ANALYSE: er ideale Frauenkörper

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Weibliches Schönheitsideal der Hochrenaissance La Velata von Raffael (1516), Wikipedia.

Aussehen ist mal mehr wichtig, mal weniger. Würde man die Wichtigkeit des Aussehens in einer graphischen Kurve anzeigen, würde diese wohl ab der Pubertät sprunghaft ansteigen und dann bis in die 40er nach und nach abflachen. Was nicht heißt, dass sich Frauen oder Männer nicht mehr um ihr Aussehen scheren. Aber es wird zunehmend unwichtiger.

In einer Zeit, in der sich auch viele Jugendliche über die Likes (Facebook), Herzen (Instagram), Favoriten (Twitter) und andere Bewertungen definieren, ist ein gerade im Internet kursierendes Video eine schöne Erinnerung daran, dass auch das, was gerade in der Gesellschaft als Ideal gilt, sich schon immer über die Zeit verändert hat. Es ist traurig zu sehen, dass manche Kommentatoren auf Youtube das nicht verstehen.

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Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Leute, die auf das Richtige hinweisen.

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Jeder Mensch sollte sich daran erinnern, dass das, was „die Gesellschaft“, „die Mode“ oder „die Medien“ – mit ihren „Bachelors“, „Top Models“ und „Victoria Sectret Beauties“ immer nur eine zeitweilige Vorstellung davon sind, was gerade hip ist.

Deshalb werde ich nun in einer pathetischen Schlusspointe Christina Aguilera zitieren und sagen: Du bist schön, egal was du tust (und man möchte anschließen: Und wie du aussiehst oder dich kleidest).

Keiner hat das Recht, etwas anderes zu behaupten.

 

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