KRITIK: Vodafone-Support oder: Bitte Geld hier lassen

Nein, als Vodafone-Kunde hat man keinen Spaß. Natürlich hat man generell als Kunde großer Telefondienstleister nicht besonders viel davon, aber Vodafone schießt den Vogel immer wieder ab. Ob man nun mit der Hotline redet oder seinen neuen Vertrag bekommt: Die Unverschämtheiten sind eigentlich überall gleich. Oder sollte es in einem Laden, in den man geht und freundlich nach etwas bittet, anders sein.

Berater: Was kann ich für sie tun?

Ich: Das neue Telefon nimmt die Sim nicht an. Könnten Sie mir helfen?

Berater: Ist es bei uns gekauft?

Ich: Nein, aber das davor war bei Ihnen gekauft. Vor 5 Monaten.

Berater: Und dann haben Sie wieder eins gekauft?

Ich: Ja, ist gerade aus Asien gekommen.

Berater: Ah, vergünstigt.

Ich: Nein, nicht vergünstigt. Von Apple.

Berater: Na dann schauen wir mal.

Ich: Danke.

Berater: Hier geht es. Liegt am Gerät.

Ich: Und was kann ich da jetzt machen?

Berater: Anrufen.

Ich: Wo?

Berater: Bei Apple.

Ich: Ok. Danke.

Berater: Wie viel haben Sie denn bezahlt?

Ich: Soundsoviel.

Berater: Aha.

Ich: Wieso?

Berater: Haben Sie eine Versicherung?

Ich: Ja, von Apple.

Berater: Sind Sie sich sicher?

Ich: Ja, ich habe sie gekauft.

Berater: Sie brauchen vielleicht noch eine (Ich verschweige mal, dass diese Versicherung Sie jeden Monat 8 Euro kosten wird und voller Klauseln wie „bis zu“ und „im Fall, dass…“ ist).

Ich: Danke, aber mir ist bisher noch nie ein Telefon hingefallen. Und ich nutze Mobiltelefone schon über 15 Jahre.

Berater: Irgendwann ist immer das erste Mal.

Ich: Geben Sie es mir, ich überlege es mir.

Berater: Wie bitte?

Ich: Egal. Danke. Tschüss.

 

Vodafone ist ein Dienstleister. Es leistet einen Dienst. Ich bin Kunde und erwarte, dass dieser Dienst geleistet wird, wenn er nicht funktioniert. Ohne, ich wiederhole, ohne, dass mir jedes Mal etwas Anderes oder Neues verkauft werden soll.

 

Aber vielleicht bin ich auch einfach altmodisch.

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