Florian Meimbergs ausgezeichneten Kurz(kurz-)Geschichten bieten einen unterhaltsamen Einstieg in die Textbeschreibung von Prosa.

Dabei ist vor allem die krasse Verkürzung auf die bei Twitter 140  zugelassenen Zeichen(seit dem Jahr 2017 auf 280 erweitert), die die Schüler darüber nachdenken lassen, wie Informationen, Höhepunkte und Überraschungseffekte als Subtext entstehen können. Vor allem das Erfassen eines allgemeinen, abstrakten Themas, wird so gezielt geschult.

Beispielfragen für ausgewählte Kurzgeschichten:

Was ist das Thema?
Was erfährt man über die Personen?
Was ist der Höhepunkt?
Wodurch wird der Höhepunkt erzeugt?

Vor allem die letzte Frage führt zu der weiterführenden Thematik sprachlicher und dramaturgischer Ausgestaltung, wie wir sie auch in „normalen“ Kurzgeschichten kennen und lehren.

Und für alle Schüler: Dieses kleine Büchlein lohnt sich wirklich, es sind lustige, anregende Geschichten. Und alle so kurz, dass sie nach einer Sekunde lesen fertig sind. Wann hat man das schon?

Unterrichtsbezug

Im Unterricht zeigte sich, dass Schüler*innen nicht nur die Kürzestgeschichten nachvollziehen, sondern selbst welche herstellen konnten. Bei genügend Zeit entstanden zu Ergebnisse, die über einen handlungs- und produktionsorientierten Zugang Literatur über ganz andere Wege gestalten und reflektieren lassen konnten.

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