13 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrter Herr Hofmann,
    wir haben Ihren Text „Die Jugend von heute zieht sich scheiße an“ im Deutschunterricht in Klasse 9 behandelt. Aus der Schülerperspektive sehen wir einige Ihrer Thesen anders, als Sie aus der Perspektive eines Erwachsenen. Deshalb möchten wir uns speziell auf eine Ihrer Thesen beziehen, der wir besonders widersprechen.
    Wir sind der Meinung, dass sich die Wenigsten wie ihre amerikanischen Vorbilder anziehen, da einige den Kleidungsstil ihres Idols für unangebracht halten. Obwohl Miley Cyrus für einige junge Menschen als Vorbild gilt, sieht man sehr wenige mit ihrem aufreizenden und freizügigen Stil in der Gesellschaft auftreten.
    Daraus folgt, dass es nach Ihrer Hyperbel weniger „modische Amokläufer“ gibt. Dies heißt, dass es weinger junge Leute gibt, die sich nicht angemessen kleiden können.
    Schlussfolgernd lässt sich daraus entnehmen, dass sich Ihre These der Vorbilder und deren Kleidungsstil nicht auf alle Jugendlichen bezieht. Außerdem liegt es im Auge des Betrachters, was man als schön ansieht und was nicht.

  2. Im Text von Marc Hofmann ist zu spüren, wie empört und genervt der Autor von den aktuellen Kleidungsgewohnheiten ist. Seiner Wut verleiht er über Übertreibungen und umgangssprachliche und teilweise sehr bildliche Wortwahl Ausdruck, er spricht zum Beispiel von „modischen Amokläufern“. Letzteres finde ich häufig sehr zutreffend, da man immer wieder Leuten begegnet, die z.B. ihre Armut anhand von besonders auffälliger Kleidung zu überdecken versuchen oder auch ihre Unabhängigkeit von der restlichen Gesellschaft deutlicher zum Ausdruck bringen wollen.
    Dies unterlegt natürlich die Aussage, dass es heutzutage junge Leute gibt, die sich nicht gut kleiden können und keinen Geschmack haben.
    In Zeile 24 schreibt Marc Hofmann, dass er sich das Fach Stilkunde wünschen würde, womit er den fehlenden Stil der Jugend nochmal aufgreift. Das ist vermutlich und hoffentlich ironisch gemeint.
    Das Gleichsetzen in den Zeilen 30-32 von der Wirkung des zuvor beschriebenen Kleidungsstils und der gut gekleideten Menschen in einer Innenstadt zeigt, dass der Autor sowohl die Wirkung als auch die Bekleidung der Bewohner einer Innenstadt als ziemlich schlecht und misslungen ansieht. Dem würde ich zustimmen, da es mir persönlich oft auffällt, wie außergewöhnlich bis abgedreht sich dort die Leute kleiden. Er schließt daraus, dass viele Jugendliche die Ablehnung der Mehrheit ihres Kleidungsstil nicht einmal reflektieren.
    Was ich jedoch nicht unterstütze ist die Behauptung in Zeile 62, da ich noch nie Männer gesehen habe, die sich derartig unpassend kleiden – außer vielleicht beim Sport.
    Generell erscheint mir der Text relativ nachvollziehbar, wobei es natürlich jedem selbst überlassen ist, wie er sich anzieht. Hofmann wirkt durch seine Stellungnahme überheblich.

  3. Liebe“Fashionpolizei“,
    Ich habe ihren Text mit Empörung einige Male durchgelesen und kann ihnen mit Sicherheit versichern, dass ich in keiner Weise ihrer Meinung bin.
    Sie stellen Thesen und Behauptungen auf, die sie so verallgemeinern als würde sich jeder junge Mensch nicht modisch anziehen.
    Es stimmt zwar, dass jeder seinen eigenen Geschmack hat und dieser nicht jedem gefallen kann, aber in einem Land wie Deutschland, indem wir seit Jahrhunderten an der Gleichberechtigung arbeiten, sollten vielleicht auch sie ihre Meinung für sich behalten oder wenigstens seriös genug formulieren. Ohne rassistische und sexistische Anspielungen und offener für Neues.
    Ich bin mir sicher sie haben auch schon Outfits mit Stolz getragen, bei denen sie sich im Nachhinein denken, wie sie dies nur tun konnten. Und sie sind dann vielleicht froh, dass trotz ihrem schlechten Kombiniertalent niemand ihre Würde angezweifelt und sie trotzdem respektiert und vor allem akzeptiert hat.
    Überdenken sie ihre Ausdrucksweise nochmal, vielleicht schaffen sie es mit weniger Kraftausdrücken, zumindest einen kleinen Funken Loyalität, Toleranz oder Respekt an den Tag zu bringen.
    Nur weil ihnen Ballerinas, Chino-Hosen und Leggings nicht gefallen, erlaubt ihnen das nicht, zu behaupten, dass Mädchen, die nicht aussehen wie „Size Zero“ Models, dick sind oder ‚aus rein ästhetischen Gründen‘ keine bequemen aber enganliegenden Stoffhosen ohne Hosentaschen tragen dürfen.
    Wer weiß, vielleicht trägt ihre Traumfrau ja auch ‚vollgeschissene Strümpfe‘ aka Chino-Hosen, aber bei der Person, die sie lieben würde sie es wahrscheinlich nicht mal stören, die akzeptieren sie so, wie sie ist. Wieso also nicht alle Menschen mitsamt Modestil, Körperform, Rasse und Aussehen akzeptieren?

