LITERATUR: Berg und…

 Für einen akkuraten Gebrauch legen Sie sich bitte beim Lesen aufs Ohr.

Ich
Gehe
Etwas zu
Langsam, aber
Obwohl ich das weiß,
kann ich gerade nicht schneller
Irgendwas scheint mich aufzuhalten
Aber ich finde nicht heraus, was es ist.
Am Anfang hatte ich noch gute Ideen, war
Frisch und fröhlich und stürmte voran, doch
Selbst in diesem Moment scheine ich nun, da sich
Meine Schuhe an den riesigen Anstieg gewöhnt haben
Völlig aufgelöst zu sein in einem Meer aus Anstrengung
Anspannung und ganz viel Stress, so dass man das Gefühl
Hat, dass eigentlich nichts mehr schlimmer werden kann und es
Nichts mehr gibt, das einem je wieder halt gibt, je wieder eine Chance
Bietet. Doch genau dann, wenn dieser Gedanke gedacht wurde
Merkt man, dass die Anspannung und der ganze Stress sich
Langsam wieder löst, als wenn die Anstrengung, das noch
Da war, sich innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen
In Luft ausgelöst hat und der Anstieg, plötzlich nur noch
Ein Abstieg ist, bei dem man sich nur noch von diesen
Momenten tragen lassen muss, die man dort unten
Vermutet. Alles erscheint wieder frisch und froh
Und man hat wieder diese Ideen, die einen
Herausfinden lassen, was man wollte.
Nichts scheint mehr aufzuhalten
Man wird wieder schneller
Weil wir wissen, dass
Etwas Einfaches da
Ist und wir
Gehen zu
Uns

Obwohl Sie sich doch nicht aufs Ohr gelegt haben wünsche ich doch, dass es Ihnen gefallen hat.  
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