht nur Menschen, die in der realen Welt aus welchen Gründen auch immer schon populär sind, verfolgt werden, sondern dass jeder, wirklich jeder, sein virtuelles Gefolge kreieren kann. Das passiert durch die verschiedensten Strategien. Die einfachste ist die, das zu benutzen, was man schon mitbringt. So werden die Schönheiten der Twitter-Landschaft schnell zu verfolgten Role-Models einer Community, die ein jedes Wort der Ikone auf die Goldwaage legt. Was diese nicht-reale Zuneigung bringt, sei dahingestellt, da die Schönheiten mehr als nur einmal am Tag darüber zetern, dass sie nun zwar verfolgt werden, aber trotzdem „irgendwie unglücklich“ sind.

Dann gibt es noch die anderen; vielleicht haben sie nicht so viel Zeit mit dem Fotoapparat, aber mehr mit dem Wort verbracht. Sie werden verfolgt, weil ihre ungemeine Lebensweisheit sich in jedem ihrer kurzen Zwittscherer zeigt. Oder zeigen soll; denn: der Trick ist ja, dass man nur so viele ansprechen kann, wie einen entweder verstehen oder bewundern können. So bauen sich Inseln auf, um die Hauptzwischerer, die versuchen, ihre Inseln zu vergrößern, indem sie so laut zwitschern, dass die virtuell-paranoiden Demokraten der anderen Inseln mit ihrem kleinen Boot auf ihre Insel fahren, anstatt bei den anderen großen Vögeln zu verharren.

Und dann? Eigentlich nichts. Das fantastische dieser Gemeinde ist ja, dass jede Idee, die einem Geist entspringt, jetzt, sofort, gleich, unmittelbar weitergeleitet und von den anderen für gut – oder eben nicht gut erklärt wird.

Und nun muss ich mich bekennen: ich bin ein kleiner, demokratisch-virtueller paranoider Vogel auf der Suche nach Futter. Und wie bekomme ich das? Nun, dass kann alleine ein Text wie dieser zeigen.

Er wird entweder erwähnt – oder eben nicht. Ich kann nur hoffen, dass ich nicht in der Wüste sähe…

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