    Ich finde wirklich, dass sie unverschämt gegenüber vielen Menschen argumentieren, da sie die Aussagen sehr allgemein und direkt formulieren.
    Ich freue mich schon, ihren nächsten Text kritisieren zu dürfen! 🙂

  4. Sehr geehrter Herr Hoffmann,
    in ihrem Text „Die Jugend von heute zieht sich scheiße an“ wird einem schnell klar, was sie von dem Kleidungsstil nicht nur von Jugendlichen, sondern auch von einigen Erwachsenen halten.
    Ich muss, als Schühlerin der 9. Klasse, zugeben, dass es sicherlich nicht so toll wäre, einen 40-Jährigen zu sehen, der sich genau so wie sein 5-Jähriger Sohn kleidet, aber da man sowas nicht oft sieht, ist es nicht Wert sich über sowas aufzuregen.
    Die Aussage „arbeits- und perspektivlose afro-amerikanische Kriminelle“ (Z. 28) wirkt jedoch sehr rassistisch und respektlos.
    Ich stimme zu, dass es Leute gibt, die sich nicht ankleiden können und dass in den Innenstädten viele nicht gut gekleidete Menschen herum laufen, dennoch ist es nicht nötig ein Fach wie „Stilkunde“ einzuführen.
    Allgemein sind die Thesen nachvollziehbar, aber ich denke trotzdem, dass jeder sich so anziehen kann, wie er möchte und wie es ihn am besten scheint.

  5. Im Text von Marc Hoffmann kommen viele Thesen vor, die nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Ich beziehe mich aber nur auf eine davon. Es wird von ,,modischen Amokläufern“ geredet, also jungen Leuten, die sich nicht ankleiden können. Diese Meinung vertrete ich nur teilweise, denn einerseits trifft man immer wieder auf Personen, die ich manche Kleider nicht leisten können und dann gibt es die Leute, die teure, außergewöhnliche Kleidung tragen, weil sie auffallen möchten.
    Anderseits gibt es heutzutage so viele Kleidungsstücke, die manchen gefällt und anderen eben nicht. Das ist Geschmackssache. Die Kleidung, die einem gefällt, sollte jeder tragen, auch wenn es Kritik gibt, von anderen. Außerdem soll jeder auf sich selber schauen und nicht auf andere.
    Schlussfolgernd kann man sagen, dass ihre Thesen nicht nur auf Jugendliche bezogen sind, sondern es könnten genauso um Erwachsene gehen, die sich nach einem Kleidungsstil anziehen, den anderen nicht mögen.
    An jedem selbst sollte es liegen, was man für einen Geschmack hat.

  6. Lieber Herr Hoffmann,ich kann ihre Ansicht über die Mode der Jugend sehr nachvollziehen,doch sie sollten sich selbst auch fragen was die Leute,die sich so anziehen,sich dabei denken und was sie dabei fühlen.Hier ein Beispiel:Manche Menschen,die arm sind,kaufen Klamotten,die teuer aussehen,damit die anderen,die sie anschauen,denken sie können sich das leisten.Ein weiteres Beispiel sind zum Beispiel Menschen, die sich „unabhängig“anziehen,um sich von „normal“bekleideten Menschen zu distanzieren.Beispiele hierfür sind:Punks,Hippies oder Emos,…etc.Sie haben auch erwähnt,dass ältere Herren sich anziehen wie 5-Jährige,aber haben sie sich auch gefragt wieso.Ich denke,dass sie sich dadurch jünger fühlen wohlen,um somit vielleicht auch attraktiver auszusehen oder dergleichen.Dies war mein kleiner Leserbrief zu dem ganzen.

