Vodafone-Kündigung

Noch eineinhalb Jahre, dann spreche ich im Präteritum von diesem Unternehmen. Wie schön es wird, nicht mehr am Telefon zu sein. Nicht mehr im Laden mit den netten Menschen sprechen zu müssen. Und schließlich: Geld zurückzubekommen, dass mir gestohlen wurde. Nach etwa 10 Stunden am Telefon, in der ich um „Kulanz“ bat, bettelte flehte, doch in einen sogenannten „Rahmenvertrag“ zu kommen, von dem ich zuvor nicht wusste, dass es ihn gibt, hat man nun davon abgesehen. Klar, gibt ja auch weniger Geld. 

Hier das Schreiben in seiner poetischen Breite:

Sehr geehrte Damen und Herren,

obwohl ich nun seit nunmehr 14 Jahren Kunde bei Vodafone bin, möchte ich meinen Vertrag zum nächsten möglichen Termin (15.04.2016) kündigen.

Nachdem mir verweigert wurde, aus Kulanz in einen Rahmenvertrag zu wechseln, von dessen Existenz ich bis dato nichts wusste, fällt es mir sehr leicht, diesen Schritt zu unternehmen.

Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob dem Unternehmen klar ist, dass auch wenn ein Wechsel in einen anderen Tarif zunächst weniger Geld einnehmen würde, die Länge der Zeit, die ich in einem Rahmenvertrag bis zu meinem Tod verbracht hätte, und mein persönlicher Zuspruch bei Freunden und Kollegen einen Ausgleich geschaffen hätten.

Meinen Festnetzvertrag werde ich selbstverständlich in einem separaten Schreiben kündigen.

Ich hoffe, dass das Unternehmen noch eine wundervolle Zukunft mit der Vorenthaltung von besser gestellten Tarifen hat und verbleibe hochachtungsvoll

und mit freundlichen Grüßen

Bob Blume

P.S. Bitte senden Sie mir eine Bestätigung zu. Vielen Dank.

 

Neben der Änderung meiner E-Mail-Signatur, die freundlich darauf hinweisen wird, sich den Telefon-Anbieter, den man wählt, genau anzuschauen, kann ich nur hoffen, dass dieses Unternehmen reicher und reicher wird. Denn so soll es sein. 

 

Dieser Beitrag wurde unter B-Logbuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.