In Klausuren bei Interpretationsaufsätzen unbedingt zu beachten!

Es gibt einige Dinge, die lohnen sich zu wiederholen. Unter anderem sind das jene Elemente, die man bei Interpretationsaufsätzen in der Oberstufe und im Abitur auf jeden Fall integrieren muss und zu beachten hat. Für diejenigen, die das eine oder andere verlegt oder vergessen haben, hier nochmals die wichtigsten Aspekte.

  • Einleitung mit Basissatz (Autor, Titel, Thema) und Hinführung zum Thema
  • Hinführung zur Textstelle
  • Einordnung der Textstelle (knapp, keine Nacherzählung, die Korrigierenden kennen das Werk bestens!)
  • Präsens ist das Tempus einer Interpretation wie auch einer Zusammenfassung, Skizzierung, Darstellung (Präteritum, Plusquamperfekt nicht akzeptabel)
  • Fachtermini verwenden (poetische, rhetorische, grammatikalische)
  • Verständnis für Kontextuierung zeigen
  • Gründliche Textanalyse unter Einbeziehung der erzählerischen und sprachlichen Gestaltung
  • Zitate sinnvoll in die eigenen Überlegungen einbeziehen
  • Richtig zitieren (Seiten- und Zeilenangaben in Klammern)
  • Figurencharakterisierung/Untersuchung des Kommunikationsverhaltens, Beziehung der Figuren
  • Erzählform (Ich-Erzählung, Er-/Sie-Erzählung)
  • Erzählperspektive:
  • Erzählverhalten (auktoriales, personales, neutrales Erzählverhalten)
  • Deutung und Wirkung der Erzählweise
  • Wechsel von Innensicht und Außensicht
  • Deutung des Titels
  • Schauplätze
  • Stilmittelanalyse (Wiederholungen, Anaphern, Ellipsen, Metaphern, Inversionen, Parataxe, Hypotaxe…)
  • Inhaltliche, sprachliche und formale Ergebnisse miteinander verknüpfen!
  • Aufbau und innere Logik, „roter Faden“ erkennbar, optische Strukturierung
  • Stil
  • Gehobene Sprache
  • Einhaltung der Normen der Sprachrichtigkeit
  • Korrekte Zitierweise
  • Einheitliche Verwendung des Präsens bzw. des Perfekts
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2 Kommentare zu In Klausuren bei Interpretationsaufsätzen unbedingt zu beachten!

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