  7. Sehr geehrter Herr Ich-bin-40-und-erfahrener-Styleberater,

    wir haben ihre ausführlich beschriebene Argumentation „Die Jugend von heute zieht sich scheiße an“ vom 09.07.2012 im Deutschunterricht gelesen und behandelt.
    Ich selbst vertrete ihre Meinung bei den wenigsten Punkten und gebe ihnen bei vielen Sachen unrecht. Auch wenn ich sagen muss, dass ich mir bei ihrer etwas anderen Art von Schreibstil und der Sicht mancher „Styles“ manchmal ein Grinsen wirklich nicht verkneifen konnte.

    Im Genre Schuhe stimme ich ihnen vollkommen zu. Wenn es zum Beispiel um diese High-Tech-Turnschuhe geht, die es mittlerweile auch in blinkend gibt, wobei ich mir die Frage stelle: Wann werden diese Schuhe endlich verboten? Ich möchte hierbei nicht auf das bestimmt umstrittene Äußerliche eingehen sondern eher auf den Sinn. Ich meine Poizei- oder Krankenwagen- bzw. Feuerwehrsirenen im Privatgebrauch sind meines Wissens nach verboten und sind in diesen als stylisch und modern verkauften Turnschuhen einfach nur geschmuggelte Ware.

    Ich habe mich persönlich fast schon ein bisschen gekränkt gefühlt, als ich das mit den Karohemden gelesen habe. Ich – als großer Karohemden-Fan – vertrete die Meinung, dass Karohemden total cool aussehen können – egal ob Mann oder Frau und verbinde Karohemden auch nicht mehr mit dem „Wilden Westen“, anders als sie. Dies kann natürlich damit zusammenhängen, dass sie etwas älter sind, oder wie manch anderer sagen würde: von letzter Saison.

    Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass die Mode nie schläft und es immer neue Trends gibt. Hierbei darf natürlich jeder selbst entscheiden, wie er diese findet. Auch wenn manche absurd scheinende Kombinationen vom Graus der Augen zur Belustigung werden oder Bankenchefs ihren Anzug pflegen wie ihr eigenes Kind, bin ich der Meinung: Mode- und Stylefreiheit für jeden!

  8. Sehr geehrter Herr Hofmann,
    als wir im Deutschunterricht ihren Text „Die Jugend von heute zieht sich scheiße an“ behandelt haben, fühlte ich mich als Jugendlicher sehr angesprochen. In Ihrem Text geht es jedoch nicht nur um den Kleidungsstil von Jugendlichen, sondern auch um den der Erwachsenenwelt. Jedoch kann ich Ihnen als Schüler in einigen Punkten nicht zustimmen. Ich finde zum Beispiel, dass das Fach Stilkunde unangebracht wäre, weil dann jeder Mensch die gleiche Kleidung tragen würde, dadurch gäbe es keine Abwechslung mehr und Niemand würde sich mehr trauen das anzuziehen, was er wirklich mag. Wenn sich aber manche Jugendliche an amerikanischen Stars orientieren und deswegen oft etwas freizügiger herumlaufen, kann es schon passieren, dass eine Mehrheit der Menschen in der Innenstadt diesen Kleidungsstil ablehnt. Dann müssen Jugendliche oft mit komischen Blicken von älteren Leuten rechnen. Daraus kann man schließen, dass es in den Städten schon vorkommen kann, dass man mehr schlecht gekleidete Leute als gut gekleidete Leute entdeckt. Zuletzt kann ich sagen, dass jeder das anziehen soll was er mag, denn genau das Individuelle macht doch unsere Gesellschaft aus oder?

  9. Lieber Herr Hofman
    Ihre Meinung zu dem Kleidungsstiel anderer haben Sie in ihrem Text “Die Jugend von heute zieht sich scheise an”sehr deutlich gemacht. Teilweise kann ich Ihnen sogar zustimmen, denn ein Fan von den bekannten Hochwasser-Hosen bei 40 jährigen bin ich auch nicht. Allerdings muss ich Ihnen auch bei vielen Dingen wiedersprechen.
    Als erstens zum Beispiel, stelle ich mir die Frage,warum Sie denken, zu wissen, was stylisch ist?
    Natürlich kann es sein, dass alles, was Sie geschrieben haben nur ihre persönliche Meinung ist, da ihr Text allerdings sehr allgemein gechrieben ist, gehe ich nicht davon aus. Zu dem würde ich Ihnen raten etwas politisch korrekter zu schreiben, wenn Sie schon der Meinung sind, zu diesem Thema allwissend zu sein. Zum Beispiel haben sie an einer Stelle den Vergleich mit “arbeits- und perspektivlosen afro-amerikanischen Kriminellen” verwendet, welcher sehr schnell dieskriminierend und rasistisch wirkt. Die Art und Weise eine Hose zu tragen, ist meiner Meinung nach, weder eine Andeutung auf die Herkunft, noch auf das Niveau der Bildung. Wie heisst es so schön “ Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover”, das würden Sie auch nicht bei sich selbst wollen!
    Die Krittik an den Mädchen, die eine Leggings tragen, kann ich nicht nachvollziehen. Sie sagen, dass man mit einer bestimmten Körperfigur keine Leggings tragen sollte. Die Frage ist allerdings: wer legt fest ab welcher Figur, es nicht mehr in Ordnung ist bestimmte Kleidungstücke zu tragen? Ich bin der Meinung, dass keiner das Recht hat jemandem vor zuschreiben, was er tragen darf. Figuren die Sie schon unpassend für Leggigs finden, fand die Person selbst oder andere vielleicht vorher noch hübsch, durch solche Verurteilungen allerdings kommt es zu Teenager mit einem “Oberschenkelumpfang einer 9-jährigen” was Ihnen ja ebenfalls nicht passt, daher glaube ich auch kaum, dass Sie dafür verantwortlich sein wollen!
    Es ist also ok, den kleidungsstiel anderer, nach seiner eigenen Meinung zu kritisieren, solange man dabei niemanden diskriminiert oder angreift und legitime Günde hat.
    Bspw. bin ich vollkommen ihrer Meinung, wenn es darum geht, dass Schüler keine Gewagten Dekolletees oder viel zu kurze Hosen tragen sollten, da man in einer Schule die Lehrer respektieren sollte und somit sich auch angemessen kleiden. So wie man zu einer Hochzeit nicht mit Jogginghosen geht, aus Respekt zu dem Brautpaar.

  10. Hallo Herr Hofmann,
    ich habe heute ihren Text „Die Jugend von heute zieht sich scheiße an“ aus dem Juli 2012 gelesen und fühlte mich verpflichtet, ihnen meine Meinung dazu näherzubringen. Ich bin in einigen Punkten nicht ganz mit ihren Aussagen im Text einverstanden, was damit zusammenhängt, dass ich mich als Jugendliche direkt angesprochen fühle.
    Obwohl ich ein paar der von ihnen genannten Aspekte ebenfalls auffällig und störend finde, sollte meiner Meinung nach jeder anziehen dürfen, was er möchte, solange es für die Umgebung nicht beleidigend ist. Außerdem kleidet sich nicht nur die „Jugend von heute fürchterlich; die Mode der 80-er Jahre wird beispielsweise ebenfalls als „Geschmacksverirrung“ angesehen, und ich gehe davon aus, dass sie damals zur „Jugend von heute“ gehörten. Schulterpolster waren ja auch nicht so der Knaller. Aber der Sinn der Mode ist ja gerade, sich abzuheben von allem Bisherigen. Das Gleiche gilt auch für den Stil, und in beiden Fällen greift man im Notfall zu erschreckenden Maßnahmen.Deshalb wäre auch das Fach „Stilkunde“ nicht angebracht. Man hört ja immer, dass Jugendliche in ihrer „Selbstfindungsphase“ sind. Wenn dann jemand kommt und ihnen von dem Stil, den sie grade zu finden versuchen, abrät, indem er sie mit benachteiligten oder gesellschaftlich nicht sonderlich hoch angesehenen Personengruppen vergleicht, die es im Übrigen nicht verdient haben, ohne jegliche Anhaltspunkte als schrecklich gekleidet dargestellt zu werden, könnte die Entwicklung des Kindes beeinträchtigt werden.
    In ein paar Jahren ist die Mode sowieso wieder eine andere, und spätestens dann sollten die meisten Leute erkennen, welche Kleidungsstücke sie künftig besser nicht tragen, außer an Fasching.

  11. Hallo Herr Hoffmann,
    Da wir Ihren Text in der Schule behandelt haben, war ich sehr überrascht wie sie über den Kleidungsstil der heutigen Generation denken. Ich bin selbst Schülerin und sehe manche Dinge gleich wie Sie, dennoch habe ich teilweise eine andere Meinung. Vielleicht sehen sie sich selbst als Modekenner oder dergleichen, aber heutzutage hat doch jeder seinen eigenen Stil und jeder trägt das in dem er sich wohl fühlt. Niemand sollte vorgeschrieben werden was er zu tragen hat. Schließlich sagen die Klamotten nicht über einen aus wie sein Charakter ist.
    Klar ist es ihre Meinung und dass sollte ihnen nicht verboten sein, aber ich finde ihre Austrugsweise oft unpassend, teilweise unangebracht und irgendwo auch angreifend. Wenn Sie in Zukunft noch so weitere Texte schreiben sollten Sie sich vielleicht ein wenig sachlicher ausdrücken.

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